Beiträge von enopol

    jeder BEV-Fahrer weiß vermutlich, wie sich jede kleinste Veränderung auf den Verbrauch auswirkt. Leichter Wind, etwas Feuchtigkeit, minimale Steigung/Gefälle, geringe Änderungen der Fahrweise/Verkehrsdichte und natürlich die Innenraum-, aber auch die Batterietemperatur....


    Der definitiv immer vorhandene Unterschied beim Rollwiderstand zwischen unterschiedlichen Reifenbauarten, spielt sich oftmals in einem so engen Rahmen ab, dass man den aufgrund der o.a. Einflüsse, mit Bordmitteln kaum seriös ermitteln kann.


    Ich hatte beim letzten Radwechsel daher extra mal versucht, viele zusätzliche Einflüsse auf den Verbrauch gleich zu halten.

    Ich bin kurz vor dem Radwechsel einen bestimmten Landstraßenabschnitt mit Tempomat und genulltem "ab Start" gefahren und habe das, nahezu umgehend nach dem Radwechsel, mit dem anderen Radsatz wiederholt.

    Daher:

    Einfluss: Fahrweise/Verkehrsdichte: gleich

    Einfluss: Fahrbahn/Feuchtigkeit, Steigung: gleich

    Einfluss Wind: sehr ähnlich

    Einfluss: Innenraum- und Batterietemperatur: sehr ähnlich


    Der Unterschied zwischen meinen 19-Zoll-GJR (Conti) und den werkseitigen 19-Zoll-Hankook-Reifen war dabei minimal. Der GJR hatte minimal weniger Verbrauch zur Folge.....was interessanterweise die Messergebnisse beim Rollwiderstand des Conti-GJR plausibel macht, die Autobild ermittelt hatte.


    Wenn man nicht sicher stellen kann, dass die ermittelten Verbräuche bei annähernd identischen Bedingungen ermittelt wurden, kann man das m.E. völlig vergessen...

    Es ist vermutlich nicht mal selten, dass der Verbrauch, den man über die Sommerzeit mit SR-Reifen erhält, mit dem Verbrauch während des Winterhalbjahrs mit WR verglichen wird.

    die Luftdrücke des Fz befinden sich auf einem Aufkleber an der B-Säule Fahrerseite....


    Für 19-Zoll verlangt Skoda bei meinem Wagen und voller Beladung hinten (255/50-R19) 3,5bar....

    Im Fz-Schein (und entsprechend in der CoC) steht LI 103 und Speedindex T .

    Müsste also (theoretisch) klappen, sofern Fz-Hersteller und zumindest die großen Reifenhersteller entsprechende Infos austauschen würden.


    Mein (3-jähriger) Conti Allseason in 255/50R19 hat LI 103 und Speedindex T.....und, entgegen dem Textbaustein, den dir Conti geschickt hat, einen maximal zul. Druck von nur 3,0bar.

    So steht es jedenfalls auf der Reifenflanke.

    Weder Skoda, noch Conti. noch das KBA hat dieser Widerspruch interessiert, der sich bei Verwendung der Reifendaten, die konkret im Fz-Schein stehen, bei meinem Wagen ergeben kann....gut dass das normal niemand bemerkt....

    Dieser Reifen darf, laut Conti, eindeutig nicht bis 3,5bar aufgepumpt werden. Es gab hier im Forum auch bereits eine Meldung über einen Marken-WR, bei dem auch nur 3,0bar auf der Flanke stehen.


    Vielleicht zusätzlich interessant:

    der hintere Reifen muss letztendlich "eigentlich" nur eine Tragfähigkeit von mindestens 800kg haben, denn für die Tragfähigkeit ist die zul Achslast laut Fz-Schein relevant.

    Laut Conti-Reifenratgeber:

    Der unverstärkte Reifen mit LI 103 hat bereits ab 2,3bar eine Tragfähigkeit von 820kg....die 875kg, die dem LI von 103 entsprechen, werden bei 2,5bar erreicht.....Skoda verlangt bei maximal zul Achslast halt 3,5bar....

    Damit, dass Skoda einen Luftdruck verlangt, der ca 50% über dem für die tatsächlich notwendige Tragfähigkeit liegt, musste wohl kein Reifenhersteller rechnen.

    Beim neuen Conti GJR (mit T-Index) ist das meines Wissens jetzt aber angepasst.....da soll 3,5bar auf der Flanke stehen.


    Bei neuen Enyaqs mit großem Akku stehen meines Wissens immer noch 255/50R19 mit LI 103 und Speedindex T in den Papieren.

    Auch im Schrott kann man Goldstücke finden. Wer sich auf andere verlässt wird verlassen. Wer mit den Angeboten nicht konform geht, hat ein Problem das er selbst lösen muss.

    wäre m.E. halt für die Förderung der E-Mobilität ganz gut, wenn es weniger "Schrott" gäbe. Es ist nicht jeder in der Lage oder Willens, bei einer Allerweltsangelegenheit, wie der Nachfuhr von Energie für den Pkw, eine Wissenschaft zu machen, um die wenigen Goldstücke zu finden....beim Verbrenner muss man das nämlich generell nicht....Schnäppchen, wo es erheblich billiger ist, gibt es dort nahezu nicht.

    Mit diesem "Schrott" trägt man daher mit dazu bei, dass bisherige Verbrennerfahrer keine Lust haben, auf ein BEV um zu schwenken.

    Beiträge richtig lesen und verstehen: Niemand ist gegen mehr Filtermöglichkeiten.

    Nur wenn man die Beiträge richtig liest, dann kommt man auch schnell dahinter das es mehr als eine Ansicht gibt was und wofür der Filter ist.

    dann hattest du selbst bisher, zumindest was meinen "Fall" betrifft (wo es ja einen regen Austausch gab), offenbar nicht richtig gelesen und verstanden.

    Dass sich da hardwaremässig viel verändert hat, ist m.E. kaum wahrscheinlich....vielleicht ein Zusatzlüfter....?

    Gelesen habe ich darüber noch nichts. Der Konzern macht ohnehin ungern tiefer gehende Angaben zur Technik.

    Tja, warum haben IDs standardmässig keine Reku-Paddles und keine tolle Batterietemperaturanzeige usw. usw....

    Sind halt offiziell unterschiedliche Hersteller und das zeigt sich nicht nur in der Fz-Ausstattung.....


    Selbstverständlich ist das irgendwo hochgradiger Schwachsinn, wenn es z.b. Vertragshändler für VW und Skoda gibt, die Fz der beiden "Hersteller" technisch völlig identisch sind und trotzdem nach unterschiedlichen Vorgaben gearbeitet wird. Dass der Konzern selbst noch nicht auf den "Trichter" gekommen ist, dass das unnötige Kosten verursacht, wundert mich.

    Hallo,


    das ist ein sehr interessanter Denkansatz, den ich so noch gar nicht hatte. Aber eine richtig gute Idee.

    Oktober bis April GJR und im Sommer, wenn es 30 Grad und mehr hat, die SR als Spezialisten. Insbesondere auf langen Urlaubsreisen im Sommer sicher die angenehmere Wahl.

    In den großen Winterurlaub auf hochgelegene Berghütten fahren wir seit Jahren nicht mehr.

    "angenehmer" wäre mir gar nicht so sehr wichtig.

    Der SR ist bei trockener Fahrbahn sicherer als ein GJR (vom WR braucht man gar nicht erst reden).

    Wenn man z.b. die Trockenbremswege der Reifen mal vergleicht, wird das deutlich.


    GJR guter Qualität unterscheiden sich von WR guter Qualität, nach meinen Beobachtungen, z.b. bei der Traktion, um rund 10%.

    Das mag für Bewohner bergiger Gegenden, wo es öfters wirklich winterliche Verhältnisse auf der Fahrbahn gibt, entscheidend sein.

    Bei uns in der Gegend ist das eher egal...

    Da GJR i.d.R. bessere Eigenschaften haben, was alles, was nicht mit winterlichen Fahrbahnen zu tun hat, betrifft, ist bei uns ein GJR im Winterhalbjahr m.E. die bessere Wahl.


    Eis und Schnee gibt es bei uns sogar auf vielen Nebenstraßen, zu den Zeiten, wo ich fahre, kaum. Reifen mit der Alpin-Kennzeichnung brauche ich daher im Jahr eigentlich nur für ein paar Stunden.