Beiträge von Selenium

    weil wohl auf den Verpackungen von LED-Glühlampen für den Haushalt eine maximale Anzahl an Schaltzyklen angegeben wird. Ist das dann eine andere Technik?.

    DIe üblichen Glühbirnen in LED Technik benutzen einen Konstantstromtreiber, die LEDs im Scheinwerfer nutzen üblicherweise PWM Technik.


    Den Unterschied sieht man, wenn man die LED durch eine Handy-Kamera betrachtet. Scheinwerfer flackern, Haushaltslampen flackern eher nicht.


    Durch den Konstantstrom bei Haushaltslampen ist die Wärmeentwicklung größer, da der Strom permanent anliegt und nicht wie bei Scheinwerfern in schneller Folge ein- und ausgeschaltet wird. Die höhere Wärmeentwicklung und das sehr kleine Baumaß lassen nicht viel Raum für ausreichende Kühlkonzepte. Deshalb "verschleisst" hier die Elektronik in Zeitraffa und stirbt quasi den Hitzetod.


    Bei PWM getriebenen LEDs gehen die Hersteller aus genau diesem Grund nicht an einen Dutycycle von 100%, sondern eher auf 80%. Dadurch werden die LEDs und die Treiberelektronik nie am Anschlag betrieben und halten sehr viel länger.

    DIe Wahl zwischen 85 und 85x ist prädestiniert, eine Vernunftwahl zu sein.


    Der 85x mag ein höheres Ladepeak haben. Damit spart man am HPC vielleicht 4 Minuten pro Ladevorgang von 10 auf 80%. Bei Ladungen am AC Lader spart man exakt Null-komma-nix.


    Die Frage ist also, wie oft im Jahr lädst Du am HPC, im Vergleich zu AC?


    Zweitens: durch den zweiten Motor ist der Verbrauch leicht höher als beim 85er. Deshalb fährst Du früher, respektive öfter an den Lader. Das kostet... ich vermute mal... 4 Minuten.


    Am Ende spielt der Unterschied beim Laden überhaupt keine Rolle, denn was Du beim 85x schneller lädst, brauchst Du dann zusätzlich bei der Ladehäufigkeit.


    Die 179kW Ladepeak sind eine nette Zahl, mit der man die Leute beeindrucken und zum Kauf überreden möchte. Praxisrelevant ist das wohl kaum.


    Dafür verbraucht ein 85er weniger Ressourcen bei der Herstellung, da er mindestens einen Motor weniger hat.


    Von der Fahrleistung ist es ja egal; da sind sie ja beide gleichauf.

    Für Deine Strecken abseits des Urlaubs, scheint der 60er sehr gut geeignet. Wenn der Urlaub mit abgedeckt werden soll, konntest Du vielleicht auf einen gebrauchten 80er gehen. Oder einen neuen 85er leasen.


    Bei Gebrauchten würde ich auf ein Baujahr ab 2023 setzen, mit Software 3.2.


    Ich habe ein Baujahr 05/2023 und bin wirklich sehr zufrieden. Wirklich Fehler habe ich nicht, einige kleine Nervigkeiten natürlich schon. Und kaputt gegangen ist auch schon bei anderen Autos was, die kein Enyaq sind.

    Bei ner vernünftigen Q-Prüfung hätte der Fehler eigentlich bei Fahrzeug 1 auffallen müssen, aber sei's drum.


    [...]


    Für drei Zeilen Code anpassen.

    Also wenn ich mir ansehe, wie das bei uns läuft, da muss die Software nicht gut sein, Hauptsache sie wird am Tag X (der 4 Jahre vorher vom Management durch Dartpfeilwurd auf einen Kalender "committed" wurde) geliefert. Da kommen gerne mal ungetestete Minimallösungen raus. || Nicht schön, aber wir (am Anfang der Nahrungskette) können es auch nicht ändern.

    Ich würde bei dieserlei "vergifteten" Vertrag immer überlegen, ob sich der Hersteller nicht vielleicht sogar aus sämtlichen Produkthaftungspflichten herausreden kann... einfach indem er sich einen Wisch unterschreiben lassen kann.


    Man muss sich im Klaren sein:


    Bei Vertragsabschluss steht im Raum: Du unterschreibst das, oder es gibt kein Auto!


    Wenn man das Auto aber irgendwann hat und irgendwas funktioniert nicht (z.B. der TA lässt sich nicht aktivieren, weil der Hersteller das Bedienelement vergessen hat), dann steht man doof da. Der Verkäufer hat sich aus der Haftung per Vertrag raus laviert und der Hersteller lässt über den Verkäufer bis zum jüngsten Tag auf ein Update vertrösten. Am Ende ist der Käufer der Gelackmeierte, weil er den vollen Preis zahlen muss (die Minderungsrechte hat man ja per Unterschrift aufgegeben) und die Funktion ggf. nie bekommt, für die man bezahlt hat.


    Es echt doofe Situation.

    Eigentlich wollte ich die D-Säule nicht öffnen.

    Warum würdest Du das Kabel nicht mehr in der Heckklappe verstauen?

    Um das Öffnen der D-Säule kommst Du vermutlich nicht herum. Zumindest fresse ich einen Besen, wenn Du es schaffst, das Kabel durch die Gummi-Tülle zur Heckklappe zu fädeln, ohne dabei den Dachhimmel im Heckbereich zu knicken.


    Die obere Säulenverkleidung abzumachen ist nicht schwer. Da reicht vielleicht auch nur eine Seite.


    Wegen des Kabels: da gibt es keinen handfesten Grund. Ich hatte aber bei mir den Eindruck, dass das Kabel im Heck zu verstauen einfacher gewesen wäre, als das ganze Kabel irgendwie in der Heckklappe unterzubringen

    Na da ist doch aber jemand bei der Glühfadentechnik hängen geblieben. :/


    LEDs werden doch sowieso gepulst betrieben. Da ist das On und Off quasi im ganz normalen Betriebsmodus eingebaut. Anders gesagt: die sind dafür ausgelegt.


    Auch die restliche Technik, wie Leistungselektronik, bekommt ihr On und Off beim Einschalten des Auto, nicht erst beim Einschalten des Lichts. Lediglich der Duty-Cycle, der auf die LEDs aufgeschaltet wird, ist dann bei 0%.


    Ich glaube, dass mit einer solchen Einstellung der Scheinwerfer nicht eine Sekunde früher oder später kaputt gehen würde, als ohne. Die Technik hat nichts mehr mit den Spannungs- und Stromstößen zu tun, die früher die Glühfäden haben verglimmen lassen.