Ich habe mir den Ladekantenschutz von Luxshield gegönnt. Vorteil: komplettes Set inkl. Reinigungsflüssigkeit, Montierflüssigkeit, Rakel und Mikrofasertuch. Man kann also sofort loslegen.
Wenn ich mir angucke, was da das eigentliche Produkt ist (die Folie zum Schutz der Ladekante), muss man schon sagen: von Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist das irgendwie sehr weit entfernt.
Reinigungsflüssigkeit und Montageflüssigkeit kling richtig kompliziert und muss dementsprechend seinen Preis wert sein. Oder ist es vielleicht andersrum? Um 35€ für eine Folie verlangen zu können, muss man dem Kunden auch was anbieten. Also noch Reinigungsflüssigkeit dazu und Montageflüssigkeit dazu. Jeweils in kleinen Pumpfläschchen, ein Microfasertuch und ein Rakel. Alles Dinge, die nur dem Zweck dienen, die Folie aufzubringen.
Im Sinne der Umweltverträglichkeit hätte es wahrscheinlich gereicht, die Folie und ein Montagevideo zu verkaufen, in dem man die Tipps bekommt, wie man sich die Reinigungsflüssigkeit (Glasreiniger), die Montageflüssigkeit (Wasser mit einem Tropfen Spüli), und den Rakel (Kreditkarte mit einer Lage Klebeband) selber baut. Damit wären nur 15% des Plastikvolumens durch die Gegend geschickt und anschliessend entsorgt worden.
Ich will Dir die Schutzfolie wirklich nicht madig machen, denn diese ist sicher gut.
Ich finde auch nicht, dass wir jeden (!) Aspekt des Lebens dem Umweltschutz unterordnen müssen (wir sollten (!) - aber so altruistisch bin ich nicht).
Aber gerade soetwas sind die kleinen Stellschrauben, an denen wir drehen können, ohne dass es weh tut und was trotzdem etwas ausmacht. Deshalb ist das mein Appell an alle: schaut, ob der gleiche Effekt nicht auch mit weniger (Material-)Aufwand erreicht werden kann!