Durch die sehr guten Zulassungszahlen im September hat der Enyaq im Gesamtjahr 2024 (Januar-September) inzwischen den ID.3 und den ID.4/5 überholt, und liegt nun hinter dem Model Y auf Platz 2 (zum Vergleich Gesamtjahr 2023: Enyaq hatte den 3. Platz erreicht).
16,5 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 34.479 Neuwagen lag diese Antriebsart um 8,7 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Damit ist im September nach 7 Monaten der rückläufigen Zahlen erstmalig wieder ein Plus im Jahresvergleich zu verzeichnen.
67.009 Pkw waren mit einem Benzinmotor (32,1 %/-15,2 %) und 31.115 Pkw mit einem Dieselantrieb (14,9 %/-22,0 %) ausgestattet.
Für die Antriebsart Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.
Die Schwarz-Gruppe (Kaufland, Lidl) bietet auch HPC und das deutschlandweit. Allerdings sind die Preise aus Kundensicht nicht so attraktiv, selbst wenn man mit seinen Daten aus der Plus-App bezahlt.
Lidl HPC in DE: 48 Ct/kWh
Lidl HPC in FR: 39 Ct/kWh Liegt es an den unterschiedlichen Einkaufspreisen für Strom? Ich schätze: Nein. Denn der durchschnittliche Börsenstrompreis in Frankreich war 2023 sogar höher, als in Deutschland.
Siehe auch AC-Kosten, die liegen nämlich in beiden Ländern gleichauf, bei 29 Ct/kWh.
Daher kann es nur an unterschiedlichen Rahmenbedingungen liegen: Steuern, Kosten für Errichtung der Infrastruktur, oder auch allgemeines Marktumfeld. Und wenn halt alle anderen in Deutschland 50Ct und mehr fürs Schnelladen verlangen, bleibt Lidl ja weiter attraktiv, wenn sie knapp darunter liegen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Im Interview ging es unter anderem auch um Themen wie Ladekosten (Unterschied AdHoc vs. InApp Bezahlung), Rentabilität der Infrastruktur, Förderung und Zuständigkeiten Bund/Länder/Kommunen. Ab Minute 42 geht es unter anderem auch um schädliche Auswüchse wie nächtliche Blockiergebühren, die „weg müssen“. Klingt vom Ansatz doch schonmal positiv…
Interessant auch die Aussage, dass die Leiter der Leitstelle Ladeinfrastruktur darauf hinweisen, dass in anderen Ländern das AdHoc Laden Standard sei (England, Dänemark), und sich niemand um Ladekarten oder Apps kümmern muss.
Aber der Gewinn ist geringer. Wer von uns verzichtet denn freiwillig auf, sagen wir 25% vom Gehalt?
Die Betreiber sind keine bamherzige Samariter. Ich heiße es nicht für gut so ein Preiswucher zu betreiben, sehe aber wenig bis gar keinen Grund wieso die freiwillig auf viel Geld verzichten sollten.
Der Gewinn ist doch auch geringer, wenn die Kunden bei EnBW, Aral, EWEgo und weiteren mit der Kundenapp bezahlen statt über AdHoc. Alles, was über den "Normalpreis" der App (51-59 Ct) hinausgeht, kann zu 100% als Reingewinn verbucht werden. Und das sind bei EnBW circa 89-59 = 30 Ct je Kilowattstunde (je nach Standzeit).
Kritisiert wird doch nicht, dass Ladesäulenbetreiber einen Gewinn erwirtschaften dürfen (wobei das bei den Stadtwerken als Betreibern auch gerne mal ein geringer Gewinn sein sollte), sondern dass der Gewinn an derselben Ladesäule je nach Bezahlweise so unterschiedlich ist.
Dazu kommen noch die weiteren Stolpersteine wie nächtliche Blockiergebühren, überteuerte Roaminggebühren, etc.