Man sollte bei der internen Verarbeitung auch die Preise sehen, die für diesen „Kabelverhau“ aufgerufen werden.
Da sollten 10 Minuten mehr Arbeitszeit und ein Meter mehr Kabel (insgesamt intern) durchaus drin sein. Und schon ist das übersichtlich.
Die Kabelquerschnitte dürften auch (auch wenn die verbauten gerade so ausreichen) für den Dauerbetrieb eine Nummer größer sein.
Die Reihenklemmen, die neben dem RCD sitzen, da hatte es den einen Euro für die Abdeckplatte rechts auch nicht mehr. Da liegen Schienen offen. Die sind nicht gegen verrutschen gesichert. Wer lässt so etwas durch die Kontrolle gehen? So etwas im Haus- oder Unterverteiler, und der Elektriker geht wieder.
Auch eine ordentliche Dokumentation, was wie anzuschließen ist, gehört zum Lieferumfang. Auch für den anschließenden Elektriker.
Das Ding sieht aus, wie von einem youtube-„tutorialianer“ zusamengeklöppelt, der sein erstes Video zum Thema Elektrik macht, und der Meinung ist, das kann jeder.
Modularität hin oder her:
Rechnet der Hersteller damit, dass da ständig etwas kaputt geht? Wenn ich Vertrauen in‘s Produktdesign und die Qualität habe, brauche ich keine austauschbaren Komponenten. Stellt Euch mal ein solches Chaos beim Enyaq vor, nur weil von 100‘000 produzierten Autos mal bei einem ein Steuergerät für den Scheinwerfer (ähnlich gut erreichbar wie die Schütze und der RCD in der OpenWB) ausfällt.
Die OpenWB kann mit der Software punkten, ist etwas für „Bastler“ (nicht respektlos gemeint).
Für alle Anderen finde ich sie für das Produktdesign viel zu teuer.
Auch die monströse Baugröße rührt von dem nicht wirklich vorhandenen internen Produktdesign her.