…. und täglich grüßt das Murmeltier…. ääähhh ABRP….
Den Aufwand, den man treiben muss, bis ABRP richtig konfiguriert ist, muss man auch treiben wollen. Da ist ME3 erheblich einfacher.
Auch immer wieder die Vielfahrer als „Opfer“ der Skoda-Ladeplanung herbeizuzaubern, ist nicht richtig. Hier hat es einige, die im Jahr 30-40‘000 km fahren, und das mit der ME2-Ladeplanung geschafft haben.
Ohne dass sie sich groß beschweren. Die sind einfach gefahren.
Ebenso einen Fahranfänger, der die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten einer Ladeplanung gar nicht kennt, den würde ich eher mit dem Enyaq allein losschicken, als mit ABRP im unangepassten Zustand, denn das geht garantiert schief. Weiß der Neuling, was das Auto verbraucht, dass es bei Regen mehr ist, bei Kälte ebenso wie in der Steigung? ABRP braucht schon ein gutes Stück BEV-Wissen, um das alles einzustellen.
Ebenso wie bei einem Verbrenner irgendwann einmal gelernt werden muss, wie man tankt, ist es beim BEV auch nötig, sich damit einmal zu beschäftigen. Der Rest ist intuitiv. Kennst du eine Ladesäule, kennst Du das Prinzip von allen. Wie beim Tanken.
Das Thema kommt immer wieder auf, wer seine Zeit mit der ABRP-Optimierung verbringen will, kann das tun.
Alle Anderen können auch einfach losfahren, und sich vom Auto zur Ladesäule leiten lassen. Ich habe hier noch keinen gelesen, der mit dem Enyaq liegen geblieben ist, weil der Saft ausging. Das Risiko geht man aber durchaus ein, wenn man sich auf ABRP verlässt, und unbedingt mit 1% an der Säule ankommen will (weil ABRP das ja verspricht, wenn ich es ausreizen will)). Das Gleiche wäre beim Verbrenner das Spielchen, Reserveanzeige zeigt 85 km, damit schaffe ich auch 120 km. Kann gutgehen. KANN.
Die Ladeplanung bei ME3 ist DIE große Verbesserung beim Update. Da braucht es ABRP eher für Nerds. Und für Leute mit zu viel Zeit für Apps.