Beiträge von enopol

    Die Geräte von Keckeisen oder Quicklynks sind aber nun mal für den Einbau und die Langzeitüberwachung gedacht und nicht unbedingt nur für Kurzzeittests.


    An den Spannungsverläufen kann man recht gut erkennen, ob, wann und ob annähernd voll geladen wurde. Ebenfalls kann man erkennen, wie weit die Spannung während welcher Phase gesunken ist.

    Das geht nur, wenn das Gerät für längere Zeit angeschlossen ist und es geht ernsthaft nur mit Geräten, die selbstständig viele Messwerte speichern können.

    Wenn man einen Verbrenner hat, kann man mithilfe der Startspannungsüberwachung durchaus, mit etwas Erfahrung, sogar Rückschlüsse auf den Batteriezustand treffen.


    Im Gegensatz zum OBD-Dongle (da gib es nämlich auch welche, die ganz ordentlich Strom ziehen. z.B. mein OBDEleven-Dongle), verbrauchen diese Geräte immer nur sehr wenig Strom (1-2mA), weil sie eben für die Langzeitüberwachung gedacht sind.

    OBD-Dongle können zudem eher selten bestimmte ausgelesene Werte in zeitlichen Abständen speichern. I.d.R können diese Dongles z.B. nur die aktuelle Spannung anzeigen. Das kann ein Bordsteckdosen-Spannungsmesser für 3 € auch.

    Mit OBD-Dongle ist daher immer ein Smartphone o.ä. die gesamte Zeit in der Nähe notwendig, bei dem die dazugehörige App aktiv ist.


    Um die o.a. Geräte braucht man sich dagegen nahezu gar nicht kümmern. Wenn einem einfällt, sich den Spannungsverlauf in einem bestimmten Zeitbereich an zu schauen, startet man die App, die App synchronisiert sich und danach kann man zu beliebigen Zeitpunkten auslesen.

    Das Smartphone kann bereits direkt nach der Synchronisierung wieder vom BT-Gerät entfernt werden. Die Diagramme/Werte kann man sich daher auch später an einem anderen Ort anschauen.

    Speicher: Der Versuch hört sich sehr spannend an. Laut der Physik müssten bei 1300hm Bergabfahrt ja ca. 7 - 7,5 kWh Energie zu gewinnen sein (Epot = m*g*h). Der SoC könnte also bis zu 10% steigen. Ich bin gespannt wie viel davon dann tatsächlich in der Batterie landet (bzw. umgekehrt um wie viel sich vorher der SoC bei der Bergauffahrt gelehrt hat).


    enopol: Sorry falls der Sarkasmus mit mir durchgegangen ist. Aber ich fand die Idee in der realen Welt dann doch etwas abwegig um den kleinen Effekt praktisch nutzen zu können.

    Vermutlich weil du es noch nie nachgerechnet hast.....

    Die Bremsleistung der Luft ist sicher nicht dramatisch, aber z.B. bei 80km/h ist sie beim Enyaq in der gleichen Größenordnung (ca 5kW), wie die Leistung der Heizung und über die Heizung wird hier ja gerade geschrieben...

    Das "Problem" ist, dass ich mit dem E Auto nicht zurück schalten kann, es also auch keine Motorbremse gibt. Meinem physikalischen Verständnis nach ist es deshalb auch völlig egal wie schnell man fährt, die Lageenergie, welche nicht in Beschleunigung umgewandelt wird muss irgendwo hin. Und wenn nicht in den Akku, dann in Wärme über die Bremse oder in die Heizung.


    Im Gegenteil wenn ich schneller Fahre hilft mir der Luftwiderstand beim Bremsen.

    und deswegen geht bei schnellerer Fahrt mehr Lageenergie über den Luftwiderstand verloren....

    Kommt drauf an, was man wichtig findet:

    Soweit ich es den Unterlagen zum Keckeisen-Battery Guard entnehme, kann das nur 10 Tageswerte der Spannung speichern (mit einer Pro App: 100 Tageswerte) und natürlich die aktuelle Spannung anzeigen.

    Dazu kann es die Werte von 10 bzw. 100 Sendern überwachen.

    Ich vermute, dass das ähnliche (aber selbstverständlich...) teurere Gerät von CTEK nicht besser ist.


    Meine Meinung aufgrund meiner Bedürfnisse....:


    Diese Geräte unterscheiden sich z.Teil deutlich, was die Speichermöglichkeiten und die Art der Speicherungsmöglichkeitenm betrifft.

    Das Keckeisengerät hat anscheinend max. 100 Speicherplätze pro Tag, die zudem nur mit der Pro App nutzbar sind. Normal hat es nur 10 Speicherplätze pro Tag und das ist schon sehr wenig, denn z.B. ein Verhalten beim Laden oder Entladen kann, wenn überhaupt, nur mit sehr großen Lücken überwacht werden.

    Selbst bei 100 Speicherplätzen pro Tag wäre der Messabstand noch über 14 Minuten.


    Ich selbst finde daher das Quicklynks BM2 besser:

    Das kostet ebenfalls um die 20€

    Auf Dauer kann es in einem Zug alle 2 Minuten einen Messwert ( also 720 Messungen pro Tag) über einen Monat hinweg abspeichern. Diese Werte können dann in der App als Diagramm sichtbar gemacht werden.

    Mit dem 2 Minuten-messintervall bekommt man Lade- und Entladevorgänge mit nur sehr wenigen Lücken gut angezeigt.


    Dazu hat das Geräte eine Echtzeitspannungsanzeige mit Kurzzeitdiagramm, wo die Messwerte der letzen Minuten ca im Sekundentakt angezeigt werden. Die Anzeige läuft ständig weiter.

    Damit können schnellere Spannungssprünge sehr gut grafisch dargestellt werden.


    Zusätzlich zeichnet das Gerät bei der permanenten Spannungsüberwachung, sehr kurzzeitige, deutliche Spannungsabfälle als Diagramme auf, die später jederzeit ausgelesen werden können. Diese Funktion ist z.B. für die Startspannungsüberwachung bei einem Verbrenner geeignet. Ok, das braucht man beim E-Auto eher nicht.....

    Die 12V-Batterie permanent, also auch bei ausgeschalteter "Zündung" spannungsmässig zu überwachen und das ohne nennenswerten Stromverbrauch und ohne dass man das Auto öffnen muss, ist ja schon mal nicht schlecht.

    Die rund 20€ tun ebenfalls nicht weh.

    Diese günstigen BT-Module und deren SW sind aber durchaus unterschiedlich. Das o.a. Gerät von Keckeisen finde ich nicht so sehr geeignet.

    In Vorstellungen des Enyaq (m.E. inkl. Hr. Bloch) wird häufig darauf verwiesen, dass die Ladekabelunterbringung unter dem Kofferraumzwischenboden unglücklich sei, weil man ja im Kofferraum oftmals Gepäck hat und man somit nicht besonders elegant an das Kabel kommt.

    Wenn das laut deiner Meinung überhaupt keine Rolle spielt, weil der "übliche" Enyaq-Fahrer das Kabel nur alle 3-6 Monate benötigt, wird diese Sache wohl von vielen Testern falsch eingeschätzt.


    An das Wischwasser muss man i.d.R. häufiger ran und da wäre es schon schön, wenn es auch ohne einen Frunk Gasdruckheber geben würde. Der Punkt ,fehlende Gasdruckheber der Frontklappe, wird bei Skoda ja auch außerhalb der Kategorie E-Fz häufig bemängelt.

    Mein ehemaliger VW Käfer aus den 70er-Jahren hatte quasi einen Frunk und auch dort musste man das Wischwasser unter der Fronthaube einfüllen. Der hatte m.E, zwar keine Gasdruckheber, aber immerhin Halte-Federn....so etwas sollte 2022 bei einem E-Auto, dass bis über 60t€ kosten kann, m.E. im Rahmen von "simply clever" drin sein.

    Das Fehlen muss man sich zumindest nicht schön reden und diese sehr oft erwähnten, kostengünstigen Spielereien, wie ein Mülleimerchen, ein Parkzettelhalter und ein Eiskratzer mit der Innovation, dass der beim E-Auto sinnvoller Weise in der Heckklappe untergebracht ist, nicht überbewerten.

    Wenn man das will muss man die bepunktete schriftliche Beschreibung lesen.

    Ja , die (und der vollständige PDF-Bericht) stammt vom "alten" Test des Enyaq durch den ADAC.

    Warum kann der "Journalist" in dem Zusammenhang keine weiter gehenden Infos aus diesen Tests in das (zudem für eine Fz-Vorstellung etwas späte Video) mit einbauen, damit es sich zumindest etwas von dem sonstigen Vorstellungs-Video-Einheitsbrei abhebt?


    Anstatt z.B. vom realen Verbrauch des Enyaq laut ADAC-Test zu berichten, spricht er nur die Werbe-Verbrauchswerte von Skoda an und setzt die 529km Reichweite dann noch mit den ebenfalls genannten 16,3kWh/100km in direkten Zusammenhang.

    Nachgerechnet hat er das mit dem 77kWh-Netto-Akku wohl noch nicht und dass die Reichweite nicht direkt etwas mit dem Energieverbrauch zu tun hat, ist ihm (als Journalist des ADAC?) offenbar nicht geläufig, wo doch der ADAC es ansonsten besonders heraus stellt, dass der E-Verbrauch dort ab Steckdose gemessen wird.

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    unter dem Deckmantel des ADAC hätte ich mir mehr erwartet, als eine derartig seichte Allerweltsbeschreibung, von denen es definitiv schon genug gibt.


    Der iV80 hat beim ADAC ja schließlich schon einen echten Test (in pdf-Form nach zulesen) hinter sich gebracht. Es gäbe daher genug zusätzliche Informationen zu berichten, als das übliche "Zeug".

    Naja, bis jetzt habe ich mein Ladekabel erst 3x benutzt (auf 4500km). Das wäre jetzt akzeptabel da vorne unterzubringen. Auch ohne Gasdruckfedern.

    dabei kommt es halt auf die individuelle Nutzung an.

    In jedem Fall bestätigst du ja, dass man im relativ umständlich zu erreichenden, theoretisch möglichen Frunk des Enyaq eher nur Dinge unterbringen sollte, die man selten braucht.

    Starthilfe-Kabel oder -Geräte z.B. oder das Reifen-Notfall-Set...


    Fahrertür öffnen, den sich ca auf Kniehöhe befindlichen Hebel mit Seilzuganbindung im Bereich der Türscharniere ziehen, Frontklappe vorn entriegeln und mit der Aufstellstange sichern bzw. die Frontklappe mit einer Hand offen halten.

    Das ist weder komfortabel noch High-Tec.....erinnert mich so ein wenig an meine ersten Autos vor 40 Jahren...



    Es ist eher das, was mich etwas ankotzt. Es ist ein direktes vergleichen. Was in meinen Augen nicht stand hält. Da könnte ich auch kommen und bei jedem Auto monieren: „die haben aber in der zweiten Sitzreihe keine Sitzheizung. Ich finde 2022 kann man das von einem E-Auto erwarten. Schliesslich wollen meine Mitfahrer auch einen warmen Hintern. Mein Enyaq hat das ja auch. Also ist es machbar…“ Und damit würde ich auf einem Detail rumreiten, das jetzt wirklich nicht Weltbewegend ist. Und jedes andere Auto schlecht reden. So kommts mir auf jeden Fall vor.

    Bei einem Hersteller, der sich "simply clever" auf die Fahnen schreibt und mit kleinen praktischen Lösungen wirbt, erwarte ich, gerade was die praktische Unterbringung von Ladeutensilien bei einem E-Auto betrifft, etwas mehr.

    Eine zusätzliche Sitzheizung auf den hinteren Plätzen ist weniger essenziell, als die Unterbringung von Zubehör, welches für den Betrieb des Autos häufiger notwendig sein kann.


    Die MEBs sind halt leider Beispiele für eine Rotstift-Konstruktion.

    Autos für bis zu über 60t€ mit Stangenaufstellern für die schwere Frontklappe und keine sinnvolle Unterbringung der Ladekabel, sind dem u.a. geschuldet.

    Dass ein Auto, wie der Enyaq, der ja durchaus Transportkapazitäten aufweist und eher nicht unter die Kategorie "Sportwagen" fällt, nicht mal mit einem klappbaren Vordersitz auszu statten ist, geht in die gleiche Richtung.


    Das kann m.E. sogar der Ioniq 5. Allerdings hat man bei dem, den Heckscheibenwischer weg gespart und beim Enyaq nicht....alles kann man wohl nicht haben.....:)