Beiträge von enopol

    Darum geht es in dem Konzept aber nicht. Wenn eine DC Wallbox im Haus ist macht es meiner Meinung nach nur Sinn wenn man auch eine DC Batterie hat, sodass aus dem Puffersepicher geladen werden kann bzw. bei bidierktional das Haussystem aus dem EV per DC einspeißt. Ich habe eine PV Anlage die hat einen 400V DC Speicher, von der PV Anlage wird der Speicher direkt geladen, der Überschuss läuft über den PV Wechselrichter ins Haus. Ist nicht genug PV Ertrag da wird der Speicher genutzt und üder den selben PV Wechselrichter wird das Haus mit AC versorgt.
    Wäre natürlich klasse wenn die DC Wallbox genau an der Stelle intergriert würde, also PV vom Dach direkt in den EV.

    Wie gesagt sehr aufwendig und man müsste noch einen größeren Pufferspeicher haben.


    Also für mich habe ich diese Gedankenspiele verworfen, mir reicht die normale Easee Wallbox und EV-Autocharge zum PV Überschussladen.

    EV-Autocharge schaut nach was das Haus benötigt und ggf. der Speicher zum laden und steuert die Wallbox entsprechen 1- 3 pasiges Laden und Ampere/KW stärke. Ob da nun 10-15% Ladeverluste sind ist mir egal, wenn ich den Strom verkaufe bekomme ich nur 10,7 Cent/je KW da sind die 1-1,6 Cent Aufschlag für den Ladeverlust egal.

    Welche DC-DC-Wandlung geschieht denn verlustlos?

    Normalerweise hat jede DC-PV-Inselanlage zumindest einen DC-DC-Wandler (den Regler...) und der hat ganz sicher Verluste. Wenn man PV direkt an eine Batterie anschließen würde, hätte man keine Wandlungsverluste, aber dann würde man durchschnittlich auch keine optimale Ladeleistung herausholen und die PV muss zudem exakt zum Akku passen, um den z.b. nicht zu schädigen.

    Eine Batterie ist übrigens immer "DC"....

    Ein Akku im Haus wird ebenfalls eher selten genau zum Akku im Auto passen. Auch in dem Fall müsste man, obwohl beides "DC" ist, mit Verlust wandeln.


    Verhindern könnte man bestenfalls eine doppelte Wandlung, also DC-AC plus AC-DC.


    Bei der bidirektionalen Ladung sollte man m.E. auch bedenken, dass dadurch die Zyklenanzahl des Akkus im Auto erhöht und damit dessen Alterung beschleunigt wird.



    Zitat

    IM EV sitzt ja auch ein AC/DC Wandler und bei z.b. 4 KW ist der "Wandlungsverlust" höher als z.b. 11 KW, da die Elektronik etc. egal welche Ladeleistung Versorgungsstrom braucht.


    Das ist bei einer DC Wallbocx halt effektiver.

    Ob der reine Wandlungsverlust tatsächlich relevant größer ist, weiß ich nicht mal so genau. Ich weiß nur sicher, dass bei geringer AC-Ladestromstärke in Relation weniger Energie im Akku ankommt, als bei größerer Stromstärke.

    Offenbar, so hört es sich zumindest an, wird selbst bei minimaler AC-Ladeleistung (bei mir sind das 1,5kW) ein Lüfter und/oder eine Pumpe im Enyaq betrieben. Deren zusätzlicher Leistungsbedarf dürfte relativ konstant sein und sich somit bei 1,5kW-AC-Eingangsleistung verhältnismässig viel stärker auf die Ladeleistung auswirken, als bei 11kW-AC-Ladung.

    Mit Wandlungsverlusten hätten diese Zusatzverbraucher im Fz aber nichts zu tun und dieser zusätzliche Leistungsbedarf wäre zudem auch dann vorhanden, wenn mit DC geladen wird.


    Eine DC-Wallbox wird kaum effektiver sein können, als eine AC-Wallbox....in beiden kommt es zu keiner Wandlung....um "direkt" mit PV den Fz-Akku zu laden brauchtes aber immer einen DC-DC-Wandler. Das Gleiche gilt für die Ladung des Haus-Akkus über PV.

    Wie sieht so ein Systemausdruck aus?

    Das Ding nennt sich "Komplettnachweis".

    Dort stehen einige Infos drin, wie z.b. Anschlussgarantie, Vertragsende, max. Laufleistung.

    Dazu:

    Alle bisherigen Inspektionen des Fz inkl. der Übergabeinspektion.


    Dieses Blatt-Papier kann sich jede Vertragswerkstatt in der EU (vermutlich in allen Sprachen) ausdrucken und hat dann den eindeutigen Nachweis, dass das Fz grundsätzlich noch in der Werksgarantie ist und dass alle dafür notwendigen Inspektionen durchgeführt wurden.

    Beim Kauf ist das der einzige Nachweis, dass für das Fz real eine verlängerte Werksgarantie besteht, denn diese Info stammt ja direkt aus dem Werkstattsystem.

    Eine Rechnung o.ä. ist kein Nachweis, dass die Werksgarantie auch ins System eingepflegt wurde, sondern nur ein Nachweis, dass die Garantie bezahlt wurde und daher im System eingepflegt sein müsste/sollte....


    Der Ausdruck kostet nichts......

    Warum sollte man daher auf so einen eindeutigen Nachweis inkl. exaktem Vertragsendedatum verzichten, der einem im Zweifel irgendwo im Ausland Diskussionen mit einer Werkstatt ersparen könnte?

    Man hat durch den Kauf des Enyaqs so viel an Papier bekommen (was man häufig nie wieder braucht...), dass dieses eine zusätzliche DIN-A4-Blatt eigentlich nicht überfordern sollte...

    Ob in dem Fall eine Kopie der Fz-Rechnung (die man dann natürlich auch dabei haben sollte...) unproblematisch als Nachweis akzeptiert wird, weiß ich nicht.

    enopol wie lang bist du hier schon aktiv, das ist doch wirklich Urschleim....das Auto ist kein Hellseher....woher soll es wissen ob du wie üblich nur 500m zum Bäcker fährst oder mit 160 über die Autobahn heizen willst.

    Ich versuche hier lediglich Fakten zum Verbrauch zu nennen...dafür ist dieser Thread doch gedacht.

    Wenn daraus Schlüsse gezogen werden können, mache ich das.

    Die Zusammenhänge bezüglich unterschiedlicher Fahrweisen, Klimaeinsatz, Tempertaturen usw. sind mir bekannt.

    Da meine Strecken bisher immer in ziemlich gleicher Weise gefahren werden und es immer zu ähnlichen, realen Verbräuchen kommt, gibt es eigentlich keinen Grund für das Auto, ständig eine zu große Reichweite bei höherem SOC zu schätzen.

    Wo und wie bist Du denn in den Tagen davor gefahren. Die Reichweiten-Abschätzung basiert auf dem vorherigen Verbrauch.

    Ich fahre bisher immer in gleicher Weise langsam und zum größten Teil Landstraße.

    Der Durchschnitt liegt bisher immer unter 60km/h.

    Die Reichweite bei 80% ist bisher immer größer gewesen, als die Summe aus gefahrenen km plus Reichweitenangabe nach dieser Strecke.

    ich bin gestern insgesamt (Hin und zurück) genau 188km gefahren. Bei der Hinstrecke gab es Gegenwind und bei der Rückstrecke Rückenwind, so dass der Verbrauch auf den Strecken unterschiedlich hoch war.

    Fahrprofil: Landstraße mit maximal 90km/h plus 14km AB mit 120km/h. Clima eingeschaltet: AT ca 16 Grad, Solltemperatur 20Grad. Besetzt mit 2 Personen ohne Gepäck.


    Der vom Fz gemeldete Gesamt-Verbrauch war genau 15,0kWh/100km (Hin 15,7, Rück: 14,3kWh/100km)

    D.h., dass der Batterie insgesamt 28,2kWh entnommern wurden.


    Deutlich weniger als 15kWh/100km bei eingeschalteter AC sind daher, selbst bei relativ langsamer Landstraßenfahrt mit geringem AB-120km/h-Anteil, für mich nicht realistisch.

    Falls unter diesen Bedingungen Werte um 12,5kWh/100km realistisch sein sollten, wird mein Auto einen Mangel am Antriebssystem haben müssen oder der Rückenwind ist zu gering oder das Gefälle ist zu gering.....


    Die Fahrt begann mit 80% SOC und endete mit 42% SOC. >> 7,4kWh pro 10% SOC

    Die Reichweitenschätzung war anfangs 438km. Zum Schluss: 225km. Real wurden bis dahin daher nur 225+188= 413km erreicht. Die anfängliche Reichweiten-Abschätzung des Fz ist daher, wieder mal, zu optimstisch.


    Die direkte Nachladung auf 80% ergab einen Energiebedarf von 32,1kWh, so dass der reale Verbrauch des Fz bei 17,07kWh/100km lag.

    Der Ladeverlust (AC 11kW) lag daher bei rund 12%.