Beiträge von enopol

    IIRC mind. 40°C, besser 60°C (beim vorwärmen größerer Motoren)

    also bei 40 Grad Öltemperatur konnte ich mit meinen letzten beiden Benziner starten und hatte auch bei nachfolgender Kurzstrecke keinen höheren Vebrauch, als bei "richtig" warmen Motor....


    Ehrenamtlich fahre ich ein kleineres Schiff mit größerem Dieselmotor....Hubraum ca 220L---da brauchen wir bei mittleren Fahrt bereits ca 1/2 Stude, damit überhaupt 40Grad Kühlwassertemperatur überschritten werden.

    Mehr als 55 Grad werden es eigentlich nie.....Das ist völlig normal und führt zu keiner signifikanten Verbrauchserhöhung während der Anfangs-Phase.

    Zudem wird der Motor mit häufigem Start&Stop betrieben.... ^^

    Ich teile

    ....dann brauch ich im Winter halt bissl mehr Strom.

    ...und habe im Winter mit Enyaq auch ein deutlich besseres Gefühl nur mal ein Kurzstrecke zu fahren, als mit dem Verbrenner.

    Ok, eine sehr kalte Batterie zu belasten ist eigentlich auch nicht so wirklich gut....

    Zudem ist die E-Heizung sehr flott und komfortabel und durch die vor Abfahrt bereits beheizbare Frontscheibe ist die Sache bei Vereisung zudem sehr schnell. Da reicht auch die Wirkung der werkseitigen Standheizung meiner bisherigen Verrenner in der Praxis nicht ganz heran.


    Dass jeder Start eines Verbrenners unter "Betriebstemperatur" ein Kaltstart ist, stimmt meines Wissens aber nicht.

    Die Betriebstemperatur eines Verbrenners wird i.d.R. ab rund 80Grad Öltemperatur festgemacht. Ein Kaltstart ist aber auch dann nicht vorhanden, wenn man z.b. bei noch 40Grad Öltemperatur startet und einen wirklich erhöhten Verbrauch hat man dann ebenfalls nicht.


    Im Gegenzug könnte man sagen, dass der Enyaq nach der gleichen Standzeit im Winter bereits einen "Kaltstart" hat, was die Innenraumheizung betrifft. Das kann man am Leistungsbedarf der Heizung erkennen und das ist halt ein Faktor, der bei winterlichen Kurzstreckenbetrieb mit E-Auto zu der signifikanten Verbrauchssteigerung führt.

    Auch die Verbrennerheizung hat nach relativ kurzer Standzeit im Winter einen Kaltstart, aber das zieht i.d.R. keinen erhöhten Verbrauch nach sich.

    ...ist quasi eine Folge der Ineffizienz.... ^^

    enopol


    Im Sommer geht also der Verbrauch des Verbrenners nur um 6,66% zurück (7,0 vs. 7,5L/100km), während er beim BEV um 25% zurückgeht (15 vs. 20kWh/100km). Der Verbrenner kann also selbst unter günstigen Umständen nicht effizient betrieben werden... 😇

    sagen wir mal, er ist konstant ineffizienter....

    Man kann sich beimm Verbrenner halt besser auf die reale Reichweite einstellen, obwohl das, aufgrund der deutlich reichlicher vorhandenen Energie, in Gegensatz zum BEV, gar keinen so hohen Stellenwert hat..... ^^

    Das ist schon alles richtig. Aber ob mich die Kurzstrecke jetzt 60 statt 30 Cent Strom kostet ist mir relativ egal. Beim Verbrenner tut mir eine Kurzstrecke einfach nur weh.

    was einen persönlich bei erhöhtem Verbrauch weh tut oder nicht, ist individuell vermutlich sehr unterschiedlich und hat mit der Technik nichts zu tun.

    Wenn ich im Winter ausschließlich Kurzstrecken fahre und nicht wegen hypermiling-Geschichten auf eine übliche Einstellung der Klimaanlage (20Grad) verzichte, habe ich beim Enyaq einen deutlich erhöhten Verbrauch:


    Da sich die Witterung innerhalb der letzten 14 Tage bei uns deutlich verändert hat, konnte ich das sehr gut erkennen und dabei geht es noch lange nicht um "Winter".....

    Wenn ich meine Hausstrecke mit vorher ca auf Außentemperatur abgekühlten Fz (inkl. Batterie) fahre, lese ich den Verbrauch immer nach einer bestimmten gefahrenen Strecke (meist 8km) ab.

    Als die Temperaturen vor ca 2 Wochen noch sommerlich waren (eben über 20Grad) fuhr ich diese Strecke eigentlich immer mit rund 15kWh/100km.

    Bei jetzt meist 9-11Grad reden wird, trotz gleicher Fahrweise, bereits von gut 20kWh/100km bei Kilometer 8...


    Das ist eine Verbrauchserhöhung auf 8km Kurzstrecke von 33% und so etwas ist bei keinem meiner Benziner auf gleicher 8km Strecke jemals vorgekommen...auch nicht, wenn man wirklich im Winter gefahren ist.


    Da ging es bei Kilometer 8 eher um 7,5 im Winter, anstatt im Sommer 7,0L/100km, also um unter 10% Verbrauchserhöhung. Nach rund 2 km funktionierte bereits die Start/Stop-Einrichtung an der nächsten Ampel...auch im Winter.

    zum Verbrauch:

    zumindest mein Enyaq, der keine Garage hat, hat bei z.b. 0Grad über die ersten 10km eine größeren, relativen Verbrauchsanstieg, als es bei meinen letzten Verbrennern der Fall war....und auch auf langer Strecke ist der Verbrauchsanstieg in Relation bei Kälte beim Enyaq größer. Die Heizung will halt permanent (zu Anfang der Fahrt sehr intensiv) gefüttert werden.....

    Wie es sich auswirkt, hängt allerdings auch, genau wie beim Start mit kaltem Enyaq, von der Durchschnittsgeschwindigkeit ab.


    beim Verschleiß stimme ich dir komplett zu....das ist ein unstrittiger Vorteil des reinen E-Autos, auch gegenüber allen Hybriden.

    Ich bin ja nun recht frisch in der E-Mobilität. Mein Enyaq wird jetzt genau 6 Monate alt. Den Filter für Ladeanbieter würde ich auch sehr begrüßen für die Navigationsplanung. Ich muß aber auch sagen, dass ich mich völlig problemlos von Thüringen nach Kroatien aufgemacht habe. Und das einfach nur mit dem großen ionity Abo. Ladeplanung habe ich natürlich per Hand gemacht. Das war für mich keine große Herausforderung und hat durchweg super funktioniert. Geht also alles schon irgendwie, komfortabel ist natürlich was anderes.

    Da du durch das Ionity-Abo nicht unbedingt auf einen universellen Ladefilter angewiesen warst, war die Geschichte schon mal einfacher...trotzdem hast du die Ladeplanung, die ja eigentlich vom Fz gemacht werden soll, "natürlich" per Hand gemacht...


    Das war für dich kein Problem, aber mit einer komfortablen, automatischen Ladeplanung hat das m.E. nicht viel zu tun uind es gibt vermutlich Leute die mit manueller Ladeplanung ein Problem hätten, bzw. keine Lust darauf hätten.


    Wer sich ausschließlich auf die automatische Ladeplanung verlassen würde, käme sicherlich ähnlich gut ans Ziel, hätte aber für die Reise vermutlich mehr Energiekosten gehabt...