Beiträge von enopol

    Ich habe auch so ein ähnliches Geräusch in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen (hauptsächlich zwischen ca 93 und 110km/h).

    Bei kalten Auto oder auf kurzen Strecken höre ich davon fast nichts.

    Deswegen konnte ich das bei einer Vorführung mit einem Werkstattmitarbeiter nicht deutlich machen.


    Bei längeren Strecken "jault" es in diesem Bereich recht deutlich und es hört sich so ähnlich an, wie das jaulende (defekte) Differential eines meiner ersten Autos.


    Es tritt sowohl mit den werkseitigen Hankook Ventus 19-Zoll, als auch mit den Conti-Allseason-Contact 19-Zoll auf. Es kommt eindeutig nur von hinten und es ist lastabhängig.

    Der pACC ist u.a. von der Verkehrszeichenerkennung und von dem Datenmaterial des Navis abhängig.

    Wenn man mit 100km/h unterwegs ist und eine Ortsanfang kommt, erkennt das System die kommende 50km/h-Begrenzung aufgrund der Navidaten, "geht" vorher vom "Gas" und bremst dann.


    Die reale Geschwindigkeitserkennung erfolgt immer erst kurz nach dem Passieren des Schildes und sie hat gegenüber dem Datenmaterial immer Vorrang.

    Solange Datenmaterial und Geschwindigkeitserkennung zueinander passen klappt alles. Diese Abbrems-Funktion läuft grundsätzlich auch ab, wenn gar kein ACC vorhanden ist und man das Fz mit eingeschaltetem ECO-Assistenten ausrollen lässt.

    Was daran "Eco" ist, habe ich allerdings nicht verstanden....."Eco" wäre das nur, wenn man ansonsten davon ausgeht, dass der Fahrer nicht rechtzeitig vom Gas geht und erst kurz vor dem OA-Schild heftig bremst.


    pACC macht aber durchaus auch Unsinn, wenn die Daten und die Verkehrszeichenerkennung nicht so recht "kompatibel" sind, weil z.b. die Schildererkennung Priorität hat.

    Beisspiel:

    Ortsende-Schild mit, erst in etwas größerem Abstand, folgenden Geschwindigkeitsschild (z.B. 70km/h). Die Navidaten (Here-Datenbank) liefert 70km/h ab OE-Schild.


    Das Auto beschleunigt ca 1,5sec nach Passage des OA-Schildes mit Zielgeschwindigkeit 100km/h (obwohl es laut Datenbank "weiß", dass die Strecke auf 70km/h begrenzt ist), weil schlichtweg die Schildererkennung Priorität hat.

    Nach 200m wird das 70er-Schild passiert und ca 1,5sec danach (in meinem Fall waren das fast 90km/h) wird das Fz relativ deutlich auf 70km/h abgebremst.

    Das hat mit Verbrauchs-mindernd nichts zu tun und jeder Fahrer, wird das manuell deutlich besser machen können, weil er, im Gegensatz zum Assistenten, die beiden real vorhandenen Schilder (OE- und 70er-Schild) frühzeitig gemeinsam erkennt.


    Mein Fazit ist daher:

    Wenn alles klappt, ist mir die Abbremsung durch ACC immer noch etwas zu ruppig. Das ist natürlich Geschmacksache.

    Ich bin davon überzeugt, dass längeres Rollen lassen und deutlich vorausschauendes Fahren, energiesparender ist.

    Wenn ACC aufgrund von Geschwindigkeitserkennungen oder auch Radarerkennung nicht sinnvoll handelt, ist das i.d.R. nicht energiesparend.

    Manchmal würde es helfen zuerst zu fragen wie der Wissensstand der anderen ist und nicht kollektive Dummheit (außer dir natürlich) vorauszusetzen. Das ist übrigens ein echter Lifehack, der das soziale Miteinander extrem erleichtert. ;)

    Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass häufigeres Rekuperieren zu mehr Zyklen führt.

    Deswegen hatte ich mit Paulchen Panther danach ein paar Mal hin und her geschrieben.

    Da war das Thema m.E. (noch) nicht klar.


    Zu meinem darauf folgenden Beispiel, worüber es einige Aufregung (vor allem wegen des Umfangs...) gab, hat sich m.E. keiner sachlich geäußert.

    Gäbe diverse Möglichkeiten:

    "Ja, ok" oder "ist nicht richtig, weil..." oder "ist doch das Gleiche, was ich meinte" oder.....

    Kam aber nix.


    Stattdessen gab es anschließend (bis jetzt) hauptsächlich unsachliche Äußerungen der Popcorn-Anhänger.


    Ich wüsste nicht, wo ich kollektive Dummheit vorausgesetzt habe. Davon dass nicht alle wissen (wussten), dass die Rekuperation zusätzlich zu Zyklenzahl beiträgt, darf ich wohl trotzdem ausgehen.

    Für das soziale Miteinander wäre es ganz vorteilhaft, wenn man sich vielleicht sachlich beteiligt oder zumindest nicht persönlich wird.

    Dabei ist es egal, ob diese Teilmengen von der Wallbox, vom HPC oder aus der Rekuperation kommen. Teilt man diese Werte durch die Netto-Batteriekapazität, müsste man doch einen guten Näherungswert für bisher angefallenen Vollzyklen erhalten.

    Dann ist ja alles klar.... ;)

    Dass die Ladung durch Rekuperation hinzu gezählt werden muss und daher die Summe der von außen zugeführten Ladung kleiner sein muss, als die gesamte für die Batterie relevante Ladung, hatte m.E. bisher nicht jeder verstanden.....


    Genau das ist es, was ich die ganze Zeit, u.a. mit dem Pass-Beispiel, beschrieben hatte.....

    Wenn das von vorn herein jedem klar gewesen wäre, hätte ich ganz bestimmt nicht zu einer umfangreicheren Erklärung des sehr simplen Pass-Beispiels angesetzt.

    Das Werksnavi hat dich so geleitet, dass du in keinem Fall weiterkommen konntest (Auto zu breit) und Google-Maps hat dich ebenfalls über keinen guten Weg geleitet, aber du bist weiter gekommen.

    Ich würde Google Maps in dem Fall die bessere Note geben.


    Ich habe im Urlaub in Dänemark ganze (kleinere) Bereiche gehabt, wo das Werksnavi gar nichts mehr (keinerlei Wege oder Straßen) erkannt hatte und ich meine Position nur noch auf einer Fläche gesehen habe......

    Navigation in dem Fall ausschließlich per Smartphone möglich.

    Bei uns gab es jetzt einen Satz Skoda Asterion für den Winter. Originale Felgen und damit kein eintragen der Felgen notwendig und ich muss mich auch nicht mit irgendwelchen Gutachten herumschlagen. ^^

    Ich würde die heftige Arbeit nicht scheuen, dass bei gelegte Gutachten in das Handschuhfach legen zu müssen......


    Kommt letztendlich drauf an, was man insgesamt bezahlt hat und welche, wie alte Winterreifen sich auf den Felgen befinden.

    Es ist und bleibt m.E. im Grunde trivial (alle Werte grob gerundet):

    1 Zyklus = 1x Akku von 100 % auf 0% leer fahren + wieder von 0 % auf 100 % vollladen

    nein, wie man am Pass-Simpel-Beispiel bemerken sollte.....

    Zudem was zum Ende der Fahrt von außen geladen wird, kommt während der Fahrt beim Rekuperieren eine Ladung hinzu., die sich gewissermaßen zwischendurch abspielt.


    In dem Beispiel wurde durch Rekuperation plus externer Ladung 7,5kWh in die Batterie geladen (und vorher, bergauf, entladen), obwohl auch dann nur 3kWh von außen nachgeladen werden mussten, um wieder den Ausgangsladezustand zu erreichen.


    Es ist dabei völlig egal ob, sich der Unterschied vom Ausgangsladezustand bis zum Endladezustand dieser Strecke zwischen 0 und 100% oder z.b. zwischen 50 und 55% bewegt.


    Ein anschaulicheres Beispiel mit Zahlen mache ich lieber nicht, denn sonst gibt es wieder einige Beiträge der Popcorn-Fraktion......

    Und ich frag mich: Wer liest so ausführliche Antworten (egal ob richtig oder nicht) überhaupt noch ...

    Es war mir von Anfang an klar, dass derartige Reaktionen kommen mussten.

    Offenbar reichte mein kurzer Hinweis, sich die Geschichte anhand einer Passüberquerung mal vor zu stellen nicht und daher fühlte ich mich veranlasst, auch diesen relativ simplen Vorgang zu erklären und so etwas benötigt halt einige Zeilen.

    Tut mir leid, mit kurzen, knackigen Statements geht so etwas eher nicht....


    Ich denke mal, wenn schon jemand so einen Thread liest, wo es um die ("äußerst spannende und publikumswirksame") Frage geht, wie man den Akku schonend laden kann, und bereits bis Seite 13 vorgedrungen ist, wird derjenige auch noch die Geduld aufbringen, eine Erklärung mit mehreren Sätzen zu verdauen.

    Bei den anderen, denen vieles zu schwierig, zu lang und zu langweilig ist, frage ich mich eher, weswegen die hier überhaupt (noch) mitlesen.