Beiträge von Selenium

    Ich denke, das gehört in den Bereich, den die beiden selber bewerten müssen. Anhand der Formulierung anzunehmen (!) , er würde seinem Mädchen nicht zutrauen, sich selber die Schuhe zuzubinden ist vielleicht zu kurz gesprungen.


    Meine Frau meint, dass sie das mit dem laden nicht machen möchte (!), weil ihr das zu kompliziert ist. Sie hat in den 20 Jahre noch nie getankt und sie wird vermutlich in den nächsten Jahren auch nie das Ladekabel anstecken. Wieso sollte ich dann also sagen, "das ist Dir nicht zu kompliziert". Das hat nicht zwingend immer damit zu tun, dass Mann der Frau das Kabel einstecken nicht zutraut, sondern dass Frau schlicht kein Interesse daran hat. Es ist nicht immer eine Frage männlicher Unterdrückung.


    So, und nun zur Frage:


    Also der L&K entspricht einem 80X. Der hat im Sommer eine realistische Reichweite von 400km, im Winter von 300km. Wenn Du mit der Akku-Ladung nur auf 200km kommst, fahrt ihr Bleifuß und dann ist ein E-Auto vielleicht nichts für euch.


    Auf ein E-Auto umzusteigen ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung auch an den Gewohnheiten etwas zu ändern. Wenn ihr weiter Vollgas fahren wollt, wenn ihr weiter tanken wollt, mit den entsprechend kurzen Tankzeiten und großen Reichweiten, sprich wenn ihr alles belassen wollt wie es ist, dann steigt nicht auf ein E-Auto um.


    Der Umstieg auf ein E-Auto bedeutet, sich an diese Art des Treibstoffes anzupassen, ggf. umzugewöhnen. Man muss ein paar Dinge anders machen. Wenn man daran denkt, die sich bietenden Gelegenheiten zum laden konsequent mitzunehmen, dann ist die Umgewöhnung relativ einfach. Konkret: beim Einkaufen vielleicht zu dem Laden fahren, der eine Ladesäule hat und während des Einkauf anstecken. Auf der Langstrecke Pausen und laden zusammenbringen. Ich habe auf der Autobahn schon angehalten um 5 Minuten pinkeln zu gehen. Und in diesen 5 Minuten hat das Auto geladen. Das tat nicht weh und hat die Reichweite um 80km verlängert - ganz ohne extra Opfer.


    Auch das Laden geht gut. Sicher ist das vom Nutzungsverhalten abhängig. Ich zum Beispiel habe keine eigene Wallbox und bin auf's öffentliche Laden angewiesen. Mit meinen 15000km im Jahr lade ich trotzdem nur einmal die Woche, obwohl ich das Auto jeden Tag nutze. Dabei fahre ich weder sachte noch digital - das habe ich allerdings auch mit dem Benziner nicht gemacht.


    E-Auto fahren macht Spaß und mit 299 Elektro-PS des L&K macht es ganz sicher noch mehr Spaß, als mit den 204PS meines 80ers. Es ist halt eine Entscheidung... und beim Auto im schlimmsten Fall keine für's Leben.

    Ich hab jetzt mal HC Variante 7 probiert.


    Interessanterweise ist das erst (nach der üblichen Busruhe) aktiv geworden, nachdem ich im Infotainment den assistierten Spurwechsel aus- und wieder angeschaltet habe.


    Jedenfalls ist das bei mir genauso wie HC Variante 5; es sieht genau gleich aus. Die Pfeile sind diese Dreiecke (nicht die Pfeile). Ansonsten funktioniert das alles genau gleich.

    Okay, ATU z. B. bietet eine eigene Mobilitätsgarantie an, aber ob die der des Herstellers gerecht wird... :/

    Na aber hallo.


    Das was im VW Konzern die Mobilitätsgarantie ist, habe ich zum Beispiel bei mir in der Autoversicherung mit drin. Da ist der Leistungsumfang sogar noch größer und es werden mir gar keine Vorgaben gemacht. Nichtmal die regelmäßige Inspektion nach Herstellervorgaben ist vorgeschrieben (lediglich der TÜV).

    Ich habe gerade mal bei uns auf dem TÜV angerufen was denn die Hauptuntersuchung für ein Elektroauto kostet, ganze 56,50 €. :)

    So ist es. Momentan wird der AU Anteil 1:1 abgezogen. Damit ist der TÜV für ein E-Auto aktuell rund 70€ billiger. Das soll sich aber wohl in 2024 ändern. Dann sollen wohl E-Auto typische Merkmale geprüft werden und dann ist dieser Preisvorteil wieder hin.

    Interessant. Wie ich den Service-Mitarbeiter verstanden habe, ist das "leider" keine Ermessensfrage, sondern von Skoda vorgegeben.

    Der Stundensatz für E-Fahrzeuge liege eben "leider" bei 241 Euro.

    Hm... die Vorgabe von Skoda sind die Arbeitspositionen und die Zeiteinheiten pro Arbeitsposition. Der Stundensatz wird eigentlich von der Werkstatt selbst festgelegt.

    Voraussichtliche Dauer der Durchsicht: 5 Stunden brutto. Kosten (musste ich bei Abgabe unterschreiben): 702 Euro.

    Laut Inspektionsplan und Arbeitspositionenkatalog dauert die Inspektion 180 Minuten, sprich 3 Stunden.


    Wenn man sich den Inspektionsplan ansieht, dann muss man sich schon fragen, wie damit 3 Stunden gefüllt werden.


    703€ sind nicht nur gefühlt ganz erheblich zu teuer, sondern auch tatsächlich. Wie die Beispiele hier zeigen, ist die Hälfte (350-400€) einigermaßen gerechtfertigt.

    In der Zwischenzeit besteige ich mit meinen 780 Tagen mal den Thron der Wartenden... 🥳🫅

    Ich fürchte, es noch 4 offene Bestellungen, die noch länger warten: mit 782, 789, 808 und 809 Tagen Wartezeit. Zumindest der mit 809 Tagen ist hier auch noch aktiv, so dass wir davon ausgehen müssen, dass dieser Enyaq auch noch nicht geliefert wurde.


    Dennoch hast Du einen Platz in der Hall of Patience sicher. 8o