Oldschool langfristig ist der Verbrenner tot, da bin ich deiner Meinung.
Es werden sicherlich auch überall inzwischen mehr Entwickler an der E-Mobilität arbeiten als am Verbrenner.
Fakt ist aber auch, dass immer noch Entwickler damit beschäftigt sind. So müssen Anpassungen an neue regulatorische Anforderungen (z.B. EU7), Analyse von Ausfällen im Feld durchgeführt werden oder auch technische Änderungen bewertet werden die der Lieferant ankündigt.
Mercedes z.B. hat erst ganz vollmundig versprochen ab 2025 den Fokus voll auf BEV zu legen. Inzwischen ist Olla Kalänius schon ein bisschen zurück gerudert und hat es auf 2026 verschoben, dass wird wahrscheinlich auch nicht die letzte Verschiebung blieben.
Denn selbst wenn wir in 2025 von ca. 50% BEV-Anteil bei Neuverkäufen ausgehen, was ist mit der anderen Hälfte?
Einen Teil davon lässt sich sicher auch zum BEV der bisherigen Marke „zwingen“ wenn da keine Verbrenner mehr verkauft werden.
Aber alle, dass glaub ich nicht.
Wie Eingangs erwähnt, der BEV wird die dominierende Antriebsform und der Verbrenner max. eine klitzekleine Nische besetzten. Der Übergang wird aber auf Grund der aktuellen Randbedingungen nicht ganz so schnell stattfinden wie vor 3-4 Jahren prognostiziert.