Beiträge von enopol

    Eine solche Waage hat bei uns z.B. die Hauptstelle des TÜV.


    475kg fände ich auch ausreichend. Immerhin, inkl. Fahrer, 5 Personen a 75kg plus 100kg Gepäck.


    Als schlechtes Beispiel der MEB-Fz, kann man da mit dem ID3 vergleichen. Der 5 Sitzer mit 77kWh-Akku hat nur 372kg Zuladung, wobei es sich bei der Angabe des Leergewichtes von 1928kg um die Minimalangabe, also vermutlich um die unrealistische Angabe, handelt.....

    Mit 5 Erwachsenen wird es bei dem Fz sogar ohne Gepäck schwierig.....von daher kann man sich über den Enyaq eigentlich nicht beschweren. Der ist, was die Zuladungsmöglichkeit betrifft alltagstauglicher und zudem hat der, im Gegensatz zum ID.3 auch noch eine Anhängelast.....


    Bei den schwersten Enyaqs ist man dagegen schon etwas in der Nähe, wo man offiziell nicht mehr alle Pkw-Parkplätze nutzen darf....ab 2,8T zul GG

    Ich zitiere mich mal selbst. Laut meiner Zulassungsbescheinigung habe ich genau 500 kg Zuladung. Da ins Leergewicht schon der Fahrer mit 75 Kg eingeht, ist die Zuladung dann trotz guter Ausstattung eben nicht erschreckend niedrig, sondern mehr als genug und auf jeden Fall alltagstauglich. Der Titel des Themas müsste eigentlich geändert werden 😉

    ich habe jetzt nicht den gesamten Thread durch gelesen:

    In die Zulassungsbescheinigung 1 wird normalerweise das eher optimistische Leergewicht (Masse im fahrbereiten Zustand) eingetragen.

    In der CoC findet man zusätzlich eine zweite "Leer"gewichtsangabe (tatsächliche Masse des Fz), die dann schon deutlich realistischer ist oder gibt es die in der CoC des Enyaq nicht?


    Den Enyaq habe ich noch nicht, aber bei meinem Yeti ist die zusätzliche Angabe aus der CoC um 150kg größer, als die Angabe, die auch in der ZB 1 steht und die deutlich größere Angabe stimmt bei meinem Yeti recht genau mit der Realität (das Fz war auf der Waage) überein.

    Letztendlich bestimmt die "reale" Leermasse die Zuladung und von daher würde ich, wenn man nicht auf die Waage will, den zweiten CoC-Wert als realistischeres Leergewicht für die Zuladungkalkulation ansetzen.

    M.W bleibt das Kraftstoff-Volumen nicht unverändert, weil es abhängig von der Temperatur ist und diese sich meist an beiden Stellen unterscheidet.

    ich weiß, dass es keiner mehr hören will; antworten möchte ich trotzdem:

    Ändert sich dadurch der für den Motor zur Verfügung stehende Energieinhalt?

    Die geringere Dichte könnte bei bekannter Temperatur in der Bord-Verbrauchsanzeige berücksichtigt werden oder die Messung kann schlichtweg an der kalten Zuleitung erfolgen.

    Wenn dies (wahrscheinlich) nicht der Fall ist, fällt das Ganze unter Ungenauigkeit der Bordinstrumente.

    Ja, um das abzuschließen:

    Die Messung im BEV ist also geeicht? Nö, eher nicht. Da wären sie wieder, die 2 Verbräuche..

    Wo habe ich das geschrieben?

    zumindest die Messung im Rahmen des WLTP sollte mit "geeichten" Instrumenten erfolgt sein und die ergibt trotzdem und zwangsläufig 2 unterschiedliche Verbräuche.

    Das mal Grundlage.......ich hoffe, dass das unstrittig ist.

    Dass die interne Messung des Bordverbrauchs im BEV zusätzliche Fehler aufweisen kann, dürfte wahrscheinlich sein, ändert an der Grundlage (s.o.) aber absolut nichts.


    Du brauchst mir daher nichts unterstellen, um deine Threse von den 2 Verbräuchen, allein aufgrund von Messungenauigkeiten, weiterhin rechtfertigen zu wollen.

    Damit würdest du zudem dazu beitragen, diese offenbar allgemein ungeliebte Thematik abschließen zu können.

    Bitte bei den Vergleichen Stromer ./. Verbrenner nicht die unterschiedlichen Wirkungsgrade außer Acht lassen.

    Ja, Ladeverluste (außer der Verdunstung und eventuelle Kompression durch Kälte) gibt es beim Verbrenner nicht, aber meines Wissens ist der Wirkungsgrad des Motors per se deutlich schlechter, so dass es hier zu markanten Verlusten/Verbräuchen kommt, die nicht dem Vortrieb dienen. Bei einem reinen Effizienz-Vergleich gehört dieser Aspekt doch mit dazu, sagt mir mein laienhafter Verstand.

    Vor rund 24h habe ich genau das, unterlegt mit Zahlenwerten, beschrieben....ich lasse diesen Aspekt daher ganz sicher nicht außer acht, aber dieser Aspekt (der Wirkungsgrad des Motors) hat, so wichtig er auch nach meiner Meinung ist, mit dem Thema "2 Verbräuche..." nichts zu tun.

    Oh doch, die gibt es, die 2 Verbräuche.

    Der Bordcomputer zeigt einen Wert an, den man für die Schätzung der Reichweite nutzt. Diese Schätzung übernimmt das BEV für den Fahrer.

    Der andere Wert errechnet sich wie beim BEV aus verbrauchten Litern (kWh) durch die gefahrenen km. Einzig einen Verlust durch das Tanken (abgesehen von der Verdunstung während des Tankens) gibt es beim Verbrenner nicht.

    Du bist doch so sehr für Genauigkeit:


    Beim Verbrenner kommen 2 unterschiedliche Verbrauchswerte heraus, weil die Fz-interne Verbrauchsmessung nicht die gleiche Genauigkeit aufweist, wie die geeichte Anzeige an der Zapfsäule.

    Wenn die interne Messung sehr gut (und kalibriert) wäre, würde sie nichts anderes messen können, als es letztendlich durch die Zapfsäule geschieht, denn das Kraftstoff-Volumen welches die Zapfsäule anzeigt, bleibt bis zu den Einspritzdüsen/Vergaser unverändert.


    Beim BEV hat der Unterschied von ca 10% dagegen nichts mit irgendeiner ungenauen Messung zu tun, sondern diesen Unterschied gibt es real....

    Das klingt bei dir immer so, als würde daran etwas nicht stimmen oder wäre falsch oder verwerflich ober betrügerisch oder sonstirgendwie von den Herstellern hinterlistig.

    Dabei ist es, wenn man nur ein klein wenig darüber nachdenkt, schon irgendwie richtig und stimmig. Und eigentlich ist es ja auch irgendwie wurscht, weil du ja fürs Bezahlen die Abrechnungen mit der geladenen Energie hast und im Auto interessiert dich eigentlich nur, wie weit du kommst.


    Daher verstehe ich tatsächlich nicht so richtig, worauf du hinaus willst.

    Das sollte nicht so klingen, als wenn das verwerflich wäre, sorry.


    Das ist halt ganz normal, aber es ist eben anders als beim Verbrenner.


    Beim Verbrenner existieren keine 2 unterschiedlichen Verbräuche für den Fahrer, wobei der eine den Verbrauch beschreibt, der für die Zahlung wichtig ist und der andere den Verbrauch, der für die Reichweitenabschätzung wichtig ist.

    Das ist so, aber es ist m.E. weder falsch, verwerflich oder betrügerisch.

    Etwas besser darüber aufklären könnten die Hersteller m.E. aber durchaus.


    Mir ging es nur um die Frage von generic und der hatte nach den Ladeverlusten usw. gefragt.

    darauf wollte ich hinaus.....dass die Erklärungen dazu verwerflich sein könnten, kam mir nicht in den Sinn....

    ich habe dargestellt, was beim Verbrenner diesbezüglich anders ist, als beim E-Auto.....auf mehr wollte ich nicht hinaus und das steht nicht in der WLTP....

    ob es am Ende niemanden interessiert, weiß ich nicht.

    Genau. Und da geht's zu 80% in ungenutzte Wärme über.

    Das sind mal so richtige Ladeverluste!

    dann hast du das mit den Ladeverlusten usw. nicht ganz verstanden.

    Es ging um den Unterschied zwischen der Energie, die getankt und bezahlt wird und der Energie die letztendlich dem Motor zur Verfügung gestellt wird.

    Die ist beim Verbrenner nun mal gleich und beim E-Auto nicht.

    Von daher kann man beim Verbrenner mit der getankten Energie die Reichweite bestimmen und beim E-Auto nicht.


    Was der Motor dann draus macht, ist andere Geschichte. Der Verbrenner hat bekanntlich nur bis ca 40% Wirkungsgrad und der E-Motor liegt bekanntlich bei deutlich besseren 90-95% Wirkungsgrad.

    Unsinn! Ich habe infrage gestellt, ob das Setting des Tests beim ADAC alle Faktoren berücksichtigt. Und nicht Deine Einlassungen dazu.

    Außerdem: Die Zusammenfassung meiner Anmerkungen war ja wohl: Zahlen muss ich den Bruttoverbrauch.

    Dreh bitte nicht anderen das Wort im Satz um…..

    Die Genauigkeit der ADAC-Messungen hattest du letztendlich infrage gestellt und ich habe mithilfe der WLTP-Angaben hoffentlich deutlich machen können, dass die Größenordnung der Verluste, die der ADAC ermittelt hat, durchaus plausibel ist.

    Mehr war es nicht....

    Dass du durchaus darüber informiert bist, dass du den Bruttoverbrauch, also inklusive der Verluste, zahlen musst, habe ich nicht angezweifelt.