Beiträge von MuesLee

    gut erklärt.

    weist du, wie das bei KIA / Hyundai ist?


    wäre aus deiner Sicht, ein Update per downloadbarem Image auf USB-Stick eine Lösung?

    Grundsätzlich bleibt die Herausforderung und die Abhängigkeit vom E/E-System gleich (siehe das Thema Partitionierung). Per USB umgeht man das Telmatikmodul und geht evtl. direkt auf ein Steuergerät mit größerem Speicher. Aber ich kenne das E/E-System der e-GMP Plattform nicht.

    Der VW-Konzern merkt eben aktuell, dass OTA mit mehr als einer Handvoll Steuergeräte wirklich nicht trivial ist. Da spielt jetzt die E/E-Architektur massiv in die Umsetzbarkeit rein.


    Mal ein kleines Beispiel:

    Das Image hat eine gewisse Größe X MByte und soll ins Fahrzeug. Das heißt der erste Pfad ist das Telematikmodul wenn es over the air kommen soll. Nun gibts schon die erste Frage. Das gesamte Image im Telematikmodul speichern und dann in kleinen Paketen auf die weiteren Steuergeräte verteilen oder ist das Image schon so partitioniert, dass es eigentlich nur durchgereicht wird und direkt in die diversen Steuergeräte geht.

    Das hängt natürlich davon ab, wie viel Speicher hab ich in den jeweiligen Steuergeräten.

    Dann die nächste Frage, kommt das neue Image in die Steuergeräte und wir dann erst einmal parallel zum aktuellen Image lauffähig gemacht. Im Anschluss auf das neue Image gewechselt und das alte erst gelöscht wenn alles passt, oder bügelt man das neue Image gleich über das alte, oder versucht man irgendeine Mischung.

    Wenn man jetzt den verfügbaren Speicher (non volatile oder wenns nicht anders geht auch volatile) falsch festgelegt hat, muss man verrückte Mischvarianten machen, damit das Image in die Steuergeräte kommt und auch installiert werden kann.


    Und das sind jetzt nur die ganz trivialen und sofort sichtbaren Probleme auf der Hardwareseite. Was dann in Richtung Zertifizierung, Validierung und sichere Übertragung des Image dazu kommt, macht es ja nicht unbedingt einfacher.


    Da hat dann eine zentrale E/E Architektur wie z.B. bei Tesla schon Vorteile, dafür dann aber wieder anderen Nachteile.

    Bei mir war das innerhalb von 2 Stunden inklusive der neuen SW für den TA erledigt und ich konnte darauf bei Kaffee und Kaltgetränken warten. Ansonsten ist ein Leihwagen in meiner Werkstatt immer kostenlos.

    Hab bei meiner Werkstatt ebenfalls nachgefragt wie lange es dauert, weil ich dann einfach warten würde. Die Aussage war, dass es zwar nur ca. 30 Minuten dauern soll, sie den Wagen aber gern den ganzen Tag da haben wollen, falls es abbricht und sie es neu starten müssen. Und wahrscheinlich auch, es für sie entspannter ist, als wenn die ganze Zeit der Kunde da ist und wartet, wann er denn endlich weiter kann.

    Leihwagen gibts bei mir auch nicht, weil Skoda eben keinen bezahlt, also lass ich mich einfach abholen 😊.

    Beide (also der Enyaq und der Mini) haben einen Lithium-Ionen-Akku mit einer NMC-Kathode (Nickel-Mangan-Kobalt) und einer Graphit Anode.

    Was allerdings unterschiedlich ist, ist die genaue Zellchemie (Verhältnis Nickel zu Mangan zu Kobalt und Additive).

    Nichtsdestotrotz bleiben die physikalisch-chemischen Restriktionen gleich und das bedeutet für ein langes Leben, eher selten auf über 80% laden. Da behaupte ich mal erzählt der Minihändler etwas falsches.