Beiträge von enopol

    ich verstehe auch nicht was manche gegen einen Frunk haben. Eigentlich eher traurig, dass man nicht von Werk ab jeden möglichen Platz als Laderaum ausnutzt, wobei sich gerade Skoda das doch auf die Fahne schreibt mit Simply Clever.

    Und dem Elektroantrieb geschuldet hat der Enyaq für seine Fahrzeuggröße ja bekanntermaßen sowieso nicht so einen üppigen Stauraum.

    Ich werde vermutlich auch einen Frunk für unser kommendes FL kaufen. Mal schauen was Frunk AT das so zaubert. Ladekabel, Ladeziegel, Abschleppseil, Überbrückungskabel sind dann schonmal unter.

    Ich habe nicht gegen mehr Stauraum, nur finde ich diesen zusätzlichen Stauraum z.Teil recht teuer und es gibt dafür halt keine Zustimmung des Fz-Herstellers, in jedem Fall nicht, wenn man auch noch die Gasdruckaufsteller dazu nimmt.

    Mich stört diese Kombination etwas.....

    Diese Gasdruck-Aufsteller sind m.E. aber zwingend nötig, wenn dieser zusätzliche Kofferraum wirklich komfortabel genutzt werden soll. Die werkseitige Lösung für die Öffnung der recht schweren Haube inkl. Entriegelung ist, zumindest aus meiner Sicht, nicht komfortabel.

    Die Öffnung der Frontklappe ist ja auch werkseitig nur für Servicezwecke gedacht.


    Mit der Kofferraumgröße ist das so eine Sache. Ein Enyaq hat m.E. mehr Maximalkofferraum, als ein ansonsten baugleicher ID.4 oder Q4 plus Frunk.....wie kommen die Leute mit einem ID.4 oder Q4 bloß in den Urlaub.....ich denke mal, dass der Frunk in der Größe, wie er beim Enyaq möglich ist, keine entscheidende Wirkung auf die Gesamt-Kofferraumgröße hat...

    Ein Octavia Combi hat übrigens, bei vergleichbarerer Fz-Länge, nicht mehr Kofferraum, als ein normaler Enyaq und trotzdem bezeichnen viele leute so ein Gefährt als urlaubstauglich. Zumindest für 2 Leute sollte auch der Enyaq ohne Frunk eine urlaubstaugliche Kofferraumgröße haben...ansonsten empfehle ich eine Dachbox und/oder einen Van oder Bus.


    Es kommt halt darauf an, was man macht:

    Ich brauche auf der Urlaubstour kein eigenes Ladekabel, da ich an Schnellladern lade. Von daher muss es auch nicht sonderlich griffbereit sein und nass wird es durch Gebrauch daher nicht.

    Ich bräuchte es nur Notfall.

    Den Ladeziegel brauche ich ausschließlich nur im Notfall und dann würde ich es ganz bestimmt schaffen, z.b. eine Tasche zur Seite zu räumen, um besser an den Ladeziegel oder das Ladekabel zu kommen.


    Wenn man im Urlaub mit sperrigem Gepäck/Zelt auf der AHK fährt, ist das etwas anderes, denn dann ist schlichtweg die Öffnung der Heckklappe und Packerrei im Kofferraum erschwert und dann kann ein Frunk unter der Frontklappe durchaus hilfreich sein....wenn man denn die darin befindlichen Dinge wirklich öfters braucht.

    Eine ordnungsgemäß installierte CEE Dose bzw. E-Auto Schuko Steckdose sollten nicht warm werden.


    Wenn du keine andere Möglichkeit hast, gibt es Ladeziegel, welche die Temperatur vom Stecker überwachen und dann rechtzeitig abschalten. Kostet so um die 250,- Euro +/-


    Viele Grüße

    Sowohl eine CEE-Dose (auch in rot), als auch eine Schukodose, werden bei zul Nennstrom über längere Zeit warm...sie dürfen nur nicht "zu" warm werden....

    Wir schließen unser Traditionsschiff mit einer 5-pol-CEE rot 32A Verbindung an den Landstrom an. Auch diese Steckverbindung wird bei höherer Auslastung warm.


    Selbst wenn eine Dose "ordnungsgemäß" installiert wurde, heißt das nicht, dass die Kontakte nach einiger Zeit noch im Bestzustand sind.


    mein Lidl-Ladeziegel für unter 150€ hat auch eine Temperaturüberwachung im Stecker. Der kann von 1,4 bis 3,6kW in mehreren Stufen und besitzt einen Schukostecker, der offenbar bis 16A zu gelassen ist, sowie 2,5mm² Zuleitungen.

    eigentlich sollte der Schlüssel, wenn er denn wirklich in Ruhe gelassen wird, beim Enyaq nicht für Funkverkehr und damit auch nicht für Öffnungsvorgänge sorgen.

    Wenn eine Steckdose verwendet wird, die nur für max. 10A zugelassen ist, sollte auch die Absicherung maximal nur 10A betragen....der Vermieter muss, als Betreiber der E-Anlage, dafür sorgen, dass die Anlage geprüft wird und ok ist..wenn eine 10A-Steckdose für 10A über längere Zeit nicht mehr geeignet ist, muss er für Abhilfe sorgen oder diese Dose stilllegen.

    Deswegen wäre es, wenn ich öfters über eine Außen-Schukodose laden würde, für mich im Zweifel wichtig, das eine neue, qualitativ hochwertige Schukodose montiert wird und der Installationswiderstand gemessen wird.


    Wenn 1,5mm² bei 10A warm werden (was bei Daueranwendungen definitiv der Fall ist), dann ist das völlig ok....genau so ok, wie die üblichen 2,5mm²-Zuleitungen einer 11kW-Wallbox, die 16A pro "Phase"(Leiter) schafft.....

    Auch diese Zuleitung wird warm.....und ist zugelassen.

    Die Steckverbindung am Auto ist aber qualitativ besser als eine Schukoverbindung....


    Die Zuleitungen selbst sind i.d.R. kein Problem. Die beschränken die effektive Ladeleistung durch einen erhöhten Spannungsfall etwas und das wars. Die Wärmeentwicklung verteilt sich über die gesamte Zuleitungslänge.


    Bei den Verbindungsdosen der Installation kann das schon ganz anders aussehen, denn wenn dort z.b. noch "Lüsterklemmen" (Schraublemmen für 5 Leiter gleichzeitig) existieren, ist das manchmal nicht so gut. Das kann man der Installation von außen nicht unbedingt ansehen.

    Diese alte Technik kann sehr leicht zur Folge haben, dass punktuell eine starke Wärmeentwicklung auftritt und das kann durchaus zu einem Brand/Verschmorung führen.


    Ein großes Problem üblicher Ladeziegel sind halt die nicht immer guten Kontakte der Schuko-Steckverbindung.

    Bei dieser Verbindung kann prinzipiell das Gleiche geschehen, wie in Verbindungsdosen mit zweifelhafter Klemm-Technik.

    jetzt hast du die Rechthaberei aber auf die Spitze getrieben.... ^^

    Es ging mir darum, dass bestimmte Reifenmodelle unabhängig von der Dimension gut sind.

    und genau das muss ja nicht immer stimmen...

    man kann wahrscheinlich mit einiger Sicherheit annehmen, dass diese Reifen in einer deutlich anderen Dimension (die Enyaq-Reifen haben ca 10cm mehr Durchmesser...) nicht schlechter als "Mittelfeld" abeschneiden werden.

    Zudem gibt es für die SUV-Größen manchmal auch noch entsprechende Zusätze (z.b. SUV) bei der ansonsten gleichen Typ-Bezeichnung und manchmal weicht das Profil auch noch etwas ab.

    Danke für die Einschätzungen! Klingt, als wären zumindest Schmor-Schäden doch nicht unwahrscheinlich und 400W stündlich nur fürs Boardsystem reichen ja schon, um weit jenseits der 13.6% Ladeverlust aus dem Adac Test zu landen. Schade, machts doch deutlich unattraktiver!

    Der Fz-Ladeverlust ist bei geringer Ladeleistung relativ hoch. Viele E-Autobesitzer mit Solareinspeisung wissen das.....

    Die Frage ist, ob es wirklich stört......

    Wenn der Strom nichts kostet, wie bei Solar, ist es ohnehin egal.


    Wenn sich dein Ladestrompreis bei 2,3kW-Ladeleistung z.b. effektiv von 30 auf 36Cent/kWh erhöht, wäre die Frage, ob dich das stört oder ob du eine günstigere Alternative findest.


    Zusätzlich sollte die Bequemlichkeit nicht ganz außer acht gelassen werden, denn eine alternative Ladung an öffentlichen Ladesäulen ist in deinem Fall vermutlich unkomfortabler.