Ansonsten habe ich die Grafik mal umgebaut, so dass ich die Heizperiode erkennen kann und ob genug PV-Strom für eine Wärmepumpe vorhanden ist. Man sieht gut, dass ich in der Hauptheizzeit (rot) keinen PV-Strom übrig habe. In der Übergangszeit (grün) ist genug da, ich brauche dann aber nicht mehr viel Wärmeenergie. Der März ist dann so ein Wackelkandidat, weder Fisch noch Fleisch. Der PV-Strom würde zwar nicht reichen, aber doch einiges für eine Wärmepumpe beisteuern können.
Wobei eigentlich ist diese Darstellung irreführend. Ich müsste es umstellen auf Einspeisung. Denn nur die eingespeiste el. Energie habe ich für Wärme zur Verfügung. Das wäre dann aber etwas mehr Arbeit.
Autarkie: Anteil des selbst erzeugten Stroms am Gesamtverbrauch.
Eigenverbrauch: Anteil des selbst verbrauchten Stroms an der Gesamtproduktion.
Bei mir sieht der Autarkiegrad bisher so aus:
11_Autarkiegrad.png
Die Kurve für die Eigenverbrauchsquote ist etwas flacher, d.h. im Winter habe ich einen relativ hohen Eigenverbrauch (Hauptverbraucher Wärmepumpe, Enyaq erst dieses Jahr dazugekommen), im Sommer ist der Eigenverbrauchsanteil geringer.
Der niedgriste Autarkiegrad liegt im Dezember und Januar vor, wenig PV-Strom, Wärmepumpe läuft am häufigsten. Der Wert liegt bei 14% (Januar 2018) - 29% (Januar 2022), je nach Außentemperatur.
Dieser (relativ) hohe Autarkiegrad im Winter liegt hauptsächlich daran, dass die Wärmepumpe fürs Heizen nur ca. 100-200 kWh im Monat zusätzlich benötigt (Niedrigenergiehaus) und natürlich an der winteroptimierten Ausrichtung der PV-Module.