Beiträge von MuesLee

    Immerhin könnte damit der MEB länger eine Weiterentwicklung erhalten, als ursprünglich geplant.

    Speziell bei der Thematik SW wäre, dies ja durchaus zu begrüßen.

    Die Idee mit MEB, PPE und SSP quasi 3 Plattformen parallel in der (Weiter-)Entwicklung zu haben und dabei auch noch wenig übernehmen zu können war ja…gelinde gesagt…sehr ambitioniert.

    Wenn es eine Möglich für den Subwoofer gäbe die nicht in der Mulde im Kofferraum unterkommt (und somit leider Stauraum frisst) wäre ich auch schon vorstellig geworden.

    Leider sind die paar Liter Volumen für mich auf den Urlaubsfahrten doch immer wieder notwendig.

    Ja bei Feldaktionen ist die Sachlage aber eine etwas andere.

    Wenn mein Hirn mich nicht täuscht, dann sind z.B. Japan, Südkorea und die USA Länder bei denen dann weltweit eine Information an andere Behörden verschickt wird, wenn ein Hersteller Feldaktionen durchführt.

    Die Behörden bekommen schon viel mit, bzw. es muss in manchen Ländern auch sehr viel gemeldet werden von dem Kunden natürlich nichts mitbekommen.

    Stella wenn die Achskonstruktion tatsächlich die Gleiche ist (was dann sehr wahrscheinlich auch für den ID.4 zutrifft, der in den USA verkauft wird) dann schauen die da auf jeden Fall genauer hin. In den USA sind normalerweise die Gewährleistungszeiträume länger, daher ist das Interesse größer Fehler, die auch über längere Zeiträume zu Reparaturen führen, zu beseitigen.

    Noch ein paar Gedanken aus der Automobilen Welt.

    Ein Kollege von mir war früher bei Audi tätig.

    Der Konzern hat ein sehr gut funktionierendes Feldmonitoring. Speziell Audi, bei VW/Skoda dauerts ein bisschen bis sie es mitbekommen, aber wenn dann bewegt sich da was. Wenn das Problem also nicht speziell nur auf den Enyaq begrenzt ist, sondern bei allen MEB auftritt ( Stella was passiert eigentlich beim Born?), dann sind die da sehr wahrscheinlich schon an dem Thema dran.


    Dann kommt jetzt folgendes zum tragen. Es wird eine Abschätzung geben, ob das Problem eine Relevanz für die Zulassung oder Sicherheit hat.


    1) Wenn ja, dann wird es, sobald eine Lösung verfügbar ist, zu einer Feldmaßnahme kommen.

    2) Wenn nein, dann wird es eine Abschätzung geben wie groß das Problem ist.

    2a) Werden gewisse Schwellwerte für Ausfälle im Feld überschritten (z.B. in den US und A oder auch Deutschland) dann wird es ebenfalls zu einer Feldaktion kommen.

    2b) Werden keine Schwellwerte überschritten bleibt noch die Frage welche Kosten bei einer Feldaktion auftreten und welche Kosten bei Kundenbeanstandungen und Wechsel zu anderen Marken entstehen.


    Aus all dem leitet der Konzern dann sein weiteres Vorgehen ab. Für den einzelnen Betroffenen ist es auf jeden Fall ärgerlich, das steht außer Frage. Wenn es aber nur einzelne Fälle sind, wird da auch nie etwas zur Lösung passieren, weil der Aufwand für den Hersteller in keinem Verhältnis zu den erwarteten Kosten steht.

    Wird es ein Flächenbrand kann man davon ausgehen, dass das Problem auch gelöst wird.

    läuft ...


    hier noch der Link:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Vielen Dank bob2008 für die Verlinkung. 02:13h, dass ist mal was für den gemütlichen Filmabend :).

    alle 3 sind kulturbezogene Themen. Cariad wurde speziell als externe Einheit gegründet, um sie von der "klassischen" internen VW-Kultur abzuschirmen, aber.... sieht nicht gut aus.

    Stimmt, aber wenn halt die gleichen Führungskräfte wie im Konzern an der Spitze sitzen, dann wäre es schon sehr verwunderlich, wenn die Kultur auf einmal eine andere ist.

    Alter Wein in neuen Schläuchen, trifft es wohl ganz gut.

    Was CARIAD sehr wahrscheinlich nicht fehlt ist Geld. Da wird im Moment im Konzern am schnellsten etwas gegeben, einfach weil es für den Konzern perspektivisch funktionieren muss.

    Da wird auch mit sehr viel Geld versucht Mitarbeiter von der Konkurrenz abzuwerben.


    Was ich (zugegebenermaßen über 2 Ecken) so mitbekomme ist, dass CARIAD an drei ganz großen Problemen krankt.


    1) Es wird wohl immer noch versucht diese Firma und die Projekte zu lenken, wie es im VW-Konzern normal ist. Nur eine SW-Entwicklung läuft grundsätzlich etwas differenzierter ab, als eine HW-Entwicklung.

    Nur wenn das nicht verstanden ist, dann lassen sich die Vorteile der SW-Entschuldigung auch nicht sinnvoll nutzen.


    2) Innerhalb CARIAD gibt es die selben Grabenkämpfe zw. den verschiedenen Bereichen und Unternehmen, wie im Konzern auch. Aber wer kennt schon eine Firma die erfolgreich ist, wo die beteiligten Abteilungen gegen- und nicht miteinander arbeiten?


    3) Ein großer Teil der SW-Entwickler wurde von Audi und Porsche nur „ausgeliehen“. Diese Leihe läuft jetzt aus und einige werden sicher wieder zurück wechseln. Diese Konstruktion trägt aber auch nicht gerade dazu bei ein „Wir“-Gefühl zu entwickeln und sich richtig mit dem Produkt zu identifizieren.