Beiträge von enopol

    Nicht, daß irgendjemand meint, daß wäre nur bei Trommelbremsen so, auch mein Passat GTE hatte den Effekt der klebenden Bremsbeläge, bestenfalls seltener.

    bei dem Wagen hattest du aber eventuell die Möglichkeit, anstatt angezogener Handbremse, die mechanische Parksperre zu aktivieren.

    Der E-Crafter oder wie der E-Lieferwagen von VW heißt, hat diese mechanische Parksperre, die MEBs leider nicht.

    Scheibe sieht gut aus....Software wird sich sicherlich klären lassen.....

    genau ... und das die Beschreibung im Handbuch von den Einstellungsmöglichkeiten abweicht.


    Und ich mich gefragt habe, ist das Handbuch oder die Software fehlerhaft.


    Das die falsche Scheibe eingebaut sein könnte, hatte ich nicht auf dem Zettel ...

    Ich habe es bei mir eben kontrolliert.

    Die Einstellungsmöglichkeiten, nachdem man die Clima-Taste gedrückt hat und dann im Menü "Setup" anklickt, sehen bei mir nicht anders aus, als bei dir.

    ist denn bei dir überhaupt die hardware (beheizbare Frontscheibe) vorhanden?

    Die Bezeichnung der Scheibe ist auf der Beifahrerseite unten rechts

    Kann ja nur. Die normale hydraulische Bremse wird ja beim Abstellen gar nicht mehr benutzt. Ich vermute gelegentlich, dass sich die Feststellbremse einfach mal zuuu fest stellt, also mit zu viel Kraft auf die Bremsbeläge drückt. Bei anderen Fahrzeugen ist das vielleicht weniger Kraft und deswegen "pappen" die sich nicht so fest bzw. lösen sich leichter und unauffälliger.

    Das Problem tritt aber m.E. nicht durch zu festes Pressen auf, denn dann müsste es auch kurz nach dem Vorgang, unabhängig von der Witterung, einen deutlichen Ruck beim Anfahren geben.


    Dieser Ruck tritt m.E. in Abhängigkeit von der Standzeit des Autos und der Luftfeuchtigkeit auf und dann gibt es nur noch die Erklärung fest gebackter Bremsbeläge.

    Kannst du uns bitte die Berechnung zu deinen oben genannten Aussagen aufzeigen. Aufgezeigt ist die Masse, CW Wert und Querschnitt aber wie du aus diese Werten zu einem erhöhtem Verbrauch bei +500kg und zusätzlich zu der Aussage kommst, bei 100km/h wäre der Rollwiderstand immer noch höher als der Luftwiderstand erschließt sich mir nicht.


    In der Literatur wird immer als Faustformel angegeben, dass ab 80km/h der Luftwiderstand größer ist als der Rollwiderstand. Angepassten Reifendruck vorausgesetzt erhöht sich auch der Rollwiderstand doch nicht so stark, dass nun der Rollwiderstand bei 100km/h größer als der Luftwiderstand sein soll. Ebenfalls der Literatur ist zu entnehmen, dass bei einem E-Auto der Verbrauch fast nicht von der Zuladung abhängt, außer die fährst viele Steigungen, was bei er Fahrt von Düsseldorf nach Texel eher mal zu vernachlässigen ist.


    Aber ich lasse mich gerne durch Berechnungen etc. eines besseren belehren.

    Die notwenigen Formeln habe ich vor Jahren mal in einer Excel-Tabelle zusammen gefasst.

    Dort kann man zudem die Lufttemperatur, den Rollwiderstandsbeiwert, interne Verluste, sowie Steigung und Gefälle plus Gegen- und Rückenwind eingeben.

    Dazu sind einige Formeln, die jeder im Netz recherchieren kann, notwendig.


    Wie der Rollwiderstand vom Gewicht abhängig ist, ist zudem ein eher recht simpler Zusammenhang und der gilt selbstverständlich auch für E-Autos. E-Autos fahren manchmal mit rollwiderstandsarmen Reifen, aber das kann man mit Verbrenner letztendlich auch.


    Faustformel sind manchmal nützlich, aber in diesem Fall nicht besonders hilfreich, weil die Grundlage dieser Faustformel andere Fz waren.

    Wenn man z.b. einen "normalen" Golf 7 nimmt, stimmt die Faustformel, dass bei 80km/h der Luftwiderstand ca dem Rollwiderstand gleich kommt.

    Dann rechnet man aber mit einem unbeladenen Golf 7, der ca 1400kg auf die Waage bringt.

    Dessen CW x A Wert ist etwas schlechter, als der eines Enyaq. Die Querschnittsfläche des Golf ist zwar geringer, aber der CW-Wert ist schlechter.


    In Fall dieses Threads habe ich mit einem voll beladenen Enyaq 2600kg Gewicht zugrunde gelegt und das ist nun mal fast das doppelte Gewicht eines unbeladenen Golf 7 bei nahezu identischem Luftwiderstand beider Fz.


    Es liegt also auf der Hand, dass für ein Fz mit fast doppelten Gewicht bei ca gleichem Luftwiderstand die alte Faustregel (80km/h) nicht gelten kann und deshalb ist diese Faustregel für schwere Fz mit guten CW x A-Wert schlichtweg nicht relevant.

    Wenn man ansonsten gleiche Ausgangs-Werte (auch Reifen) nutzt und beim unbeladenen Golf 7 80km/h als Geschwindigkeit ermittelt, wo Luft- und Rollwiderstand ca identisch sind, kommt man mit voll beladenem Enyaq auf ca 110km/h.


    Noch extremer wird es bei sehr windschlüpfrigen, schweren, voll beladenen Fz, wie z.B. den Mercedes EQS.

    Dessen CW-Wert beträgt 0,20 und dessen Querschnittsfläche beträgt 2,51m²

    Allein das Leergewicht dieses Autos beträgt ca 2,5T. Voll beladen kommt man vermutlich auf 2,9T o.ä.


    bei dem wird die Geschwindigkeit im voll beladenen Zustand, wo (bei identischen Reifen) der Rollwiderstand gleich dem Luftwiderstand ist, bei über 130km/h liegen.

    "Alte" Faustformel nützen dann eher gar nichts mehr. Da muss man schon im Einzelfall rechnen.....

    Die Konstruktion muss die Vorgaben der Sicherheit erfüllen zum Schutz des Wegrollens ohne Fahrer. Zudem wird die Trommelbremse als Berganfahrhilfe genutzt. Bremsstaub war und ist schon immer ein Problem. Das knacken kann auch mit der Mechanik der elekektisch betätigten Hebellei eine Ursache sein.

    Die Konstruktion muss, wenn der Fahrer es will, vor dem Zurückrollen ohne Fahrer schützen.

    Per Menü kann man aber sogar beim Enyaq einstellen, dass dieser ohne Fahrer wegrollen kann, denn absolut verhindert wird das Rollen ohne Fahrer ja nur, wenn zusätzlich die Türen verriegelt werden.


    Bei jedem Auto, welches ich zuvor hatte, ob mit Automatik oder nicht, konnte man das als Fahrer selbst bestimmen, weil immer eine mechanische Lösung dafür vorhanden war und keine Bremse mit Reibbelegen dafür verwendet wurde.


    Die Berganfahrhilfe hat beim Enyaq mit der Feststellbremse nicht unmittelbar zu tun:

    Die Berganfahrhilfe und Autohold funktionieren m.E. hydraulisch, während die Feststellbremse über einen kleinen Motor verfügt (Feststellmotor)


    wenn es nur um ein Knackgeräusch gehen würde, hätte ich kein Problem damit.

    Hier geht es bei einigen aber offenbar schon darum, dass mit dem Geräusch zumindest ein Ruck beim Anfahren zu spüren ist und das eben auch dann, wenn die Feststellbremse schon länst gelöst wurde.

    das Knacken hat daher nichts mit der Festellmechanik zu tun, sondern mit dem Backen der Bremstrommel.


    Letztens bei etwas wärmerem Wetter und Kondensatbildung am kalten Garagenmauerwerk

    und dem Betonfußboden wollte mein Bomber doch tatsächlich nicht anfahren.
    "Gas" und noch mehr "Gas"..., der Bock ging hinten (rechts mehr als links) richtig in die Kniee,

    und dann hat er sich mit einem so gewaltigen Knall dann doch gelöst und ist nach vorwärts

    aus der Garage hinaus geschossen - ich dachte, JETZT ist irgend etwas abgerissen oder gebrochen...!

    hattest du diesen Beitrag seit gestern schon vergessen?


    meinst du, dass das durch die Mechanik der Feststellbremse kommt?

    Die 110km/h waren es maximal. Durchschnitt knapp über 85 km/h.

    Den Verbrauch habe ich bei Ankunft an der Fähre abgelesen, also ohne Wartezeit.

    Die Anhängerkupplung war nur leicht über 75 kg.

    Die Räder ohne Akku hatten zwischen 19 und 22 kg. Der Heckträger 13.3 kg. Alles schön mit Kofferwaage gemessen 😁

    Ein 85er Schnitt ist bei 110km/h maximal normal. Ich finde den Durchschnittsverbrauch unter den widrigen Bedingungen trotzdem ok.