Beiträge von enopol

    ich verstehe nur nicht, dass es keinem vorher aufgefallen ist.

    Aviloo schrieb doch schon vorher davon, dass sie laut ihren Messungen davon ausgehen, dass der 77kWh-Netto-Akku effektiv nur 72kWh-netto bietet.


    Den letzten Tests von z.B. AutoMotor und Sport konnte man zudem entnehmen, dass lediglich um die 79kWh nachgeladen werden konnten. (Zum Vergleich: der ADAC musste bei Tests von vor gut einem Jahr immerhin 87kWh nachladen)


    Dass bei 79kWh Nachladung keine 77kWh genutzt werden können, dürfte eigentlich klar sein.

    Aufgefallen ist das den Redakteuren aber offensichtlich nicht und hier im Forum sind diese Vergleiche ebenfalls kaum gewürdigt worden.

    Die ME3 ist weniger aggressiv mit der Akku Heizung, was ja auch gut ist.

    Der Nachteil könnte sein, dass der Akku dadurch beim Laden kühler an der Ladesäule ankommt als vorher und sich damit vor allem am Anfang eine schlechter Ladegeschwindigkeit ergibt.

    die ME3 ist aber "aggressiver" zum Akku. Laden bei geringeren Temperaturen geht nun mal mehr auf dessen Lebensdauer.

    VW ist offenbar noch in der "Selbstfindungsphase" und tastet sich langsam an einen akzeptablen Kompromiss, zwischen Schonung des Akkus und Komfort für den Benutzer heran.

    Der Bridgestone WC A005 hatte bei einem GJR-Vergleich von SUV-Reifengrößen ziemlich gut abgeschnitten. Ich würde den Reifen dem Michelin CC vorziehen, den ich seit über 5 Jahren in kleinerer Dimension auf dem Yeti fahre.

    Was kostet es denn heute den Dieseltank eines Autos mit 60 l Tankinhalt zu tanken im Vergleich zu einem Tankvorgang von vor einem Jahr? Der Diesel hat vor einem Jahr etwa 1,50 €/l gekostet, heute 2,05 €/l.

    Macht etwa 33 € mehr....


    Bei diesen Diskussionen wird immer einseitig argumentiert.

    Ja, der Strompreis steigt, aber auch der Spritpreis.

    Ja, für einen 60L-Tank kommt das ca hin.

    Das gehört für mich aber ebenfalls in den Bereich einseitige Argumentation, denn In einem 60L-Diesel-Tank ist ca. so viel Energie gespeichert, dass dabei, bei vergleichbarem Fz (CWxA) und gleicher Fahrweise die mehrfache Reichweite heraus kommt, wie es ca mit einer 80kWh-Batterie der Fall ist.

    ja, dann hast du fürs E-Auto sehr günstige Voraussetzungen und gleichzeitig einen Säufer als Diesel....

    also ein Vergleich der das E-Auto schönrechnen muss.....


    Ein moderner Diesel-Pkw mit ähnlich großem Innenraum, wie ein Enyaq wird bei ähnlicher Fahrweise mit der du beim Enyaq 20kwh/100km brauchst sehr wahrscheinlich nicht über 6L/100km kommen......

    Ein Octavia Diesel mit 150PS kommt laut spritmonitor bei Betrachtung von mehreren 100 Fz im Schnitt nicht auf 6L/100km.

    Der Octavia ist zwar etwas flacher als der Enyaq, hat dafür aber einen etwas schlechteren CW-Wert.


    Die gut 80 in spritmonitor gelisteten Enyaq kommen auf 20, 6kwh/100km im Schnitt.


    Das wäre für mich eine Datenlage die deutlich eher vergleichbar ist.


    Im Gegensatz zum E-Auto spielen beim Verbrenner "glückliche Umstände", wie z.B. eigene Wallbox mit eigener PV, zudem kaum eine Rolle. Beim Verbrenner muss der Mieter normalerweise das gleiche an Kraftstoffkosten aufbringen, wie der Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage.

    Wenn man bei E-Autos als Besitzer daher einen Mieter nimmt (das soll ja vorkommen....), sieht die Rechnung bei o.a. Grundlage schon deutlich anders aus:

    Unter 40Cent/kwh wird der Mieter beim E-Auto daher vermutlich nicht weg kommen. Im Schnitt wird es wohl eher teurer.

    Der Dieselfahrer wird momentan kaum unter 2€/L weg kommen.


    Dann reden wir ca von 20 x 0,4 =

    8€/100km

    beim Enyaq und

    6 x 2 = 12€

    beim Diesel.

    Ein immer noch deutlicher Unterschied, aber lange nicht so dramatisch wie in deiner Aufstellung.

    Das mag richtig sein, aber Du zahlst so oder so für das unnötige Aufheizen des Akkus. Technisch ist das total unnötig und könnte so eine Menge Energie sparen.

    Die heutigen Akkus sind technisch noch nicht so sehr weit (zu groß, zu schwer und zu empfindlich....) und ein Betrieb und vor allem die Ladung wirken sich bei tiefen Akkutemperaturen deshalb negativ auf die Akkulebensdauer aus.


    Daran ändert kein zukünftiges Softwareupdate etwas.

    Das kann nur durch bessere Akkus geändert werden.


    Es ist sehr unschön, aber technisch ist es daher, zumindest wenn man die Akkulebensdauer ebenfalls im Fokus hat, bei extremeren Temperaturen nötig, den Akku zu temperieren (heizen und kühlen) und das kostet nun mal grundsätzlich zusätzliche Energie, die bezahlt werden muss.

    Zusätzlich wird deswegen ein technischer Aufwand betrieben (der mit dem Kaufpreis fürs E-Auto) bezahlt werden muss, um diese Temperierung möglich zu machen.


    Fazit:

    Technisch ist das beim jetzigen Stand der Batterietechnik nötig.

    Für das Fahren selbst ist es absolut unnötig.

    Es zeigt aber sehr deutlich, dass die Batterietechnik noch weit von "ausgereift" entfernt ist.


    Die Möglichkeit, den Akku vor der Fahrt im Winter über die Wallbox erwärmen zu können, kostet zwar auch zusätzliche Energie, führt aber zu einer etwas größeren Reichweite.

    Ich fahre Michelin CC seit über 5 Jahren mit dem Skoda Yeti.

    Michelin CC hatte ich gewählt, weil das die GJR waren (sind?), die das beste Trockenbremsverhalten haben und da ich GJR nur einen kleinen Bruchteil des Jahres (weniger als 10 Tage) bei winterlichen Verhältnissen fahre, ist u.a. dieser Punkt recht wichtig.
    Für mich müssten GJR möglichst gute Sommerreifen sein, die gerade noch so gute Wintereigenschaften haben, dass sie das Alpine-Symbol tragen dürfen.


    Aufgrund von Reifenschäden musste ich letztendlich nach ca 4 Jahren alle Reifen tauschen und dabei habe ich dann eindeutig festgestellt, dass die älteren Reifen gut zu hören waren, denn nach dem Wechsel auf die neuen Michelin CC, war es eine zeitlang merklich ruhiger. Mittlerweile ist es geräuschmässig leider wieder ähnlich wie vorher.


    Ansonsten waren die Reifen bei meiner zurückhaltenden Fahrweise plus Allrad auch nach 4 Jahren noch alle gut intakt und hätten auch noch 2 weitere Jahre ihren Dienst getan.

    Das Profil scheint Fremdkörper zu lieben.....es sind immer relativ viele kleine Steine im Profil, obwohl ich nahezu ausschließlich befestigte Wege fahre, und ich gehe davon aus (ohne es genau zu wissen), dass diese Eigenschaft dazu beigetragen hat, dass sich Spax-Schrauben in den Reifen eingearbeitet haben, die letztendlich zu den Reifenschäden geführt haben.

    Also ich bin heute den Tag über weiterhin so gefahren, und kann den Effekt nach wie vor bestätigen. Er ist jetzt nicht mehr ganz so groß, aber ich bin mit 16,1 kWh immer noch verbrauchsärmer als sonst mit circa 20. Ich werde das jetzt nun weiter mal so betreiben.

    Was genau kannst du denn bestätigen?

    Dass du mit rund 16kWh/100km gefahren bist, anstatt sonst mit ca 20.

    Irgendwie fehlen mir---ich bin vielleicht zu pedantisch--- sämtliche, notwendige Zusatzangaben s.o., um mir daraus ein Urteil zur Effizienz deiner geänderten Fahrweise bilden zu können.

    Jeder Jeck ist halt anders, einem gefallen die Stahlräder und dem anderen Alus besser.

    Das stimmt sicherlich, aber die restlichen 7-8 Monate des Jahres wird dann, obwohl sich der Geschmack vermutlich nicht jahreszeitlich ändert, eventuell mit Alus gefahren.

    OK, die sind zwar im Gegensatz zu 19"-Stahlräder häßlich, aber die waren nun mal beim Auto dabei....

    Ich habe nun das ganze hier lange verfolgt und was soll ich sagen... mein Vater hat 1985 seinen Führerschein gemacht und hat selbst damals schon diesen Hinweis bekommen. Also selbst beim Benziner auf V(Wunsch) beschleunigen und dann sofort ganz minimal den Fuß vom Gas zu nehmen, so fährt er bis heute. Klar, er hat noch nie gemessen oder geschätzt wie sich das auf den Verbrauch auswirkt, aber neu ist es nicht... nur vielen unbekannt.

    Der Vergleich zu heute hinkt zwar ein wenig, da die damalige Masse eines Verbrenners nicht den Beispielen heute entspricht, also weder Eny noch irgendwelchen Triebwagen, aber das Prinzip ist das gleiche.

    Dass mit dem Benziner sollte hier wirklich nicht zu Tragen kommen.

    1. ist es wirklich OT

    2. sind die Verhältnisse beim Verbrenner etwas anders.

    Die Geschichte mit dem Sägezahnfahren kommt m.E. sogar noch aus der Zeit, bevor Einspritzanlagen gängig waren. Die Verluste waren bei großer Füllung (Gaspedal weit durchgedrückt) halt relativ gering.

    Schubabschaltung gab es damals aber kaum bzw. nicht und so wurde in der Rollphase, außer wenn man den Motor vom Antrieb getrennt und abgeschaltet hätte, immer Benzin gebraucht und das auch noch mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad. Abschalten durfte man den Motor zudem nicht, weil es sonst zu Ausfällen kommen konnte.


    Ich habe meinen Pkw-Führerschein übrigens 1978 mit einem Vergaser Golf gemacht und solche Hinweise nicht bekommen......