Wobei die Coupe-Form einen besseren CW-Wert aufweist, als der klassische Enyaq und somit, gerade bei höherer Geschwindigkeit, weniger Energiebedarf bedeutet.
Beiträge von enopol
-
-
Interessant zudem, dass beim iV80 ein Luftdruck für 235/55R19 hinten angegeben wird....
Wenn man nicht ernsthaft recherchiert, sollte man als Reifenhersteller derartige Angaben, für die der Fz-Hersteller zuständig ist, lieber gleich lassen.
Als Fz-Hersteller wäre eine ernsthafte Recherche bezüglich zul. Luftdrücke von Reifen allerdings auch nicht verkehrt....
Ansonsten sind alle Luftdruckangaben von Conti, zumindest bezüglich meines iV80, erheblich falsch....
-
Aber sind WR/SR in der Übergangszeit, sprich Herbst und Frühjahr, nicht auch Kompromiss?
U.A. deswegen fahre ich ja auch GJR/SR...
Das ist ebenfalls ein Kompromiss, aber, zumindest meiner Meinung nach, der beste, wenn man nicht gerade in Gegenden fahren muss, wo es im Winterhalbjahr "ständig" zu winterlichen Straßenverhältnissen kommt.
Die GJR kann man, da sie eigentlich ganzjährig geeignet sein sollen, im Frühjahr gerne etwas später gegen SR wechseln und im Herbst kann man die GJR wieder etwas früher montieren.
Wenn man keinen Kompromiss bei der Wahl praktisch verfügbarer Reifen eingehen möchte, müsste man, von Frühherbst bis zum späten Frühjahr jeweils auf den Punkt genau, je nach Bedarf, WR, GJR oder SR aufziehen.
Dazu hätte ich weder Lust noch Zeit.....
-
Jetzt haltet mal die Luft an. Niemand hier hat gesagt das man mit 180 im Monsunregen fährt. Schon bei 120 und Dauerregen kommt es zu einem deutlichen anstieg im Verbrauch. Kommt dann noch Kälte und Wind dazu muss man schon schauen wo man bleibt. Da kommt man fix mal über die 25 kWh / 100km Grenze. Ich muss darunter bleiben damit ich meine Strecke HST - Berlin anständig schaffe und da ich diese Strecke regelmäßig bei Wind und Wetter fahre kann ich sehr gut beurteilen wie sehr das Wetter einen Einfluss auf den Verbrauch hat.
Na ja, du hattest doch geschrieben, dass er bei Regen und Sturm dann noch etwas mehr braucht?
Von Monsunregen hat keiner etwas geschrieben und trotzdem sollte man bei feuchter Fahrbahn und/oder Sturm keine 160 oder gar 180 fahren.
Sturm wäre Windstärke 9, also gut 22m/s....(rund 80km/h)
Wenn der bei 160km/h von vorn kommt, bist du ca bei 62kWh/100km und wenn der in Böen von der Seite kommt, bist du ganz schnell von der Fahrbahn abgekommen....
Zudem wäre der Enyaq offiziell nicht mal in der Lage, länger als 30 Minuten mit der dafür erforderlichen Leistung zu fahren.
-
Einerseits ist irgendwie logisch, dass ein auf die Jahreszeit spezialisierte Reifen besser ist als ein Reifen, der alles können soll/muss. Die GJR waren lange nur für eine bestimmte Kundenschicht interessant, die wenig gefahren und bei schlechten Wetter zu Hause geblieben ist.
Andererseits verbessern die Hersteller ihre Produkte seit Jahren.
Der Bridgestone All Season 6 Turanza , nur als Beispiel, steht im Vergleich zu dem Sommerreifen Turanza zwar im Abrollgeräusch und Verbrauch hinten an, aber nicht in den Fahreigenschaften , auch nicht beim Bremsweg, und speziell bei Aquaplaning hat der Reifen in verschiedenen Test sehr gut abgeschnitten.
Aber klar, ein GJR bleibt immer ein Kompromiss, doch die Bandbreite der Einsatzfähigkeit wird immer besser. .
Denjenigen, der sich auf Grund seines individuellen Fahrprofil für einen guten Allwetter Reifen entscheidet zu unterstellen, dass er die Sicherheit der Insassen gefährdet, ist imho beim heutigen Entwicklungsstand nicht mehr angemessen.

Der Bridgestone All Season 6 hat in SUV-Größe im letzten Test der AB (235/65R17) insgesamt genau so gut abgeschnitten, wie der Michelin CC. Beide Testsieger.
Der Michelin CC hatte aber bei Trockenheit leicht die Nase vorn.
Trotzdem bringt auch der Michelin keine, bei hochwertigen SR heutzutage üblichen 35m von 100 auf 0km/h zustande.
WR sind von solchen Werten noch weiter entfernt.
Von daher ist ein guter GJR in den 4-5 Monaten, wo man normalerweise WR fährt, zum allergrößten Teil sicherer, als ein WR, denn gerade bei Trockenheit hält man sich üblicherweise beim Fahren nicht zurück.
Wenn man eine verschneite Fahrbahn hat, fährt man gewöhnlich ohnehin vorsichtiger und ob sich dann die nur rund 10% besseren Winterwerte der WR dramatisch auswirken, glaube ich eher nicht.
Bei meinen sehr wenigen Tagen mit (i.d.R. ohnehin nur zeitweise) winterlichen Fahrbahnverhältnissen, ist der GJR daher eindeutig die sicherheitstechnisch beste Wahl.
Den wechsle ich für die restliche Zeit des Jahres dann gegen einen SR aus.
Für Winterreifen habe ich keinen Bedarf.
-
Ganzjahresreifen sind grundsätzlich Reifen mit einem Kompromissprofil und einer Gummimischung für Winterreifen.
Aufgrund der fehlenden Lamellen werden GJR immer Nachteile auf Schnee und Eis gegenüber Winterreifen haben.GJR haben m.E. meist Lamellen.....denn prinzipiell sind es eher Winter- als Sommerreifen.
Das Traktionsvermögen und die Bremswege sind meist im Bereich von nur ca 10% schlechter, als bei qualitativ gleichwertigen WR. Das würde ohne Lamellen nicht so gut funktionieren.
-
Na ja, bei Windstärke 3 (ca. 4,4m/s) Gegenwind, das ist definitiv kein Sturm...,erhöht sich der Energiebedarf laut der vorherigen Annahme bereits von 33,2 auf 38kWh/100km bei 160km/h und
von 39,4 auf 44,8kWh/100km bei 180km/h.
Zu einer ähnlichen Erhöhung des Energiebedarfes kommt es ebenfalls bereits bei 1% Steigung und 1% Steigung nimmt man ohne Hilfsmittel auf der AB kaum wahr.
Festhalten kann man in in jedem Fall:
Selbst wenn man verkehrstechnisch konstant 160 oder 180 über eine längere Distanz fahren könnte, kann die dafür erforderliche Motorleistung/Energiebedarf durchaus recht unterschiedlich sein.
Vorhersagen kann man das alles nicht und es spielt in der Praxis, aufgrund der Tatsache, dass man diese Geschwindigkeiten keine Stunde konstant fahren könnte, ohnehin keine Rolle.
-
ich komme ohne Windeinfluss und ohne Gefälle/Steigung bei einer angenommenen Querschnittsfläche von 2,5m², einem CW-Wert von 0,26 und 2200kg Gewicht bei
konstant 160km/h auf 53kW mechanischen Leistungsbedarf und 33,2 kWh/100km Energiebedarf
Bei konstant 180km/h sind es :
70,9kW und 39,4kWh/100km
Den Motorwirkungsgrad setze ich mal, aufgrund der Untersuchung einer TU, mit 95% an, so dass der Batterie bei 160km/h 35kWh/100km entnommen werden und bei 180km/h 41,5kWh/100km
Bei 160km/h sind 200km Reichweite daher mit dem großen Akku theoretisch möglich, bei 180km/h nicht.
-
Gibts es eigentlich einen "geeigneten" Fahrmodi, wenn man mit einem Anhänger unterwegs ist? Wegen der Federung z.B. und soll man eher in D oder B fahren?
Die Dämpfung würde ich stärker einstellen und den B-Modus meiden, denn dann besteht die Gefahr, dass die Auflaufbremse eines gebremsten Anhängers öfters und relativ sinnfrei anspricht.
-
Was zulasten der Sicherheit geht, sollte weder mit Sparen noch mit Bequemlichkeit begründet werden... ☝️🤓
Das weiß eigentlich jeder, aber ich wollte es an dieser Stelle nur nochmal gesagt haben.
Ist aber, so pauschal, m.E. nicht richtig.
zumindest den i.d.R. aller größten Teil der Zeit, wo andere mit WR fahren, geht das Fahren mit GJR nicht zulasten der Sicherheit.
Zudem fährt man, wenn man das ganze Jahr mit GJR unterwegs ist, grundsätzlich immer mit Reifen, die geeignet sind und den gesetzlichen Forderungen entsprechen.
Das ist im Herbst und Frühjahr, bei SR-WR-Wechslern, nicht unbedingt immer der Fall.