Da geht es mehr um solche Dinge, wie z.B. die 500 m bis zum Bäcker oder den täglichen 1 - 2 km Arbeitsweg unbedingt (und ganz sicher ausschließlich aus Bequemlichkeit) mit dem Auto zu fahren.
Das ist leider der Tenor heutzutage: wenn es für mich geht, dann muss es auch für andere gehen.
Die 500m zu Fuß zum Bäcker, oder die 25 Minuten zu Fuß zum Bahnhof mögen für Dich kein Problem sein. Für jemand mit Beinprothese ist selbst der Weg raus zum Müll etwa so anstrengend, wie für den Nachbarn eine 4 Stundentour durchs Bergland.
Jemand der keine Minute früher als Punkt 8 Uhr das Kind im Kindergarten abgeben kann und dann 12 Minuten zum 2km entfernten Bahnhof hat, um den Zug zur Arbeit zu schaffen muss auch anders planen, als jemand der nichts weiter zu tun halt, als sich selbst ins Home-Office zu schleppen.
Die Liste lässt sich endlos fortführen. Nur weil etwas für den einen gut funktioniert, muss das für den anderen nicht genauso gut funktionieren.