35.491 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, -4,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 15,3 Prozent. Im September lagt der Anteil bei 16,5 Prozent, aber die absoluten Zulassungszahlen von BEVs lagen im September bei 34.479 und damit leicht unter dem Oktober.
Das klingt für mich nach: Wo kann ich mein Netz erweitern? Wo habe ich wenig Konkurrenz? Wo lässt sich welcher Umsatz erzielen? Also quasi Cherry-Picking.
Warum soll Cherry-Picking schlecht sein?
Das haben doch die Herren der Leitstelle Ladei frastruktur bei dieserDad erklärt:
Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur sollen ja gerade die Gegenden mit hohem Bedarf bevorzugt wählen, für Aufbau von Ladeinfrastruktur.
Es nutzt niemand, wenn hinterher die Säule kaum benutzt wird.
Dazu dient das Standorttool, welches im Modus “Bedarf” für jeden Ort in Deutschland zeigt, wie genau der Bedarf an diesem Standort aussieht.
Haben einen Werkstattermin in 3 Wochen bekommen zur Behebung der fehlenden Leuchtweitenregulierung. Aussage: Wir benötigen ihr Fahrzeug den ganzen Tag.
Kann mir gut vorstellen, dass dann gleich die SW3.7 als OTAutohaus eingespielt wird…
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Eins bewirkt es: Allen wird klar, die Entscheidungsträger in der Politik schauen tatenlos zu, FDP blamiert sich erneut. Verkehrsministerium blockt und FDP-MdB im Verkehrsausschuss antwortet nicht einmal auf eine Anfrage von Michael Schmitt.
Dabei ist allen klar was läuft: Bereicherung weniger auf Kosten von Steuerzahlern und E-Autofahrern. Die SPD hat es verstanden, tut aber nix dagegen.
Das klingt fast nach „sich die Entscheidung für das BEV selbst zu rechtfertigen.“
Ich bin mit dem Karoq locker 670 km am Stück gefahren.
..
Warum man sich hier in der BEV-Blase immer wieder die Ladestopps schönreden muss (und keiner hier schafft es, in 15 min 300km nachzuladen mit dem Enyaq), verstehe ich nicht..
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Die BEV-Blase gibt es nicht (wie schon öfter angemerkt), dafür eine Petrolhead-Blase.
Die wird man vielleicht nicht alle überzeugen, aber das Argument der zu geringen Reichweite wird immer weniger relevant, je höher sie Ladeleistungen (4C haben wir aktuell bei einem chinesischen Modell) und je grösser die Reichweite wird.
12 Fahrzeuge mit mehr als 600km aktuelle erwerbbar, Trend steigt.
Wenn es dazu dann gegenüber einem Verbrenner kaum noch zu einem Preisvorteil kommt, kann ich es verstehen, dass jemand für die nächste Leasing-Periode erst einmal wieder zum Verbrenner (mit Hybrid-Batterie..) greift, in der Hoffnung, dass sich die Situation (und auch die Batterietechnik) innerhalb der nächsten 3 Jahre verbessert.
Batterietechnik und Ladewirrwar sind letztendlich die generellen Gründe dafür, dass man, unabhängig von der Kostenfrage, dem BEV kritisch gegenüber steht.
Stimmt soweit, was den Ladewirrwarr angeht. Nur die Batterietechnik hat inzwischen schon so einen guten Stand erreicht, dass eigentlich kaum noch Wünsche übrig bleiben (bis auf noch schnelleres Schnelladen, was aber dann im Alltag nur selten nötig sein wird).
Hier der aktuelle Vortrag von Prof. Fichtner, bei dem nochmal eindrücklich klar gemacht wird, dass der vollelektrische Antrieb über kurz oder lang allen anderen Antriebsarten in ALLEN Belangen (Sicherheit, Kosten, THG-Bilanz, Lade- /Fahrerlebnis, etc.) überlegen sein wird. In China ist es inzwischen so, dass über die Hälfte der Neuzulassungen elektrifizierte Antriebe (inkl. Hybride) sind, und das Preisniveau immer weiter sinkt.
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Die Hürde sind damit eher Einfuhrzölle und die nicht enden wollende Diskussion um "Technologieoffenheit" und eFuels bzw. Wossastoff, die alle weder vom Umfang noch kostenmäßig eine Rolle spielen werden. Der Verbrenner wird zur Nischenanwendung, das ist nur noch nicht überall in den Köpfen angekommen.