Beiträge von enopol

    Nochmal zurück zu der Ladeziegel-Thematik: Ich habe seit ein paar Wochen das Phänomen beim Laden mit Ziegel, dass er bei 10A und 12A, d.s. 2,2 bzw 2,6 kW, nach kurzer Zeit die Ladung unterbricht und der Ziegel Fehlerunterbrechung anzeigt. Ich kann daher nur noch laden mit 8A (alle Einstellungen am Ziegel) oder "Notladen" mit 1000 W, indem ich den zweiten CCS-Deckel stecken lasse! Der Ziegel ist Ausrüstung vom Hyundai Kona und hat bisher den Enyaq 2 Jahre problemlos geladen. SW ist 3.7.


    Nach meinen Messungen ist bei diesen AC-Ladungen der Verlust grundsätzlich rd. 15%.

    Der Verlust hängt vom aktuellen Befinden des Fz ab....bei mir beträgt er meist zwischen 200W und 400W. Bei 10A Ladestrom mit Ziegel (also 2,3kW), wären das dann im Mittel 13%.


    Mein Lidl-Ziegel hat einen Temperatursensor im Schukostecker.

    Eventuell bringt es bei Problemen etwas, die Kontakte in der Dose (vorher spannungsfei schalten....) zu reinigen bzw. einen neuen Doseneinsatz oder eine neue Dose zu verwenden.

    Die relativen Verluste bei AC-Laden mit unterschiedlichen Stromstärken sind bekannt. Dazu kommt auch beim AC-Laden noch, welche Verbraucher gerade wie stark aktiv sind.

    Beim DC-Laden kann das ganze noch ausgeprägter sein.


    Für was ist der dadurch bedingte Mehrverbrauch aussagekräftig?

    Für den realen, individuellen Fz-Verbrauch ......den man zudem bezahlen muss. Das ist daher der Verbrauch, der bei spritmonitor eingetragen werden soll und das ist, aus dem gleichen Grund, der Verbrauch, den WLTP nennt.


    Der Verbrennerfahrer kann z.b. auch eine Standheizung haben....und wenn er die hat und benutzt, ist es genau wie beim E-Auto mit eingeschalter Stand-Heizung:

    der Fz-Verbrauch steigt, wegen einer individuellen, verbrauchstechnischen "Unvernunft"des Fahrers. Das ist im Prinzip daher nichts anderes, als wenn jemand immer relativ schnell fährt.....


    Ansonsten könnte man real nicht wirklich vergleichen, denn das würde beim E-Auto bedeuten, dass ausschließlich der BC-Verbrauch genannt werden dürfte, ohne den Einfluss von Heizung. Kühlung usw., denn diese Faktoren haben ja "eigentlich" nichts mit dem Fahren zu tun, sondern mit individuellem Fahrerverhalten.


    So gesehen vergleicht man halt immer, auch mit dem BC-Verbrauch, teilweise die Verhaltensweise des Fahrers.


    Um was geht es (dir) bei Verbrauchsvergleichen?


    Soll man die Fahrer dazu anhalten, im tiefen Winter ohne Heizung und bei großer Hitze ohne Kühlung zu fahren, um den "wahren" Verbrauch zu ermitteln oder irgendwelche Rekorde auf zu stellen? Sollte man mit unvernünftig hohem Reifendruck fahren, um den Verbrauch zu drücken?

    Das dürfte wohl eher, außer eventuell u.a. bei dir, für die meisten unrealistisch sein.


    Der von mir vorgeschlagene (BC-)Verbrauchstest bei konstant 100km/h (oder auch eine andere konstante Geschwindigkeit) ist mit Bord-/Hausmitteln die einzige Möglichkeit, zumindest eine ungefähre Vergleichbarkeit der rein technischen Möglichkeiten zu erreichen.

    Natürlich gibt es die von dir genannten äußeren Einflüsse und von daher kann man so etwas nicht überall und nicht immer sinnvoll machen.

    Es eleminiert die Einflüsse des Fahrers aber nahezu immer zu 100% und die sind bei normaler Verbrauchsermittlung ein (der) entscheidende(r)Faktor.


    Um die Technik und nicht den Fahrer verbrauchstechnisch zu beurteilen, ist so eine Konstantfahrt ohne zusätzliche Verbraucher mit Hausmitteln, die beste Möglichkeit.

    Und wenn man das mit möglichst geringen äußeren Einflüssen (mehrfach und eventuell umgehend in Gegenrichtung) macht, kann man bei einem sonst gleichen Fz. schon eher erkennen, ob eines aus technischen Gründen (z.b. Räder und Luftdruck) weniger braucht, als das andere.


    Einige Fahrer fahren verbrauchstechnisch "unvernünftiger" als andere und einige haben eventuell schlechtere Grundvorausetzungen, wie z.b. ungünstige Wege, keine Garage usw.

    Was soll es bringen, diese Unterschiede beim Verbrauch, neben dem eigentlich notwendigen Verbrauch über BC, zusätzlich zu ermitteln?


    Selbst der WLTP nennt nicht den BC-Verbrauch, sondern den Verbrauch, der sich für das Fz über das (normale) AC-Laden für einen Fahrer des Fz real ergibt. Da sind hat alle Verluste drin und gut ist. Beim WLTP sogar ohne Fahrereinfluss.


    Wenn man also die technischen Verbrauchs-Unterschiede bei normierten Bedingungen (u.a. keine Heizung, keine Kühlung nur normales 11kW-AC-Laden) für bestimmte Fz wissen möchte, schaut man sich einfach die WLTP-Verbrauchswerte an.

    Das reicht.

    Da sollte dein Fz, sofern du nichts verändert hast, nicht besser sein, alls andere Fz dieses Typs.

    Um diese rein technischen Unterschiede sichtbar zu machen, muss sich daher kein Fahrer, z.b. durch Komfortverzicht oder bestimmte verbrauchsgünstige Fahrweisen eventuell selbst kasteien.


    Die WLTP-Verbrauchswerte sind, obwohl sie ja alle Verluste enthalten, die unter den fest gesetzten, normierten Bedingungen auftreten, vom Jahres-Durchschnitt der üblichen Fahrer des Autos immer weit nach unten entfernt.

    Das kann man m.E. bei jedem Fz, das in spritmonitor öfters gelistet ist, erkennen und das ist halt die durchschnittliche Verbrauchs-Realität...

    mein rSOH ist von 90% nach dem Update auf 73% gefallen, also "nur" um 17%....aber damit deutlich mehr, als in den 2,5 Jahren davor...


    Dass man man diesen Wert gezielt manuell einstellen können müsste, sieht man ja daran, dass es das Update geschafft hat, den Wert nicht nur stumpf zu resetten (100%), sondern einen eher beliebigen Wert neu zu setzen.


    Schade, dass Skoda sich mit diesem Thema offenbar nicht so auskennt......könnte m.E. vom Thema her sein, dass dafür die gleiche Truppe zuständig ist, die auch mit den 12V-Schwächelleien überfordert zu sein scheint....

    Sorry, steh grad aufm Schlauch🤔

    Was heißt „Abfrage bei Spritmonitor“? Du gibst halt ein Fahrzeug ein (z.B. Enyaq) und siehst dann alle Nutzer mit ihren Verbräuchen. Und wenn der Nutzer den BC-Wert auch einträgt, siehst du den auch (ganz rechts auf „BC“ klicken). WLTP ist da nicht zu sehen.

    Sorry, das habe ich nicht ausreichend geschildert:

    das dort der WLTP steht, habe ich m.E. nicht geschrieben.....und ansonsten gibt es da sicherlich einige Eintragungsmöglichkeiten. Einer hat beim ID.4 sogar den Benzinverbrauch angegeben....


    Mich persönlich interessieren die einzelnen Angaben eines Nutzers i.d.R. gar nicht.

    Die Einzelverbräuche sind individuell unterschiedlich. Ich möchte möglichst wissen, was "das Fz" im Durchschnitt realer Nutzer braucht und nicht, wer der darunter der tollste Hecht ist.

    Je mehr Nutzer dort pro Fz-Typ auftauchen, desto eher kann man Fz-Typen untereinander vergleichen. Das ist aufgrund der Anzahl auch wesentlich aussagekräftiger, als irgendwelche Durchschnitts-Verbrauchsangaben von usern in Foren.

    Eine bessere Auswertungsmöglichkeit kenne ich für diesen Zweck jedenfalls nicht.


    Für alle Skoda Enyaq mit dem 204PS-Motor komme ich momentan auf 135 Fz mit einem Durchschnitt von 20,67kWh/100km.


    Wenn es unter den 135 Nutzern z.b. 50 "Verwirrte" gibt, die ihren BC-Verbrauch eintragen, wird der tatsächliche Fz-Durchschnittsverbrauch aller 135 Nutzer größer sein, als 20,67 kWh/100km.

    Das verfälscht halt die Statistik und das möchte spritmonitor auch möglichst nicht.

    Na ja, ich kann doch bei Spritmonitor die geladene Menge und die gefahrenen Kilometer eintragen und ZUSÄTZLICH den Wert, den der BC ausweist - zumindest beim Verbrenner geht das (halt mit getankter Menge Benzin). Beim Verbrenner mache ich das so, bei meinem Plug-in-Hybriden mache ich das so und bei meinem Eny werde ich das dann auch so machen...

    Kann sein, ich bin nicht bei spritmonitor. Es gibt auch Leute, die dort ihre Leasingrate eintragen.....


    Wenn ich eine Verbrauchs-Abfrage bei spritmonitor mache, erscheint m.E. aber immer nur 1 Verbrauchswert und soweit ich das laut meiner Anfrage verstanden habe, ist das immer der Verbrauchswert für das Fz, also der, der letztendlich auch beim WLTP genannt wird.


    Ansonsten müssten ja bei E-Autos grundsätzlich 2 unterschiedliche Vebrauchswerte bei Abfragen auftauchen, denn der Verbrauch laut BC kann beim E-Auto, unterstellt beide Messmöglichkeiten sind genau, nicht mit dem Verbrauch des Fz übereinstimmen.


    Beim Verbrenner ist das anders. Wenn die BC-Anzeige kalibriert ist, stimmt sie mit dem Fz-Verbrauch überein, denn das Volumen des Kraftstoffs ändert sich auf dem Weg vom Einfüllstutzen bis zu den Einspritzdüsen (nahezu) nicht.