Ich teile
....dann brauch ich im Winter halt bissl mehr Strom.
...und habe im Winter mit Enyaq auch ein deutlich besseres Gefühl nur mal ein Kurzstrecke zu fahren, als mit dem Verbrenner.
Ok, eine sehr kalte Batterie zu belasten ist eigentlich auch nicht so wirklich gut....
Zudem ist die E-Heizung sehr flott und komfortabel und durch die vor Abfahrt bereits beheizbare Frontscheibe ist die Sache bei Vereisung zudem sehr schnell. Da reicht auch die Wirkung der werkseitigen Standheizung meiner bisherigen Verrenner in der Praxis nicht ganz heran.
Dass jeder Start eines Verbrenners unter "Betriebstemperatur" ein Kaltstart ist, stimmt meines Wissens aber nicht.
Die Betriebstemperatur eines Verbrenners wird i.d.R. ab rund 80Grad Öltemperatur festgemacht. Ein Kaltstart ist aber auch dann nicht vorhanden, wenn man z.b. bei noch 40Grad Öltemperatur startet und einen wirklich erhöhten Verbrauch hat man dann ebenfalls nicht.
Im Gegenzug könnte man sagen, dass der Enyaq nach der gleichen Standzeit im Winter bereits einen "Kaltstart" hat, was die Innenraumheizung betrifft. Das kann man am Leistungsbedarf der Heizung erkennen und das ist halt ein Faktor, der bei winterlichen Kurzstreckenbetrieb mit E-Auto zu der signifikanten Verbrauchssteigerung führt.
Auch die Verbrennerheizung hat nach relativ kurzer Standzeit im Winter einen Kaltstart, aber das zieht i.d.R. keinen erhöhten Verbrauch nach sich.
...ist quasi eine Folge der Ineffizienz.... 