Beiträge von enopol

    ja, es ist eine Momentaufnahme, aber eine Momentaufnahme einer mindestens 10 Jahre alten Dose in einem Carport, wo die Dose lediglich vor Regen geschützt ist, die zudem sehr häufig für alle möglichen Gartengeräte, Ladung von E-Bikes u.ä. genutzt wird.....


    Es sind also grundsätzlich keine Laborbedingungen vorhanden.....und dafür finde ich die Ergebnisse recht gut.

    Zudem hatte ich ja schon vorher geschrieben, dass man eine derartig auf Dauer genutzte Dose sporadisch prüfen und eventuell rechtzeitig wechseln (lassen) sollte.


    Immerhin musste selbst ein Kontakt der Typ-2-Steckverbindung meines Enyaq bereits Federn lassen.....der ist erst 2,5 Jahre alt und hat 35tkm runter. Wird dessen Steckverbindung zumindest eine der beiden Bedingungen der Batteriegarantie noch erleben?

    Da ich es noch nie wirklich gemessen habe, habe ich das gestern mit dem Ladeziegel und heute mit der Elli-WB nach geholt.


    Es ist jetzt bei uns nicht gerade sommerlich. Die Außen-/Umgebungstemperaturen waren gestern anfangs bei ca 9Grad und steigerten sich am Ender der Ladung bis rund 11Grad.


    Ich habe ungefähr alle 15-20 Minuten Messungen mit der WB-Kamera gemacht. Aufgenommen wurde die Steckdose mit eingestecktem Stecker des Ladeziegels und die Kabel. Geladen wurde mit 3,6kW mit Schwankungen von 3,57 bis 3,64kW über 2h18m (mehr Zeit hatte ich nicht...)


    Die Kabel kann man sich schenken:

    Alle 3 Kabel (NYM-Anschlusskabel der Steckdose (Wandverlegung), Eingangskabel des Ladeziegels und Ausgangskabel des Ladeziegels ) sind 3x2,5mm², es gab kaum Schwankungen zwischen den Temperaturen der Kabel und die maximal erreichte Temperatur betrug ca 21Grad, also rund 10 Grad Temperaturdifferenz zur Umgebung.


    Der Typ 2 Stecker des Ziegels hatte an der Fz-Dose zum Schluss an den Außenrändern direkt an der Dose 16Grad, also nur 5 Grad Differenz. Absolut vernachlässigbar.


    Zu der von außen zu erkennenden, "heißesten" Stelle der Schuko-Steckverbindung:

    Das war die linke Seite des Steckers, genau am Rand zum Steckdosengehäuse. Die linke Seite war quasi bei jeder Messung 1-2 Grad wärmer, als die rechte Seite.

    Ich nenne nur eine Auswahl der Messungen:


    Anfang: 9,5Grad (Umgebung 9 Grad)

    nach insgesamt 10 Minuten: 19,2 Grad

    nach insgesamt 35 Minuten: 27,3 Grad

    nach insgesamt 94 Minuten: 30,6 Grad

    nach insgesamt 138 Minuten: 31,4Grad (Umgebung: 11Grad), Ende der Ladung


    LidlStecker3,6kW_2h18minAT11Grad.jpg


    Das Steckergehäuse hatte ich nur lose aufgesteckt, um es schnell entfernen zu können, ohne dabei die innen liegende Kontaktstelle einer zu starken Belüftung durch die Umgebungsluft aus zu setzen.

    So konnte ich daher bereits ca 3sec nach Ladeende eine Aufnahme der geöffneten Dose machen:

    Wärmste Stelle innen:

    Bereich Kontakt linke Seite mit 34,4Grad, also 23,4Grad Differenz zur Umgebung.


    SchukoSteckdose3,6kW_2h18minAT11Grad_5sec_n_Ladeende.jpg


    Die höchste von außen zu messende Temperatur an der gesamten Geschichte war übrigens am Boden des Ladeziegels mit 33,5Grad zu orten...auch das m.E. vollkommen harmlos.


    mein Fazit, für meine Schukoverbindung:

    Da alle nach 2h18m gemessenen Temperaturen bei rund 11Grad AT noch unterhalb der Körpertemperatur liegen, sehe ich kein ernsthaftes Problem für die Langzeit-3,6kW-Ladung.

    Was ich selbst nicht mehr wusste, ist, dass der Kabelanschluss in der (doch schon älteren...) Schukodose mit Schraubklemmen realisiert war.

    Beruhigend dabei: Die Bereiche um die Klemmverbindungen sind auf dem Bild nicht auffällig und daher definitiv kein Grund der gegen 16A auf Dauer spricht.


    Besonders den linken Kontakt werde ich aber noch mal reinigen müssen. Sind zwar nur ca 2 Grad mehr als rechts, müssen aber nicht sein....

    Wenn man die maximale Temperaturdifferenz zugrunde legt, würden bei 30Grad Außentemperatur (mehr gibt es bei uns bis jetzt nicht...), schlimmstensfalls ca 55Grad an den wärmsten Stellen zu messen sein.

    Das (deutlich kältere)Gehäuse der Dose würde sich auch dann nicht verformen o.ä.


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    Die heutige kleine Messung der Typ 2-Steckverbindung meiner Elli-Box mit dem Fz ergab nach 2 Stunden nichts wirklich Überraschendes, aber die Erkenntnis, dass auch hier ein Kontakt (L3) schlechter ist, als die anderen und somit gereinigt werden müsste/sollte.

    Maximale Temperatur, ca 2 sec nach Ladeende an L3 der Fz-Dose: 23,0Grad, also immerhin 12Grad Temperaturdifferenz.


    EnyaqDose11kW_2hAT11Grad_2sec_n_Ladeschluss.jpg

    ich brauche das glücklicherweise nur im Urlaub zu machen, da ich sonst eigentlich nicht an öffentliche Ladesäulen muss....


    Geplant hatte ich im letzten Skandinavien-Urlaub standardmässig Tesla und ich hatte als Alternative noch einen Anbieter, der aber fast nur auf Landesebene präsent ist.


    Sowohl für die Vorplanung als auch die Änderungen, wäre es schon nicht schlecht, wenn ich mir mit der Fz-Navi z.b. ausschließlich Tesla oder den alternativen Anbieter auflisten und vor allem anzeigen lassen könnte.


    Das Hin- und Herspringen, zwischen der Tesla-App, manchmal auch noch ABRP, und dem Fz-Navi, um dort die auf andere Weise "ermittelten" Stationen ein zu geben bzw. zu suchen..., nervt mich.. Von daher wäre eine Filtermöglichkeit nach Anbieter, für mich, wenn ich denn mal woanders laden muss, schon mal eine deutliche Verbesserung der Skoda-Ladeplanung.

    Das gehört zu einem universell nutzbarem E-Auto schlichtweg dazu..

    Weitere Filtermöglichkeiten, wie sie z.b. ABRP anbietet, wären natürlich auch nicht verkehrt...die Filterung nach Anbieter gehört m.E. aber zu den Basics.

    das ist halt eine EFB(+)-Batterie mit Standard 49Ah Kapazität und dazu passendem, üblichen Kaltstartprüfstrom von 320A (gem. DIN).

    Es handelt sich also um eine Blei-Starterbatterie und die möchte nicht gerne über längere Zeit im teilentladenen Zustand verweilen.

    Falls schon teilweise auf Starterbatterien mit ähnlichen Nennwerten der Bauart AGM umgerüstet sein sollte (die einzige realistische Verbesserungsmöglichkeit...):

    Da gilt das Gleiche....Unterschied: die können den teilentladenen Zustand etwas besser aushalten.

    Wann merkt man das eigentlich ? :(

    ob ein Fz in 11,2 (wie beim iV50) oder, wie jetzt für den aktuellen iV60 angegeben, 8,1sec von 0 auf 100km/h beschleunigt, merkst du definitiv und das vermutlich nicht mal allzu selten...

    90 oder 100 ist doch egal

    Bin halt Techniker und daher finde ich die Angabe "gut 100Nm", obwohl es bestenfalls "knapp 100Nm" (90Nm) sind, nicht völlig egal....

    Ich kenne Aussagen, dass 10A Dauerstrom funktionieren, darüber nicht. Das kann ich nur nicht belegen. Du kannst Deine Steckdosen bei Dir gerne mit 16A dauerhaft über 10h belasten. Ich kann davor nur warnen.

    10h nicht, aber 2h habe ich das mit meinem Lidl-Ladeziegel testweise schon gemacht.

    Die dazu gehörige 230V- Installation inkl. der einzigen Steckdose ist bei mir aber ok und ist durchgehend in 2,5mm² ausgeführt

    ja, die Steckverbindung wird deutlich warm, aber an der Oberfläche wurde sie nicht wärmer, als ca 55Grad und das hatte z.b. mein CTEK MXS 5-12V-Ladegerät nach über einer Stunde Ladung mit konstant 5A auch hin bekommen.....ist ohnehin ganz interessant, welche Oberflächentemperaturen einige Kleinladegeräte bei voller Leistung so erreichen.....


    Die Stecker-Temperaturabschaltung des Lidl-Ladeziegels wurde jedenfalls nicht ausgelöst und irgendwelche Spuren, die auf eine zu hohe Temperatur hinwiesen, konnte ich auch nach Öffnung der Dose nicht erkennen.


    Mit einer 10A-Dauer-Ladung würde ich bei mir daher keine Probleme sehen.


    Vielleicht geht bei euch ja auch ein schönes Balkonkraftwerk in passender Orientierung.

    das lohnt nicht.....ich habe nur ein 600W-Balkonkraftwerk und das erzeugt ja nun nicht gerade ständig 600W. Zudem geht davon noch mindestens das elektrische "Grundrauschen" unseres Hauses (ca 200W) ab.

    Wenn ich mit 6A (ca 1,4kW) lade, was theoretisch die günstigste Einstellung bei schwacher PV wäre, gehen ständig ca 0,4kW im Fz verloren. Diesen Verlust kann mein Balkonkraftwerk nicht mal kompensieren.


    Anstatt z.b. mit 1,4kW einen Durchschnitts-Sonnentag (effektiv also ca 8h) zu laden, mache ich das lieber rund 1 Stunde mit 11kW über die WB. Das geht nicht nur schneller, sondern ist auch noch finanziell günstiger....

    Kann es sein, dass eine "zu volle" 12V Batterie bewusst vom Auto entladen wird?

    Warum sollte das so sein?

    Im Gegensatz zu aktuelleren, reinen Verbrennern des Konzerns muss der Ladezustand der 12V-Batterie nicht gewollt auf einem geringeren Level (dort i.d. R 80%) gehalten werden, sondern es wird tendenziell immer voll geladen und genau das mögen Bleibatterien am liebsten (und deswegen, weil es ähnlich war, hielten die Batterien früher (vor S&S plus Mminimalrekuperation beim Verbrenner) im Schnitt deutlich länger)


    Überladen wird beim MEB nicht, denn ab einem bestimmten Ladezustandsbereich, wenn der Ladestrom bei den Standard-rund 14,5V Ladespannung bereits deutlich gesunken ist, schaltet die MEB-Ladetechnik meist auf rund 13,5V "zurück" und das ist eine reine Erhaltungsspannung. ...ähnlich wie es bei nahezu jedem aktuelleren Netzladegerät der Fall ist.


    Wenn die 12V-Batterie "bewusst" ohne Sinn entladen wird, wäre das schon eher eine vorsätzliche Schädigung der Batterie....also quasi Sabotage...


    Bei E-Mike kommt/kam es ja zu einer Entladung, die irgendwann in der Ruhephase statt fand und wo man bisher keinen "Sinn" ausmachen konnte. Ich unterstelle dabei nicht, dass dies vom Hersteller "bewusst" gemacht wird, um z.b. die 12V-Batterienproduktion an zu kurbeln o.ä.... ^^

    Im Gegenteil, nach dem zu urteilen, was E-Mike nach der "Diagnose" durch den Hersteller mitgeteilt wurde, ist der selbst (leider) völlig ratlos, gibt an, dass es sich eventutell um eine ungünstige Kombination von SW und HW handeln könnte, lässt aber nicht erkennen, dass er sich näher darum kümmern wird.


    In deinem Fall sieht es für mich, wenn die längere Entladung nicht zu erklären ist, tatsächlich nach praktizierter Lebensdauerverkürzung der Batterie aus, denn die Spannung ist nach dieser "Aktion" bereits in einem Bereich, der für eine Blei-Starterbatterie auf Dauer nicht "gut" ist.