Und genau wegen solcher Fälle bin ich nach wie vor der Meinung, dass Energie überwiegend noch lange nicht teuer genug ist. Zumindest Energie, die für reine Bequemlichkeit verwandt wird.
Ok, da kann man mitgehen.
Dann kommt aber augenblicklich die Frage wo die Grenze zwischen reiner Bequemlichkeit und legitimer Erleichterung gezogen wird.
Ist "den Ochsen nicht mehr vor den Pflug zu spannen und wochenlang 2ha Ackerland von Hand umzupflügen" und stattdessen den Traktor anzuschmeissen und das Ganze in 4 Stunden zu erledigen "reine Bequemlichkeit" oder Erleichterung?
Ist die Treppe statt den Aufzug in den 1. Stock zu nehmen Bequemlichkeit oder Erleichterung? Und wenn der 1. Stock Bequemlichkeit ist, was ist dann mit dem 16. Stock? Wenn das Erleichterung ist, wem erlaubt man dann den Aufzug zur Erleichterung zu nehmen und wen verbietet man es, weil es nur um Bequemlichkeit geht? Geht der 3. Stock schon, oder erst ab dem 5. Stock. Gilt das für 35 jährige genauso wie für 82 jährige?
Wo und wer soll darüber richten für wen das eine ok ist (weil Erleichterung) und für wen das Gleiche nicht ok ist, weil nur Bequemlichkeit?
Die Menschen doktorn am falschen Problem rum. Und solange sie das tun, wird es keine gerechte Antwort auf diese Frage geben.
Von dieser spitzfindigen Betrachtung mal abgesehen, verstehe ich durchaus Deinen Punkt. Deshalb ändere ich viele Dinge, die mir eigentlich lieb und teuer sind.
Dennoch übersteigen einige Änderungswünsche meine Möglichkeiten. Da reagiere ich dann empfindlich, wenn mir jemand vorschreiben will, wie mein Leben zu funktionieren hat - weil es für ihn ja auch funktioniert.