Beiträge von Selenium

    Bei so großen Konzernen wie VW ist aber das Problem, daß es wenns nicht klappt trotzdem was geben muß, BONI etc (s. Bahn), bzw. wenns ganz schlecht läuft muß der Bürger (Steuerzahler) für Misswirtschaft gerade stehen, bei diesen Konzernen seltenst der Anleger/Investor, obwohl es eigentlich so sein sollte. (das sind die eigentlichen Grundlagen der "Aktien" - im Gewinnfall Geld bekommen im Krisenfall muß Geld "nachgeschossen" werden, aber so ists nicht und daher ist häufig die Renditeerwartung überzogen.

    Das stimmt so auch nicht ganz. Bei VW und auch bei der Bahn ist der größte Aktionär der Staat (das Bundesland NRW im Falle von VW). Dieser hat damit das größte Nachschussrisiko, aber auch den größten Gewinn im Erfolgsfall.


    Da der Staat aber erstmal kein eigenes Geld hat, zieht er Steuermittel in die Rettung oder Stützung des Unternehmens rein. Das wird dann in der Presse groß ausgerollt. Hat irgendjemand mal eine Randnotiz in den Medien bemerkt, wieviel Geld in den Staatshaushalt durch Divisenden von VW oder Lufthansa geflossen sind? Ich vermute nicht.


    Auch der Kleinaktionär ist nachschusspflichtig. Das wird z.B. über Aktiensplits gemacht. Wenn ich nach einem Aktiensplit noch genauso viel Unternehmensanteile haben möchte, muss ich durch Aktienkauf Geld nachschiessen. Das passiert auch Kleinanlegern immer wieder. Und auch beim Staat ist das genau das Mittel, wie der Steuerzahler (erneut) zur Kasse gebeten wird. Das betrifft dann nicht nur die Steuerzahler, sondern auch alle anderen Aktionäre.


    Der Staat muss nur als Aktionär aussteigen; dann muss er auch keine Steuermittel zur Rettung beitragen.

    So schlecht geht es VW auch nicht. es geht ihnen nur so schlecht, weil sie unbedingt die 10% rendite erreichen wollen. Müssten sie die nicht erreichen würden sie auch nicht (so viel) rumheulen. Aber so können sie dann sagen , "wir habens ja gesagt und alles unternommen" wenn sie die rendite reißen. Mal nebenbei finde ich das ganze rendite gebahren eh sehr abstoßend... alles für den dackel, alles für club unser leben für den hund.. eh anleger natürlich..

    Rendite ist für ein privatwirtschaftliches Unternehmen DIE Kennzahl schlechthin. Ohne Rendite macht das Unternehmen zu.


    Viele Leute verstehen das Konzept von Rendite nicht und warum das erforderlich ist für Unternehmen.


    In der Regel haben Unternehmen die erforderlichen Mittel für eine Investition nicht auf Tasche. Das gilt für große Unternehmen genauso wie für kleine. Sie müssen sich das Geld also erstmal leihen.


    Das können sie entweder bei der Bank machen; da zahlen sie dann Zinsen, zum Beispiel 4% - und zwar fest, ohne wenn und aber. Ob es ihnen gut geht oder nicht, spielt keine Rolle.


    Finanziert ein Unternehmen seine Investitionen über Kredite schreit in der Bevölkerung kein Hahn danach. Es ist akzeptiert, dass man für Kredite Zinsen zahlt.


    Die andere Möglichkeit an Geld zu kommen ist, irgendjemand anderen davon zu überzeugen, denen ihr Geld zu geben. Das ist zum Beispiel der Aktienmarkt. Als Anleger leihe ich dem Unternehmen auch Geld, genau wie die Bank. Der Unterschied ist, dass ich meine Zinsen nur dann bekomme, wenn es dem Unternehmen gut geht. Macht das Unternehmen Verlust, bekommt der Anleger gar nichts. Und... hier heißt es nicht "Zinsen", sondern "Dividende" (das andere "böse" Wort), die aus der Rendite bezahlt werden.


    Da fragt sich doch ein Anleger: Wieso sollte ich Dir mein Geld geben, wenn ich es ggf. nie wieder sehe? Das ist das hohe Risiko des Anlegers; ein Risiko, das eine Bank nicht, bzw. in viel geringerem Ausmaß hat. Und Risiko hat einen Preis. Je höher das Risiko, desto höher der Preis.


    Also sagt das Unternehmen: bei der Bank muss ich 4% Zinsen zahlen. Wenn Du mir Dein Geld trotz Verlustrisiko trotzdem gibst, bekommst Du zwar nichts, wenn die Investition nicht funktioniert - aber WENN sie funktioniert - und nur dann -, bekommst Du 6%.


    Das ist die Motivation für den Anleger, sein Geld trotz höherem Risiko zu verleihen: die Aussicht auf einen Gewinn!


    Und genau diesen Gewinn, diesen Preis für Risiko, neiden einem Nicht-Aktionäre. Die denken, die Investitionen, die für Beschäftigungsgarantien, Arbeitsplätze, Arbeitszeitverkürzungen und Lohnsteigerungen nötig sind, fallen vom Himmel.


    Rendite ist wichtig! Dem Unternehmen ist auch egal, wie und wo die Rendite entsteht; solange sie überhaupt irgendwo entsteht. Nur durch Aktionäre können sie nämlich weitermachen, wenn die Investition fehlschlägt.


    Wenn die Rendite nicht mehr ausreicht, macht das Unternehmen einfach zu. Dabei reicht dem einen Unternehmen eine Rendite von 3% und dem anderen sind 8% zu wenig. Die haben dann eventuell auch unterschiedliche Risiken zu tragen.


    Also: man darf nicht immer nur von der eigenen Position ausgehen, wenn man die Notwenigkeiten anderer bewertet (bzw. abwertet).

    Ich erinnere mich, dass es im Superb eine geheime Kombination gab, mit der man die automatische Fenstersequenz neu erlernen konnte, aber ich habe sie vergessen....vielleicht funktioniert sie auch beim Enyaq?

    Das Fenster durch drücken und halten der Taste ganz runterfahren, dann ganz hoch und nochmal ganz runter. Damit werden die Endanschläge meu angelernt und die Komfortfunktion wieder aktiviert.

    Werbung kann ganz schön penetrant sein. Skoda will hier wohl auf die unangenehme Art ihre Kunden dazu „zwingen“, die Option wieder zu buchen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Nachricht nach einer gewissen Zeit nicht mehr erscheint.

    Also wenn das so ist wie die Meldung das "die Mobilfunkverbindung wiederhergestellt wurde", dann kannst Du die Meldung bestätigen, bis Du schwarz wirst. ;)

    Unter dem Begriff Keyless werden zwei verschiedene Dinge zusammengefasst. Mit "Keyless Go" muss das Auto per Fernbedienung geöffnet werden. Zum starten per Start-Taste reicht es den Schlüssel dabei zu haben.


    Bei Keyless Access reicht es dagegen auch zum öffnen des Autos den Schlüssel nur dabei zu haben.


    Wo es im VW Konzern Keyless Go und Keyless Access heisst, heisst es bei Skoda Keyless und Keyless Advanced. Keyless Advanced heisst es allerdings auch erst seit der neuen Generation von Keyless mit Ultrawideband-Technik, die resistenter gegen Replayattacken ist.

    peterle2406


    Normalerweise ist kein Fetnlicht an; es ist nur das normale Abblendlicht an.


    Dann hast Du zwei Möglichkeiten. Du schaltest das Fernlicht ein. In diesem Modus werden alle LED Segmente eingeschaltet und es gibt keinerlei Automatik. Dieses Licht erscheint heller, weil alle LED Segmente volle Pulle leuchtrn... und entsprechend blenden. Da bist Du selbst verantwortlich das Fernlicht auszuschalten, um niemand zu blenden.


    Der andere Modus ist die Fernlicht-Automatik. Das ist nur für Dich als Fahrer, als würde man immer mit Fetnlich fahren. Das stimmt aber nicht ganz, denn die Fetnlicht-Automatik schaltet selektiv LEDs aus, um in bestimmten Bereiche nicht zu blenden.


    Aktivieren muss Du sowohl den manuellen, als auch die Automatik von Hand. Einfach einsteigen und losfahren reicht nicht. Wenn mit Fernlicht gefahren werden soll, musst Du mindestens einmal am Hebel ziehen oder drücken.


    Insofern funktioniert es korrekt, so wie Du es beschreibst.

    Ich kenne das von Autotüren, wo manchmal unten das kleine Ablaufloch für Wasser verstopft ist... Könnte mir vorstellen, dass bei dir in der Heckklappe auch so ein Loch vorhanden ist und dieses vielleicht durch Schmutz oder altes Laub verstopft ist...

    Schmutz, ok. Aber altes Laub? Wie soll altes Laub in die Heckklappe kommen?


    Geht die Heckscheibenreinigung? Eventuell ist der Schlauch innen abgegangen?