Beiträge von enopol

    ganz verstehe ich das nicht:

    Für 72km wurden 19,48kWh AC (Wallbox) nachgeladen.

    Das wäre ein Verbrauch von 27,1kWh/100km

    Woher kommen die 24,35kWh/100km?


    Woher kommen die 10% Ladeverluste?

    Entnommen (DC) wurden für die 72km 12,96kWh.

    Nachgeladen wurden für diese Strecke (AC) 19,48kWh.

    Da käme ich auf über 30% Ladeverluste.....

    ich verstehe ein paar Dinge nicht so ganz:

    Was hat der PTC-Luft-Heizer für den Innenraum mit der Akkutemperatur zu tun?

    Das ist doch eher eine Angelegenheit des PTC-Zuheizers für den Flüssigkeitskreislauf an der Batterie. ...


    Wenn die WP lediglich 1kW o.ä. aufnimmt, verstehe ich nicht, dass der PTC-Luftzuheizer überhaupt aktiviert wird.

    Die WP kann immerhin bis zu 5,5kW aufnehmen und somit wäre doch genug Luft nach oben, so dass der weniger effeziente PTC-Luftzuheizer eigentlich nicht aktiviert werden müsste.

    Mein Eny lädt laut Car Scanner nur bis 95% SOC (BMS), was ca. 68-69kWh ausnahmbare Energie ist. Maximale Energieinhalt mein HV Batterie ist 73kWh laut Car Scanner. Also man kann eigentlich nur mit 70kWh rechnen, und nicht mit 77kWh. So viel kann man auch nicht reinladen, da BMS würde nur bis max 73kWh genehmigen. Was aber man auch bei Matthias's letztes Video gesehen hat, maximale Energieinhalt ändert sich ständig... Wovon das hängt, habe ich noch nicht rausgefunden. Aber im Video hat Matthias 75kWh wo ich jetzt nur 73 habe, aber im Sommer hatte ich auch mehr.

    Falls die 2 unabhängigen AC-Messungen des ADAC an MEBs mit 77kWh-Netto-Akku stimmen sollten, wovon ich ausgehe, war das vermutlich mal anders.

    (Die haben auch den 58kWh-Netto-Akku eines ID3 gemessen, was in Relation zu den gleichen Ergebnissen führte)


    Wenn die Angabe von 77kWh-Netto stimmt, welche die MEB-Hersteller ja unverändert nennen, dann sollte diese Entnahme-Energie auch zu erreichen sein und somit in Steuergeräten auftauchen. Dazu sind, per AC-Ladung, m.E. minimal 85kWh nötig.


    Falls nicht, hat man zwischenzeitlich die Grenze für die Netto-Energie herab gesetzt. Eine andere Erklärung fällt mir, aufgrund dessen, dass es sehr wahrscheinlich mal anders war, nicht ein.

    Interessant wäre zudem, welche Berechnungsbasis als Grundlage für die Batterie-Garantiebedingungen gilt. Dazu hat sich der Hersteller meines Wissens noch nie geäußert.


    Falls die 77kWh Entnahmeenergie auch aktuell noch irgendwie zu erreichen sein sollten, wäre es total nett vom Hersteller, wenn er die dazu nötigen Bedingungen nennen würde.....


    So, wie es jetzt ist, die Fa. Aviloo setzt z.B. 72kWh als reale Nettoenergie an, wären das bereits im Neuzustand lediglich 94% SOC, welche die Batterie aufweist.

    Das wäre dann zwar kein Garantiefall, aber es wäre m.E. durchaus ein Gewährleistungsfall, wenn maximal nicht mehr erreicht werden kann.

    Für den Kunden, sofern er sich denn überhaupt darum kümmert, ist die ganze Geschichte bis jetzt nicht transparent.

    Eventuell bringt es ja was, den Akku einmal so leer wie möglich zu fahren (am besten im Kreis mit einer Kabellänge Abstand um einen AC-Lader) und dann 100 % aufzuladen. Dann sollte die Software ziemlich genau wissen, was sie vom Akku zu erwarten.

    Genau an der Stelle scheint in letzter Zeit eine "Ungereimtheit" zu bestehen.

    Die Ladung über AC bedingt einen zusätzlichen Verlust durch das AC-Ladegerät im Fz. Der Gesamtverlust (Differenz zwischen geladener (in dem Fall AC-) Energie und zu entnehmender (DC-)Energie) besteht daher aus dem Verlust des AC-Ladegerätes plus dem Verlust der Batterie selbst.


    Einige aktuellere MEB-Tests in Zeitschriften, wo die AC-Energie eines leer gefahrenen 77kWh-Netto-Akkus gemessen wird (z.b. bei AMS), kommen beim 77kWh-netto-Akku nur auf um die 80kWh nach geladene AC-Energie.


    In den beiden Tests von Fz mit diesem Akku (ID4 und Enyaq) des ADAC von 2021 kam man beim AC-Laden beide Male auf ca 86kWh.


    86kWh macht bei 77kWh entnehmbarer Energie Sinn, denn dann kommt man auf plausible rund 10% Gesamtverlust.


    Wenn man per AC dagegen nur ca 80kWh nachladen kann, wird man dagegen keine 77kWh entnehmen können.

    Ich denke mal, dass die Leistungsfähigkeit des Akkus bei geringer Batterietemperatur, trotz gleichem SOC, sinkt.


    Wenn man vom Motor die selbe Leistung verlangt, bricht die Spannung bei 10% SOC und 0Grad vermutlich mehr ein, als bei 10% SOC und 20 Grad.

    Um zu verhindern, dass die Spannung bei Belastung und geringer Batterietemperatur in kritische Bereiche kommt, muss die Leistungsbegrenzung (= Schildkröte) daher früher kommen.