Beiträge von enopol

    enopol

    Wo ist bei uns? Oberrheingraben? Dann kenne ich das Problem.


    Aber in Garagen ist das Problem mit Luftfeuchtigkeit eher noch schlimmer, es sei denn sie sind beheizt. Vor allem im Winter stellt man das nasse Auto in die Garage, macht das Tor zu und schließt die Feuchtigkeit ein. Im Carport kann das Auto dann wenigstens ablüften.

    ich wohne in der Nähe von Wald, Fluss und See in Schleswig-Holstein.

    Bei uns ist die Luftfeuchtigkeit häufig recht hoch. Den Unterschied sehe ich, wenn wir in den Süden der Republik fahren.:

    Dort ist das Fz nicht nach nahezu jeder Nacht komplett naß, wie es bei uns der Fall ist.

    Wohlgemerkt: ohne dass es geregnet hätte....


    Es geht mir also nicht so sehr um den Fall, dass man ein nasses Fz abstellt, sondern nur darum, dass man es abstellt.....eine übliche Garage, wenn sie denn nicht gerade aus unisoliertem Blech besteht, bietet gegen die Kondensation durchaus etwas mehr Schutz und dann befindet sich auch nicht so viel Feuchtigkeit in den Bremsbelägen und an der Bremsscheibe.


    Wenn ich nicht ständig lediglich mit eingelegtem Gang im Carport parken würde, wäre die Bremse nahezu jeden morgen etwas fest gebackt.


    ist leider so und das wird zukünftig beim Enyaq mit einiger Sicherheit ein Problem werden.

    Ich spiele schon mit dem Gedanken, mir eine entsprechende Fahrbahnschwelle ins Carport (die Fahrbahn ist im carport minimal abschüssig) zu basteln und den Enyaq ungebremst ab zu stellen.

    morgens stand ich alleine, Nachmittag war leer als ich ankam und voll 4/4 ein ibmw ix wollt nicht warten.


    Die Ladeleistung war i.O. Aber mal zum Wind, ich habe auf dem Rückweg einen Verbrauch von 22 kwh...

    Falls die Fahrt heute war....es war durchschnittlich Wind aus SSW......und das gar nicht ganz wenig.


    Auf der ersten Fahrt mit 112er Schniit quasi gegen den Wind ist halt vom Luftwiderstand schon eine ganz andere Geschichte, als mit gleicher Gschwindigkeit und Rückenwind oder mit 65km/h im Windschatten eines Lkw....


    Im Schnitt 25Wh/100km bei max. 130Km/h und 112er Durchschnittsgeschwindigkeit, finde ich noch ok....von so einem Verbrauch, umgerechnet auf Benzin, kann ich beim Yeti nur träumen....aber der hat ja auch einen CW-Wert von 0,37.

    ich habe leider nur ein Carport.

    Die Ladung des zukünftigen Enyaq wird kein Problem sein.

    Eine Garage hätte ich einfach aus dem Grund lieber, weil es bisher bei allen Fz im Carport (wegen der durchschnittlichen größeren Luftfeuchte bei uns) schnell zu verbackten Bremsen kommt.

    Da der Enyaq mangels echter Parksperre leider nur mit Feststellbremse geparkt werden kann, wäre eine Garage für den Enyaq diesbezüglich vorteilhaft.

    bei Fahrten hinter dem Lkw, die ja zudem relativ langsam und gleichmässig (keine größeren Beschleunigungen) sind, kann man Unterschiede beim Luftwiderstand m.E. venachlässigen und der Luftwiderstand ist in so einer Situation zudem sehr gering (bei 65km/h Durchschnitt hinter einem LKw ist der Luftwiderstand erheblich geringer, als der Rollwiderstand)


    Unterschiede beim Rollwiderstand wirken sich dann natürlich besonders deutlich aus oder anders:


    Der deutlich geringere Verbrauch bei der ersten Fahrt (gut 11kWh/100km ist ja absolut gesehen, ein sehr geringer Verbrauch für den Enyaq, etwa in der Größenordnung wie bei der eher unrealistischen, innerstädtischen WLTP-Reichweite, wo der Luftwiderstand ebenfalls nahezu keine Rolle spielt) ist zum größten Teil das Ergebnis eines geringen Rollwiderstandes.


    Wasser auf der Fahrbahn verschlechtert das Ergebis daher deutlich, so dass allein dadurch ein großer Teil des Mehrverbrauchs erklärbar ist. Ein anderer Reifen kann die Ursache für etwas erhöhten Rollwiderstand sein, muss es aber nicht unbedingt, denn es gibt durchaus Fälle, wo Reifentests ergeben, das WR/GJR weniger Rollwiderstand haben, als SR.


    Wenn man die Veränderungen beim Luftwiderstand wegen des absolut gesehen geringen Wertes unter den genannten Bedingungen mal großzügig heraus nimmt, bleib zusätzlich zum veränderten Rollwiderstand eigentlich nur noch die Heizung als relevanter Faktor.

    Und wenn man es ganz genau wissen will......

    Lädt man den Akku mal richtig voll und hängt ihn an ein Testgerät das Spannungseinbruch, Innenwiderstand etc. misst und einem dann recht genau sagt was das Ding taugt.

    Dann hätte man berechnete Werte für den Innenwiderstand und den Kaltstartstrom, wie sie halt jeder aktuelle Kaltstartstromtester anzeigen kann.

    Ganz genau ist das auch nicht, denn sowohl der Innenwiderstand, als auch der Kaltstartprüfstrom werden von diesen Geräten nicht nach den jeweiligen Normen getestet. Es handelt sich in beiden Fällen nur um eine Annäherung.


    Eine qualitative Aussage zu Innenwiderstand und Kaltstartstrom kann auch der Quicklynks BM2 liefern, den ich vorgestellt hatte.

    Der nutzt ja den Spannungseinbruch beim Starten, um im selben Moment die Spannung zu messen.


    Wenn man die Kapazität direkt (und nicht angenähert) messen will, kommt man um den klassischen Kapazitätstest nicht herum. Kaltstartstromtester und Spannungsprüfer helfen diesbezüglich nicht wirklich.

    Wenn ein Gerät nicht nur anzeigen, sondern auch speichern und aufgrund der Messwerte Diagramme liefern kann, ist das, zumindest für mich, eine deutliche Funktionssteigerung.


    Wenn man damit nichts anfangen kann, muss man es halt lassen.

    Ich kenne genug Leute, die selbst mit einer digitalen Spannungsanzeige in der Bordsteckdose nichts anfangen können. Für die gibt es dann z.B. die Ampelanzeige von CTEK....