Beiträge von enopol

    @enepol, nein sind keine Umgebauten Verbrennen. Es kann aber in Zukunft auch beim eAuto ein mehrstufigen Getriebe kommen um einerseits noch mehr effizient rauszukitzeln andererseits höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Aber ein 8 stufiges DSG werden wir nie sehen.

    habe ich das behauptet?

    DSG-Getriebe und umgebaute Verbrenner hatte Karl ins Spiel gebracht.


    Noch mal zur Erinnerung:

    Es ging um die mechanische Parksperre, mit der man ein Festbacken der Bremstrommel verhindern kann und die eine zweite Möglichkeit als Wegrollsicherung darstellt.


    Ich hatte geschrieben, dass alle reinen E-Autos des VW-Konzerns ein speziell für E-Antrieb konstruiertes Getriebe hatten.

    ....also getriebeseitig definitiv keine umgebauten Verbrenner.....


    Früher (also E-Up und E-Golf) hatten auch diese speziell konstruierten Getriebe für E-Antrieb eine mechanische Parksperre.

    Das hat man bei den aktuellen E-Autos nicht übernommen und mindest ein Grund dafür sind die Kosten.


    Dass man auch beim reinen E-Antrieb mit zumindest 2 schaltbaren Stufen, wie beim Taycan ab 100t€, mehr heraus holen kann, ist ja keine neue Erkenntnis. Jeder der z.b. die Drehmoment-/Leistungskurve des MEB-Heckmotors interpretieren kann, versteht das.


    Alles was irgendwie mit mechanisch "schaltbar" zu tun hat (also auch eine mechanische Parksperre) spart man sich aber möglichst gerne, denn das kostet deutlich mehr Geld als die einfachste Version von Getrieben die für vermutlich die meisten 08/15-E-Autos, inkl. MEB, verwendet wird.


    Ein E-Antrieb mit 2-Gang-Getriebe wird daher wohl ausschließlich bei den teureren E-Modellen Verwendung finden und ja, der ist besser, als eine 1-Gang-Version, auch wenn diese für viele "ausreicht".

    Mein Auto hat SW-Version 3.2

    Ich werde nach meinen bisherigen, kurzen Erfahrungen ganz bestimmt nicht auf ACC (für gut 300€) hochrüsten, was mir vom Händler angeboten wurde.


    Bin mit dem normalen Tempomaten sehr zufrieden, denn da bin ich ziemlich sicher, dass der keinen Blödsinn aufgrund von falschen Navi- oder Schildererkennungsdaten macht.

    Zudem funktioniert der direkt nach Fahrbeginn, ohne dass ich irgendetwas manuell abschalten muss, so wie ich es möchte.

    (Ok, dafür hätte ich mir kein neues Auto kaufen müssen. das konnte mein Golf vor 12 Jahren bereits genau so gut....)


    Gut finde ich, dass das Fz etwas bremst, wenn ich zu nahe auf den Vorausfahrenden rolle....das klappt ja auch ohne Schildererkennung und Navi....


    Der Spurhalteassistent nervt mich oftmals. Besonders auf der Beifahrerseite reagiert er m.E. zu heftig. Habe es gestern getestet:

    Vor allem in Linkskurven reagiert er bereits, wenn sich das Auto noch deutlich von der äußeren Fahrbahnmarkierung befindet. So kaspert einem dieser tolle Assistent bereits bei normaler Landstraßenbreite in Kurven so dazwischen, dass man damit beschäftigt ist, dessen Wünschen gerecht zu werden, ohne dass das der Verkehrssicherheit auch nur minimal dient....eher im Gegenteil.


    Super wäre es, wenn man diesen Assistenten nicht nach jedem Fahrtantritt gesondert ausschalten muss......das wäre quasi eine Innovation bezüglich Komfort....ist aber anscheinend gesetzlich gefordert.

    Vielleicht hätte man das gesetzlich erst fordern sollen, wenn es ausgereift ist...


    Ich habe das Auto erst gut 700km gefahren, kann aber jetzt schon eindeutig feststellen, dass einige Dinge relativ weit von "perfekt" entfernt sind.

    Meine Fahrstrecken sind bis jetzt fast ausschließlich Land- und Kreisstraßen, sowie Stadtverkehr.

    Ich habe meinen Enyaq erst kurze Zeit und dabei schon einige Fälle von Schilderfehlinterpretationen erlebt.


    Mit den Navidaten (die ebenfalls nicht 100% stimmen), kann zumindest weit vorausschauend reagiert werden, was mit der reinen Schildererkennung nicht möglich ist. Mit reiner Schildererkennung gibt es nach meiner Erfahrung z.b. erst eine Bremsreaktion, wenn man gerade das Schild passiert hat.

    Mit Navi funktioniert das durchaus auch mal 200m vor dem Schild.


    Auf eine allzu große Abhängigkeit von beiden Geschwindigkeitvorhersagen lege ich daher keinen Wert. Ist ein netter Zusatz, aber hinschauen sollte man trotzdem lieber.

    @enepol Audi-GT und Porsche Taycan haben doch ein 2 Gang Getrieb?

    mfg

    ...plus ein Eingang-Getriebe.....

    Die E-Edelvarianten des VW-Konzerns hatte ich eher nicht beachtet. Zudem ist der Taycan m.E. kein E-Auto des VW-Konzerns, welches wirklich vor der MEB-Basis auf den Markt kam.

    E-Up und E-Golf kamen dagegen ca 2013/2014 auf den Markt.


    Egal:

    hast du schon mal ein anderes Auto des Konzerns mit der Karosserie des Taycan und dem 2-Gang-Hinterachs-Getriebe gesehen?

    Sind das "umgebaute Verbrenner", wie hier behauptet wurde?

    Die vorherigen E Fahrzeuge waren umgebaute Verbrenner auch das wird ein Rolle spielen. Ein DSG Getriebe ist genau genommen kein Automatik Getriebe sondern ein automatisiertes Schaltgetriebe.

    die vorherigen E-Fz des VW Konzerns hatten/haben weitgehend die Karosserie von Verbrennern.

    Die Antriebstechnik inkl. Getriebe hat aber mit Verbrennertechnik absolut nichts zu tun oder kennst du ein reines Serien-E-Fz des VW-Konzerns mit DSG, Wandlerautomatik oder Schaltgetriebe?


    Die Getriebe für reine E-Autos des VW Konzerns sind bis jetzt immer identisch (im Prinzip 4 Zahnräder, 2 Wellen und das Differential), bis auf die eine Ausnahme, dass das Getriebe der MEBs keine mechanische Parksperre mehr besitzt.


    Die Klarstellung von Begriffen bezüglich der Benennung unterschiedlicher Getriebebauarten, bringt bezüglich mechanischer Parksperre so ca keinen Millimeter weiter.....

    Die Reife sind sogenannte Demo-Reifen und müssen auch so verkauft werden. Aber welcher Kunde sieht das denn? Der sagt er braucht neue Reifen und bekommt sie, grade bei Firmenwagen, fragt da doch keiner. Also doppelt Gewinn fürs Autohaus...

    Vielleicht wird das ja "unterm Tisch" auch so gemacht. Bei mir hatte der Reifenhändler die "alten" Reifen ohne Vergütung behalten. Was der letztendlich damit gemacht hat, weiß ich nicht.

    Offiziell darf das anscheinend nicht so sein.

    keine Ahnung, wie sie das geschafft haben und/oder welches Schlupfloch genutzt wurde, dass lediglich die elektromotorische Bremsaktivierung der Bremsbacken, sowohl als Feststell-, als auch gleichzeitig als zusätzliche Sicherung (Parkbremse) anerkannt wird.

    Bei Sparmöglichkeiten gehen den Konstrukteuren die Ideen anscheinend nicht so leicht aus....


    Vielleicht deswegen, wenn man einfach unterstellt, dass sehr wahrscheinlich nur eine der beiden Bremsen ausfällt. Dann wäre die zweite quasi die zusätzliche Sicherung.....

    Dann darf die Straße aber wirklich nicht allzu steil sein....ok, dafür gibt es ja das Parkbremsen-Warnlicht......


    Ich frage mich eher, weswegen VW das nicht schon eher eingefallen ist. Schließlich gibt es ja, neben den vorherigen E-Fz, einige andere Fz-Modelle mit E-Feststellbremse, bei denen man die mechanische Parksperre hätte auf diese kostengünstige Weise sparen können.


    Das Problem, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Bremsbeläge an der Trommel festbacken können, interessiert bei der Zulassung ohnehin niemanden.

    Damit steht nur der Kunde, den es eventuell betrifft, später allein (dumm) da und VW behauptet schlichtweg: "Stand der XXXXXX"

    Mega Gewinn fürs Autohaus, die Verkaufen dem Nächsten dann deine SR zum Neupreis...

    eigentlich dürfen die das nicht.....

    ich hatte es meinem Autohaus vorgeschlagen, dass es die neuen SR, die sich ja vom Werk auf den Felgen befinden, in Zahlung nehmen könnten.

    Antwort:

    Das ginge nicht, da man Reifen die schon mal am Fz waren und mit denen das Fz schon ein paar Meter zurück gelegt hatte, nicht als Neureifen verkaufen darf.

    Als Gebrauchtreifen wollte das Autohaus es auch nicht machen.

    Und genau dieser Stift schert bei höher Belastung auch mal ab. So geschehen bei uns vor der Schule, drei Autos mit kalt Verformung ;(

    aber ganz sicher nicht, wenn man anhält, die Parksperre betätigt, die Parksperre merklich eingerastet ist und es keine Vorbeschädigungen durch Bremsversuche mit der Parksperre gab.....


    Die federbelastete Klinke (das ist kein Stift....) kann im schlimmsten Fall nicht (vollständig) einrasten, weil der Seilzug klemmt o.ä.. (auch das ließe sich per Sensor leicht kontrollieren).


    Die eigentliche Sperrklinke schert bei der o.a. Nutzung definitiv nicht ab....wäre ziemlich blöd, wenn VW einen Teil des Getriebes so konstruieren würde, dass bereits ein erheblicher Schaden plus eine erhebliche Gefährdung der Sicherheit, bei ganz normalen Alltagssituationen auftreten kann.


    Wenn man über "mittlere" Mechanikkenntnisse verfügt und sich z.b. die Verhältnisse im massenhaft von VW hergestellten 7-Gang-Trockenkupplungs-DSG (DQ200) bezüglich des Parksperrenrades ansieht, "weiß" man, ohne genau nach zu rechnen, dass das Parksperrenrad mit Klinke ganz sicher kein Problem damit hat, wenn das Fz an einer Steigung, an der man im Rückwärtsgang noch anfahren könnte, vom Parksperrenrad lediglich gehalten werden soll.

    Oder anders herum:

    Wenn das Parksperrenrad oder die Klinke bei Steigung leicht brechen könnte, besteht eine ähnlich große Gefahr beim Rückwärtsanfahren an dieser Steigung für die Zähne der Zahnräder.


    Das Parksperrenrad befindet sich bei diesem Getriebe auf der Welle, wo sich auch das Zahnrad für den Rückwärtsgang befindet. Diese Welle überträgt daher nur mit Untersetzung, also nur einen Bruchteil des Drehmoments (ca 1/4) der Antriebswelle (wo letztendlich die Räder montiert sind)


    Skoda (VW) zieht sich mit der Feststellbremse, der man parallel, quasi per Definition, die Aufgabe der zweiten Wegrollsicherung "zugeschanzt" hat, ganz anders aus der Affaire:

    Wenn es beim Abstellversuch zu steil ist, blinkt schlichtweg die rote "P"-Warnleuchte und die Bedienungsanleitung sagt:

    "einen anderen Parkplatz mit geringerer Steigung auf suchen".....


    Ist es, weil man sich nun mal so ein MEB-Auto gekauft hat, dass man irgendwelche Gründe an den Haaren herbei zerrt, sich die Lösung ohne mechanische Parksperre (und daher ohne zweite Wegrollsicherung) schön zu reden?

    ganz deutlich:

    Die fehlende mechanische Parksperre bei den MEBs ist ganz bestimmt kein Grund zur Freude....außer für VW....