Was eigentlich schade ist, ist dass Skoda ganz gezielt und mit Absicht Informationsflüsse zu verhindern scheint. Denn nicht umsonst gibt es die Maulkörbe, damit die Wissenden nichts sagen.
Das ist ein deutliches Zeichen, dass sich an der Kommunikationsstrategie nichts ändern wird. Die Steuerung von Informationen ist halt ein Machtinstrument. 
Habe ich auch gedacht, stimmt aber definitiv nicht bzw. nur sehr begrenzt. Das weiss ich seit ich nun dort war.
Oder sie wissen es einfach selber nicht.
Und das gibt man natürlich nicht gern zu.
Das ist für mich die plausibelste Erklärung.
Das stimmt in Teilen (Wortspiel beabsichtigt) und das geben sie auch zu. Ich werde das auch an bestimmten Stellen zu bestimmten Fragen genau so sagen dürfen.
Ich würde hier gerne einmal einbringen, die Welt ist weder schwarz noch weiss. Skoda ist weder das eine noch das andere. Ich sage nicht, das ich alles gut finde in deren Kommunikationsstrategie, aber ich verstehe nun vieles besser.
Skoda ist einerseits ein Grosskonzern mit vielen Chefköchen...und dann gehören sie bildlich gesprochen noch einer Restaurantkette an, wo es nochmals wichtigere Köche gibt...quasi die Chefchefköche...und Grosskonzerne haben kommunikativ immer Schwierigkeiten. Dazu kommt, dass sie nun einen neuen CEO mit einer neuen Strategie haben...und eine grosse Umstellung bereits angekündigt ist mit dem "modern solid" Programm. Für eine PR ist das alles andere als einfach.
Dann kann Skoda auch nicht einfach alles einfach frei kommunizieren...besonders im technischen Bereich nicht...das macht im Übrigen kein Autohersteller. Denn hier geht es nun einmal auch um Betriebsgeheimnisse, Wissensschutz und Wettbewerbsvorteile.
Und dann ist die Auswirkung von COVID und dem Ukrainekrieg viel tiefgreifender als wir annehmen für Skoda. Manche Informationen (hier insbesondere Lieferzeiten) haben sie wirklich nicht, sie wissen es selbst nicht. Werde ich auch noch drauf eingehen...das ist teils echt krass.
Dann gibt es noch ein Thema hinsichtlich der Produktprozesse und der Entwicklung (die keineswegs unkontrolliert sind, sondern das Gegenteil ist der Fall...sie haben gefühlt unendlich viele Prozesse). Ihr wollt alle immer mit euren Wünschen gehört werden, nicht wahr? Macht Skoda das nicht sondern zieht einfach sein "Produktprogramm" durch wird gejammert. Dann hätten wir eine klare Roadmap. Macht Skoda das aber und möchte auf die Kunden hören (und weiss demnach zunächst einmal nicht, was sie demnächst umsetzen, weil sie erst flächendeckendes Feedback brauchen), dann wird gejammert weil es keine Roadmap gibt. Genau letzteres machen sie, sie wollen verstärkt Kundenwünsche umsetzen und genau das passiert auch. Einige Funktionen in den nächsten Updates kommen aufgrund vom Feedback der Fahrer:innen. Und das sind echt ein paar Schmankerl bei...(und das sage ich hier jetzt nur nicht, weil ich will das ihr meine Videos schaut :-P)
Skoda grundsätzlich immer böswillige Absicht zu unterstellen ist definitiv viel zu schlecht und vor allem viel zu viel gedacht 
Und bedenkt dabei auch einfach mal eines...ein so böswilliger Konzern, warum sollte der dann einen so kleinen YouTuber aus der Schweiz einladen, sich zwei Tage mit mehreren teils "hochrangigen" Leuten ausgiebig Zeit nehmen für Gespräche, Diskussionen und Interviews und ihn nicht einfach mit einem ENYAQ Coupe zum testen abspeisen?