Beiträge von enopol

    Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass der Enyaq regelmäßig die Rekuperation auslässt und ausschließlich die mechanischen Bremsen nutzt, um genau das zu verhindern. Das lässt sich auch über CarScanner nachweisen. Habe ich anderer Stelle schonmal gezeigt.

    Ist beim Fahren aber auch gut am fehlenden „blauen Balken“ im Fahrerdisplay zu sehen.

    Mit einem "Zwischendurchbremsen" kann man die größten Rostbildungen, die sich wegen Nicht-Benutzung bilden, verringern.

    Das ist sicher richtig.

    Du kannst damit aber bei großer Luftfeuchtigkeit nicht unbedingt verhindern, dass die auf die blank geputzte Trommelinnenmantelfläche gepressten Reibbeläge festbacken.


    Das geht nur, wenn zwischen Reibbelägen und Trommelinnenmantel ein Spalt besteht und das geht, wenn man verhindern will, dass das Fz rollen könnte, Fz-seitig nur mit einer echten Parksperre.

    Und zu guter Letzt: Das dieses Bauteil hier 3 kg wiegt, halte ich für ein Gerücht

    Die 3kg waren extra etwas höher angesetzt, als eventuell nötig....


    Für die Realisierung der Parksperre sind diese beiden Einzel-Teile aber definitiv nicht alles, was dafür notwendig ist.

    Das Getriebegehäuse muss angepasst (.B. vergrößert) werden, die Klinke muss im Gehäuse stabil gelagert werden, das Parksperrenrad läuft nicht in der Luft, sondern ist auf einer Welle befestigt, welche zur Aufnahme des Rades verändert (z.B. verlängert) werden muss und zusätzlich wird es noch eine Bedienung der Klinke geben müssen, die entweder mit einem elektrische Aktuator oder z.B., wie häufig üblich, per Seil und Hebel manuell realisiert wird.


    Das alles macht neben dem bei diesem nicht gerade leichten Pkw trotzdem nicht viel aus, aber herstellungsseitig wäre das durchaus ein Faktor der merkliche Kosten verursacht, weil diese Funktion eben nicht per SW möglich ist....

    Es kann auch der Anfang einer "Verbackung" von Bremsbelag und Trommel sein., zumindest dann, wenn dieses Knacken hauptsächlich nach längerer Standzeit und feuchtem Wetter auftritt.

    Wenn das Knacken aus dem Antriebsstrang kommen sollte (was bei dem simplem Antriebsstrang nahezu nur an den Lagern der Antriebswellen möglich wäre), müsste es auch nach nur kurzer Standzeit gelegentlich auftreten.


    Offenbar gab es ja auch schon Leute, die mit MEBs z.Teil stärkere Probleme beim Anfahren nach längerem Stand hatten und das ist dann ein 100%-iger Hinweis, auf "verbackte" Beläge.


    Schau doch hier z.B. mal die anderen beiden aktuelleren Threads zu dem Thema an.

    Ulf007: Der „Trick“ aus dem verlinkten Video ist beim Enyaq unnötig, da der Enyaq hinten keine Scheibenbremsen hat. Und die vorderen Scheiben sollten bei einer kräftigen Bremsung mit dem Bremspedal frei zu bekommen sein.

    er schrieb doch u.a. von Fz mit einer Trommelbremse innerhalb der Scheibenbremse.


    Zudem:

    Trommelbremsinnereien sind gegen Spritzwasser/Regen besser geschützt als Scheibenbremsen, aber sie sind nicht luftdicht nach außen gekapselt und können daher im Innern von Luftfeuchtigkeit ähnlich betroffen sein, wie Scheibenbremsen.


    Gibt doch anscheinend Besitzer von Enyaq, die häufig mit knackenden Bremsen morgens losfahren.

    Aber irgendwie eine nicht nachvollziehbare Lösung

    Doch, aus Kostengründen in jedem Fall.

    Aus Gewichtsgründen wäre das schon weniger nachvollziehbar, denn bei bei ca 1900 bis 2300kg Leergewicht dieser Fz, kommt es bei 3kg mehr für eine mechanische Parksperre nun auch nicht mehr drauf an....

    Besonders klasse finde ich auch die Angabe von km/h bei der Ladegeschwindigkeit.......das ist noch mal deutlich "sinniger" als kWh/h


    Habe bloß gerade einige Vorstellungsschwierigkeiten, wenn ich das beim Verbrenner berechne....


    Liebe E-Autohersteller, ein E-Auto braucht sicher ein paar andere Anzeigen, als ein Verbrenner. Man muss dabei aber nicht unbedingt alles machen, was einem so in Bierlaune durch den Kopf geht.....

    Ein E-Auto muss auch nicht unbedingt, wie ein Raumschiff aussehen und sich besonders "spacig" bedienen lassen.

    Zum letzten Punkt: Das hat Skoda beim Enyaq m.E. ganz gut hinbekommen.

    Ich rege mich auch gerne mal auf, aber bei dem Thema eigentlich nicht....

    Solange Einheiten physikalisch richtig gewählt werden, kann so eine Angabe schon mal nicht falsch sein.


    Die bisher übliche Einheit für Geschwindigkeit von Fz ist ja auch km/h und nicht, wie in der Physik usw. üblich m/s.

    Argumentation für m/s wäre dann: die Angabe ist für normale Fz maximal 2-stellig.....


    Das hat sich halt so ergeben und die Geschwindigkeitsregeln/Verkehrsschilkder usw. sind daher praktischerweise auf km(h abgestimmt....


    Genau so hat es sich seit Jahrzehnten eingespielt, dass der "Verbrauch" eines Verbrennerautos in vielen Ländern mit L/100km angegeben wird. Bei allen amtlichen Verbrauchszyklen (inkl. E-Autos) wird der Verbrauch zudem immer auf 100km bezogen.


    Warum sollte man jetzt, bei E-Autos den Verbrauch auf einen km bezogen angeben?

    Um ein Komma beim Anzeigewert zu sparen?

    Wie konnte man bisher Jahrzehnte bei der Angabe in L/100km mit dem Komma leben?


    Von daher macht eine andere Angabe, als den Verbrauch auf 100km zu beziehen (außer natürlich im Stand), allein aus dem Grund, dass sie dann von allem abweicht, was bisher üblich und amtlich ist und daher durchaus zur Verwirrung beitragen kann, m.E. keinen Sinn.


    mehr Gedanken sollten sich Fz-Hersteller m.E. eher über Angaben wie z.B. kWh/h machen....