ich habe die 12V-Batterie über einen Monat permanent (24h/Tag im 2 Minuten-Intervall) mit einem unabhängigen Datenlogger überwacht. Von dem Datenlogger "merkt" das Auto eher nichts.
1. ist dessen Stromverbrauch mit 1,5mA sehr niedrig,
2. habe ich den direkt an die Batterie, unter Umgehung des Batteriesensors, angeschlossen und
3. hat der keine Datenverbindung zum Auto.
Über ein OBD-Tool ist das alles nicht gegeben.
Für etwas längere Zeit war auch ein extra Verbraucher an die 12V-Dose angeschlossen, allerdings nicht so lange, dass die 12V-Batterie wirklich entladen wurde.
Es gab beim Stillstand des Autos im verriegelten Zustand und ohne dass geladen wurde, keine einzige Episode, wo die 12V-Batterie automatisch vom Hochvoltakku nach geladen wurde.
Das schließt allerdings nicht aus, dass es irgendwann doch der Fall sein könnte.
Zum "Umswitchen" der Sicherung für die 12V-Dose:
Laut dem Stromlaufplan den ich von Skoda-Erwin habe (leider nur von 2020), ist das nicht vorgesehen. Die Dose ist dort schlichtweg direkt an Dauerplus angeschlossen. Eine Alternativ-Möglichkeit (wie sie manchmal in Stromlaufplänen z.b. für andere Märkte vorgesehen ist) gibt es dort nicht.
Ähnlich, wie z.b. beim Skoda Octavia 3. Der technisch ansonsten baugleiche Golf 7, hat dafür ein zusätzliches Relais
Da die Umswitchmöglichkeit ja offenbar real existiert, muss i.d.R., bei immerhin 20A Absicherung, eigentlich auch ein gesondertes Relais vorhanden sein und das (plus die zweite Zuleitung zum Sicherungshalter müsste im Stromlaufplan erscheinen.
Gibt es, zumindest im 2020er Plan m.E. aber nicht.
20A kann man normalerweise nicht so einfach irgendwo anders "abzwacken".
Auch in der Sicherungsdarstellung des Stromlaufplans erscheint kein entsprechender Hinweis für Sicherung 52.
Von daher stimmt der 2020er-Stromlaufplan vermutlich nicht mehr.