Beiträge von enopol

    Warum sollte der Enyaq die Ladeleistung aufgrund der Akkutemperatur beim AC-Laden wegen des Akkus zwingend beschränken?

    Wenn man den Enyaq beispielsweise mit 2 Grad Batterietemperatur und einem SOC von 50% an einen DC-Lader anschließt, wird die Batterie (vermutlich, ausprobiert habe ich es noch nicht) mit etwas mehr als 11kW geladen oder wurden bei so einer ähnlichen Aktion schon mal Werte mit weniger als 11kW beobachtet?


    Geladen wird über den Fz-internen HV-Lader AX4. Der hat eine zulässige Eingangsspannung pro Phase von 78-272V.

    Seine maximale Ladeleistung beträgt laut technischer Daten: 11kW

    Eine 11kW-Wallbox kann, wenn deren Eingangsspannung beim Laden mit 16A 230V pro Phase beträgt, 3680W pro Phase abgeben.

    Bei 3 Phasen also rund 11kW (11040W).

    Allein, dass jede Phase beim Laden mit 16A am Eingang der Wallbox noch 230V (oder etwas mehr) an Spannung aufweist, ist nicht unbedingt gegeben; hängt u.a. auch von der Auslastung des Stromnetzes im Haus bzw. im versorgten Gebiet ab.


    Bis zum Eingang des AX4 wird die Spannung, sofern sie am Eingang der Wallbox 230V betrugt, bei 16A Strom noch einmal sinken, denn dazwischen befindet sie i.d.R. noch Das WB-Anschlusskabel mit 2,5mm² Querschnitten, Fz-Ladekontakte und noch etwas Leitung inkl. Relaiskontakte bis zum AX4.


    Das AX4 muss mit der entsprechend verringerten Spannung auskommen und darf gleichzeitig nicht mehr als 16A ziehen, da die Stromstärke beim 3-phasigen-AC-Laden auf 16A begrenzt ist.


    11kW am Eingang des AX4-Ladegerätes sind daher eigentlich nur dann möglich, wenn das Hausnetz etwas mehr als 230V an der Wallbox bereit stellen kann.


    dann kommt das Ladegerät AX4 selbst:

    VW gibt dessen Wirkungsgrad mit 94% an.

    D.h. wenn am Eingang des Ladegerätes 16A pro Phase fließen und die Spannung jeweils 230V beträgt, kann die Ausgangsleistung des Ladegerätes rechnerisch bestenfalls 10,34kW betragen.


    Das ist lediglich die Ausgangsleistung des Ladegerätes, aber immer noch nicht die Ladeleistung.


    Das Ladegerät versorgt, parallel zur HV-Batterieladung, einige fz-interne Verbraucher.

    Das geht nach meinen Beobachtungen mit mindestens ca 0,3kW los und es kann, wenn z.b. die Batterieheizung eingeschaltet wird, bis zu ein paar kW betragen.

    Diese minimal ca 0,3kW landen letztendlich nicht in der HV-Batterie und daher muss man die effektive Ladeleistung noch einmal um diesen Wert verringern.

    So landet man, wenn denn die Stromversorgung ihre Sollwerte beim Laden an der Wallbox genau erreicht und keine besonderen Verbraucher im Fz aktiv sind, bei ungefähr 10kW, mit denen die HV-Batterie über AC geladen wird.

    Die Fehlermeldung kann laut meiner Werkstatt verschiedene Ursachen im eCall-Modul haben, der Lebenszustand der Recovery-Batterie ist nur eine Möglichkeit. Es könnte das Modul auch einen anderen Defekt haben, der dazu führt. Daher lasse auch ich den Wert erst einmal auslesen

    Ja, aber hier ging es ja um eine nicht weiter spezifizierte "SOS-Meldung" und dann liest man m.E. gewöhnlich erst einmal den Fehler über OBD aus....und fängt nicht mit dem Auslesen des rSOH-Wertes an.

    Wenn es denn, laut Fehlermeldung, an der Batterie liegen sollte, bringt die Kenntnis des genauen rSOH-Wert im Nachhinein nichts.

    Begründung s.o.


    Falls das Steuergerät defekt ist, bringt die genaue Kenntnis des rSOH-Wertes des Akkus ebenfalls nichts....

    Warum sollte man, wenn die Fehlermeldung ohnehin erscheint, auslesen?


    Wenn diese Fehlermeldung unmittelbar nach dem Update auf 3.8 erscheint, ist die Sache ziemlich eindeutig....


    Wenn die Meldung bei einem 5 jährigen Fz, erst deutlicher nach dem 3.8-Update erscheint, könnte die Werkstatt argumentieren, dass der rSOH halt aufgrund des Fz-Alters die Warngrenze unterschritten hat.


    Auslesen muss man aber auch dann nicht.....die Fehlermeldung kommt ja nur, wenn die Warngrenze unterschritten wurde....wem nützt es dann, den genauen SOH-Prozentwert zu kennen?


    Auslesen macht m.E. nur dann Sinn, wenn noch keine Fehlermeldung erschienen ist und das Fz möglich kurz vor dem Update auf 3.8 ist. Wenn dann, nach dem Update auf 3.8 erneut ausgelesen wird, könnte man nachweisen, dass allein das Update dafür gesorgt hat, den rSOH deutlich ab zu senken.

    Nur das ist ja offiziell der eigentliche Mangel....


    Dass die gesamte rSOH-Ermittlung der Not-Batterie eine m.E. eher "fragwürdige" Angelegenheit ist, ist eine ganz andere Geschichte....

    natürlich "geht" es auch mit dem Radkreuz.....Der Drehschlagschrauber macht die Sache komfortabler und schneller.

    Mir ist das wichtig....

    Eine "richtige" Werkstatt löst die Schrauben daher ebenfalls nicht bereits etwas, solange die Räder noch Bodenkontakt haben.....und die neuen Räder werden noch im angehobenen Zustand wieder mit dem Schlagschrauber etwas (hoffentlich nur "etwas"...) angezogen.

    Wenn die Schrauben z.b. im angehobenen Zustand mit mindestens rund 60Nm über Kreuz fest gezogen wurden, ist es unnötig, dass man die Räder noch nicht voll belastet, bevor man mit dem Drehmomentschlüssel mit 120Nm fest zieht.

    Den Zwischenschritt mit dem Wagenheber kann man sich mit Schlagschrauber ebenfalls sparen. Bei den ohnehin standardmässig gebremsten Hinterrädern des Enyaqs, ist der Zwischenschritt grundsätzlich überflüssig.


    Die Kraftübertragung von der Nabe auf die Felge ist so vorgesehen, dass sie allein durch Reibung zwischen den Auflageflächen beider Komponenten geschieht (wie im Stahlbau üblich...) An den Schrauben sollen keinerlei Scherkräfte auftreten.

    Wenn doch, sind Schrauben nicht mit vorgeschriebenem Drehmoment angezogen und/oder es gibt Schmiermittel zwischen den Auflageflächen der zu verbindenden Teile.

    Den Zentrierring selbst kann man natürlich etwas schmieren. Ob dazu ausgerechnet Kupferpaste zwischen Alu und Stahl sinnvoll ist, würde ich allerdings bezweifeln....


    Ob man die rund 30-kg-Räder 1cm oder 0,5m hebt, bleibt sich bezüglich der benötigten Haltekraft, bis die Räder denn zumindest auf dem Nabenstummel sitzen, gleich....

    Aber das Ausrichten zum wieder Festschrauben. Ich stecke halt erstmal ohne groß zu schauen das Rad auf die Nabe, dann muss ich das Gewicht schon nicht mehr halten und das Rad nur noch auf der Nabe drehen, bis die Löcher passen

    Wenn ich das Rad (Winter- oder Sommerrad ist egal...) auf die Nabe "stecke", muss ich das Gewicht des Rades nicht mehr halten, aber mal kurz loslassen darf ich das Rad dann trotzdem nicht, denn dann bewegt es sich. wegen seines Schwerpunktes, im unteren Bereich nach außen, löst sich dadurch wieder von der Nabe und fällt dann herunter....


    Auch dabei sind die (2) Montagebolzen hilfreich:

    Das Rad bewegt sich mit Montagebolzen nach dem Loslassen zwar auch im unteren Bereich nach außen, aber es kann nicht herunterfallen und es ist (und bleibt...) in dem Fall schon, was die Höhe und den Drehwinkel betrifft, ausgerichtet.

    Also zusätzliche Arbeit und Kosten sind ja relativ, wenn man Montagebolzen und eine Radmontagehilfe auch kaufen und nutzen muss

    Sind eben unterschiedliche individuelle Anforderungen....


    Bei mir ist es so, dass ich die Radmontagehilfe (45€) ohnehin wegen des Rückens nutze. Die Radmontagebolzen (M14x1,5mm), die mich ca 15€ gekostet haben, dienen in erster Linie dazu, dass man das Rad weniger lange per Hand (bzw. in meinem Fall per Montagehilfe) oben halten und dabei ausrichten muss.

    Dass man mit dieser rückenschonenderen Ausrüstung keine Radfixierung benötigt, ist ein willkommener Nebeneffekt.


    Eine günstigere Montagehilfe, die meinen Rücken durch weniger Krafteinsatz und schnellere Montage entlastet, habe ich nicht gefunden.

    Das ist daher insgesamt, trotz der maximal 20sec Zeitbedarf für das Ein- und Ausschrauben der Montagebolzen vermutlich kaum zeitlicher Mehraufwand.


    Mit Montagehilfe und Bolzen (in meinem Fall zusammen insgesamt 60€) brauche ich keine Fixierung des Rades und da ich keine weitere Verwendung dafür habe, wären die (geschätzt) mindestens rund 100€ für das Bessy beyceps-Spannsystem inkl. Ertweiterung, für mich, zusätzliche Kosten.


    Optional ist der Schlagschrauber zu nennen, der die Sache nicht nur etwas flotter macht, sondern grundsätzlich ebenfalls kein fixiertes Rad benötigt, um zu funktionieren. Wenn man eventuell ohnehin bereits Akku, Ladegerät und Werkzeuge einer günstigeren Firma hat, hält sich auch dieser zusätzliche finanzielle Aufwand in Grenzen, denn für diesen Zweck muss es kein sehr leistungsfähiges Gerät sein.

    Ich hatte für meinen bürstenlosen, kurzen Aldi-Schrauber 50 € bezahlt und halte den für die Radschrauben eines Pkw für sehr gut geeignet. Zusätzlich beinhaltet dessen Werkzeugkoffer ca 80mm lange Nüsse, so dass keine Verlängerung notwendig ist.

    Was meinst du mit erstem Knacken beim Schlagschrauber?

    Hast du ihn hier auf weniger als 120nm eingestellt?

    Beim Aldi-Ferrex den ich habe, kann man nur 2 Stufen einstellen.

    Was die angeblich an Drehmoment bringen sollen, interessiert mich wenig.....


    Ich kontrolliere lieber selbst und habe halt heraus gefunden, dass das reale Anzug-Moment, nach einmaligem Knacken (bzw. sehr kurzem Knacken) ca so groß ist, wie mit einem kurzem Schraubenschlüssel per Hand fest angezogen.


    Es bleib dann immer noch etwas an Drehmoment "übrig", um mit dem Drehmomentschlüssel mit dem korrekten Wert (120Nm) fest zu ziehen, wie halt, wenn man das erste Festziehen per Hand macht, auch.

    Das klappt bei mir reproduzierbar und schnell.