Beiträge von Selenium

    Um an einem modernen Auto mehr als einen Regenschirm nachzurüsten, braucht es Knowhow und Werkzeuge. Insbesondere in den markengebundenen Werkstätten ist Knowhow abseits des offiziellen Reparaturleitfadens absolute Mangelware. Außerdem zeigen die offiziellen Werkzeuge (Diagnosetester) kaum mehr als Dialoggeführte Assistenten an. Man kann zwar viele Dinge machen, die der Fahrzeughersteller vorgesehen hat. Der hat aber Nachrüstung nicht vorgesehen und deshalb gibt es auch nur wenige Funktionen in den Testern, mit denen man Nachrüstungen umsetzen kann.


    Und nicht zuletzt: wenn die Fachwerkstatt für jeden Furz eine Freigabe vom Hersteller einholen muss, dann können sie es mit Nachrüstungen vergessen.


    Ansonsten gilt: mindestens was es original vom Hersteller für das Auto gibt, kann auch nachgerüstet werden. Die Frage ist meistens, ob der Kunde das bezahlen will. Denn ein Steuergerät aus- und einzuclipsen ist die eine Sache. Das halbe Auto zu zerlegen, weil man eine einzelne neue Leitung von vorne nach hinten in den Kabelbaum einzwirbeln muss, kostet richtig Zeit. Und Zeit ist bekanntlich Geld. Wer die heutigen Stundensätze kennt, dürfte nicht verwundert sein, wenn für 5m 0,75qmm Kupferlitze 1000€ fällig werden. Da muss man die Nachrüstung schon wirklich wollen.


    Fazit: Nachrüstungen sind wohl eher etwas für Enthusiasten und freie Werkstätten.

    Ich schätze, er meint eine Funktion wie in vielen Navis die "Rakete". Das ist eine Taste, die die Karte automatisch nach Norden ausrichtet, rauszoomt, kurz wartet und dann zur ursprünglichen Ansicht zurückkehrt. Das habe ich im Passat, ist also grundsätzlich schonmal im VW-Konzern vorhanden. Obs im Enyaq ist kann ich nicht sagen.

    Hatten wir in der Vergangenheit Vorteile von Lieferkettenverlagerung in Billiglohnländern? Nein, den Profit haben die Firmen selbst eingesteckt und an ihre boards of managing directors verteilt. Und aktuell: steht von diesen Typen jemand auf und sagt er hätte einen strategischen Fehler gemacht???

    Ob die Verlagerung in Billiglohnländer tatsächlich nur als Profit in den Vorstandsetagen gelandet ist, bliebe zu beweisen! Denn das würde ja heissen, dass wir auch ohne Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer die gleichen Preise zahlen würden, die wir heute (mit Verlagerung) zahlen. Das ist sehr unwahrscheinlich.


    Es ist sicherlich verlockend, immer auf die "Profitgier" der Manager (wahlweise Firmen, oder Aktionäre) zu schimpfen. Aber meistens wird es den Firmen um mehr Umsatz, mehr Absatz und eine größere Marktabdeckung gehen. Mehr Umsatz, mehr Absatz und größere Marktabdeckung erreicht man über neue Käuferschichten. Und neue Käuferschichten erschliesst man nicht, indem man ausschliesslich das Gehalt von 10 Managern erhöht, oder eine höhere Dividende an die Aktionäre ausschüttet. Neue Käuferschichten erschliesst man in der Regel, indem man mehr Produkte zu Preisen anbietet, die sich mehr Leute leisten können - in der Regel wird das "billiger sein" bedeuten.


    Wenn ich mir ansehe, wie viele Autos es 1970 gab und wie viele Autos es heute gibt, dann scheinen sich in den vergangenen 50 Jahren immer mehr Leute ein Auto leisten zu können. Ich vermute also, dass die Einkommen stärker gestiegen sind, als die Preise. Natürlich werden auch Autos immer teurer, aber es liegt zumindest die Vermutung nahe, dass Autos insgesamt "leistbarer" sind, als vor 30, 40, 50 Jahren. Und dieses "leistbarer" kommt von irgendwoher.


    Auch ich kann so manches CEO Gehalt nicht nachvollziehen. Auch ich wundere mich, wenn der Inhalt einer Garage mitunter mehr kostet, als das Haus drumherum. Ich gehe aber nicht davon aus, dass sämtliche Kostenvorteile in die Taschen einer handvoll Firmenlenker fliessen.

    :huh:


    Andererseits: wenn das BEV sowieso vorhanden ist und vor der Tür steht und man sich so einen Batteriespeicher im Keller (dürfte vergleichbar teuer sein) spart...

    ... würde ich den externen Speicher nehmen.


    Mal ganz ehrlich: wenn eine BiDi-Wallbox 5-7k€ kostet, und ich so mein E-Auto als Speicher nutzen könnte, würde ich das Geld eher in einen zusätzlichen Speicher investieren. Denn das Auto ist immer noch ein Auto und ggf. nicht da, wenn die Speicher-Funktion Zuhause gebraucht wird.


    Ich schätze, dass an der heimischen Wallbox auch keine zig KW Schnellladung erforderlich (oder möglich) sein wird. BiDi-Funktionalität finde ich zwar ganz nett, aber ich denke, dass der Use-Case dafür etwas konstruiert ist.


    Nichtsdestotrotz wird es garantiert jemand geben, der das kauft; einfach weil er kann und jemand anderes nicht.

    Vermutlich gerechnet nur nach nacktem Heizwert bzw. Energieinhalt. Kommen noch im Schnitt 7 kWh/Liter für Förderung und Rohöltransport, Raffinerie und Transport zur Tankstelle hinzu.

    Also sind das beim W168 in Wahrheit 150 kWh/100 km tatsächlicher Energieaufwand... <X

    Der Herstellungsaufwand der Solarzelle bzw. der Transportaufwand des Windrades zum Aufstellort ist in dem Verbrauch beim E-Auto schon eingerechnet??? Da wird man auch auf mehr Verbrauch kommen, als rein durch den Motor fließt. :rolleyes:

    Ich hätte eine Idee für motivierende (oder demotivierende?) Statistik: berechne bitte je Liefermonat die mittlere Wartezeit in Tagen. Dann könnte man durch Vormonatsvergleich herausfinden, ob die Lieferzeiten kürzer oder länger werden.


    Vielleicht müsste man im Sinne einer Datenbereinigung potentielle Karteileichen (nicht erfolgte Blaumeldungen) streichen.

    Das haben wir schon erstellt. Bitte schön:


    Wartezeit.jpg


    Ich hätte das sogar für jede Ausstattung einzeln. Falls Du also wissen willst, wie lange die Wartezeit nur für z.B. Parken Plus ist... habbisch.

    Na ein kleiner Urlaubsfake ?

    damit der Wartesaal in helle Aufregung gerät.

    Ich hätte mittlerweile den :) angerufen ob das Coupe auf dem Hof steht.

    Bei welchem Händler hast Du bestellt?

    Ooooder... der Autohändler sieht bei sich im System "Auto im Transport", aber das Auto ist nicht im Transport. Es ist vielleicht einfach der nächste Status. Vielleicht stellen sie in sechs Wochen fest, dass das Auto immernocht im Transport ist (und auch im Transport bleiben wird, bis zum Marktstart). Das wäre doch dann die gleiche Nummer, wie bei Bald Coupe Besitzer, wo sie auf halbem Wege peinlich berührt zurückrudern müssen.


    Nun stelle ich man sich doch mal vor, der Händler würde den Status noch nicht brühwarm an den Kunden weiterleiten, sondern würde warten bis das Auto wirklich bei ihm abgeladen wird - und irgendwie bekommt der Kunde das mit. Da wäre wahrscheinlich der gleiche Ärger vorprogrammiert: egal wie sie es machen - der Händler kann es dem Kunden nicht Recht machen.

    Erst haben die meine Frage nicht vernünftig gelesen und gemeint den kann man schon bestellen alles super und bei erneutem darauf aufmerksam machen das es um die Markteinführung geht und wann Fahrzeuge auch wirklich an den Kunden ausgeliefert werden können hat man gesagt ich soll mich an meinen Händler wenden.

    Ist doch wunderbar bequem: der Hersteller verweist Dich an den Händler. Und der Händler bekommt vom Hersteller keine Info. Problem gelöst. So muss man sich nicht mit den Fragen der Kundschaft auseinander setzen.