ja, du irrst dich. Wenn Luft im Winter aufgeheizt wird sinkt die relative Luftfeuchte im beheizten Raum. Frag mal die Menschen, die eine Lüftungsanlage ohne künstliche Befeuchtung betreiben. Bei Interesse, es gibt gute Foren zu diesem Thema.
Grundsätzlich irrt er sich nicht.....
im Winter, wenn die Außenluft schlichtweg (absolut gesehen) wenig Feuchtigkeit enthält, reicht das reine Beheizen der Luft für eine ordentliche Entfeuchtung der Scheiben usw. aus.
In der Übergangszeit, wo die Außenluft absolut mehr Feuchtigkeit enthält, bringt das Aufheizen häufig nicht genug und dann beschlagen die Scheiben, obwohl etwas geheizt wird trotzdem bzw. lassen sich nur sehr langsam entfeuchten.
Durch Aufheizen entfeuchtet man die Luft nicht, sondern verringert lediglich die relative Luftfeuchte. Wenn aufgeheizte Luft mit unverändertem Wassergehalt dann auf eine kältere Fläche trifft (Windschutzscheibe) kondensiert sie.
Das kann man in der Übergangszeit häufig auch an den unteren Rändern von Scheiben im Haus beobachten.
Deswegen wurden Klimaanlagen (also Anlagen die auch kühlen können) schon lange für die Entfeuchtung der Zuluft in Fz eingesetzt, wenn es nötig ist.
Wenn man die Luft durch Abkühlung (Kondensation) entfeuchtet, wird sie halt kälter und musste durch den nachgeschalteten Wärmetauscher der Heizung wieder erwärmt werden, bevor sie in den Innenraum gelangt.
Für die Schleimhäute ist das dann besonders schlecht.....