Beiträge von enopol

    Danke für den Link, ich habe mir die Testreihe angeschaut.

    Interessant sind letztendlich (fast) nur die Werte der 12V-Batterie.

    Die Veränderung bei der HV-Batterie ist so gering, dass die vermutlich auch ohne die extra Zusatzlast der Box von gerade mal rund 30W zustande kommen können.


    Eindeutig ist:

    Die 12V-Batterie wird in der Phase, wo das Fz ohne Zündung ist, nahezu nicht geladen.

    Die Spannung der 12V-Batterie wird ja direkt an der Batterie durch das Steuergerät J345 gemessen und diese ist in der Phase ständig bei 12,2V und und darunter.

    Die Belastung durch diese kleine Kühlbox ist zudem nur sehr gering (unter 3A).


    Wenn zumindest eine Unterstützung der 12V-Batterie durch die HV-Batterie stattfinden sollte, müssten minimal die ganze Zeit über 12,5V über das Steuergerät zu messen sein.

    Von "Nachladen" kann man erst dann sprechen, wenn minimal 13V zu messen sind und für "richtiges" Nachladen sollten es über 14V sein.


    Es geht ja auch um den Zustand der 12V-Batterie auf Dauer und da wäre es schon angebracht, die Bleibatterie zwischendurch schlichtweg "richtig voll" zu laden.

    Die 12,7V, die zum Schluss zu sehen sind, bewirken das nicht mal annähernd.

    Das ist vermutlich auch der Grund, weswegen man jetzt EFB-Batterien (anstatt simpler Starterbatterien, wie vorher) verwendet. AGM-Batterien wären für eine derartige Ladestrategie allerding deutlich besser, nur halt ein paar € pro Stück teurer......


    Interessant wäre, bezüglich der Batterieladung bei Vorklimatisierung, eine reine Spannungsüberwachung der 12V-Batterie.

    Bleibt nur zu hoffen, dass eine wirksame Unterstützung der 12V-Batterie bei der dann möglichen Belastung von über 60A durch die kleinen Heizungen, umgehend statt findet.

    Noch mal ganz konkret:

    Wird die 12V-Batterie bei der Vorklimatisierung, also "Zündung aus", unterstützt bzw. geladen?

    Hast du das mal überprüft?


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    Es gibt ja beim Enyaq (MEB) definitiv das Problem, dass man bei leerer 12V-Batterie "Starthilfe" benötigt. Das steht zudem in der BA.

    Von daher wundert es mich schon, dass das Fz-interne Ladegerät in solchen Fällen die 12V-Batterie nicht rechtzeitig automatisch nach lädt.

    Noch mal zur Unterscheidung:

    Dass die Traktionsbatterie für die Vorklimatisierung eingeschaltet werden muss (was man hören kann), ist völlig klar, da der PTC-Heizer für Erwärmung des Innenraums (ZX17) max. 6kW Heizleistung aufweist und daher Hochvoltspannung benötigt.


    Die restlichen, kleineren Heizungen (Sitzheizung, Lenkradheizung, Heckscheibenheizung und eben auch die Frontscheibenheizung) funktionieren aber nicht direkt mit Hochvolt, sondern, ganz konventionell, mit 12V.

    Die Leistungsaufnahme all dieser kleinen 12V-Heizungen schätze ich zusammen durchaus auf 0,8kW und das wäre, allein für diese kleine 12V-Batterie, eine erhebliche Belastung.


    Alles, was mit 12V funktioniert ist daher letztendlich an die relativ kleine 12V-Batterie angeschlossen und somit muss diese im Zweifel für den Strom sorgen, den all diese kleineren Heizungen benötigen.


    Die 12V-Batterie wird über das Ladegerät (A19) unterstützt. Dieses Ladegerät wird von der Hochvoltbatterie versorgt und gibt am Ausgang halt eine Spannung im Bereich von ca 13-14,X V ab.

    Dieses Gerät kann bis zu 3kW Leistung abgeben.


    Das Ladegerät ist, soweit ich es verstanden habe, bei "Zündung aus" normalerweise nicht eingeschaltet.


    Die Frage, die ich mir stelle ist daher:

    Wird das Ladegerät bei Vorklimatisierung, trotz "Zündung aus", automatisch eingeschaltet, um die 12V-Batterie zu unterstützen?

    (Das kann man vermutlich nicht hören...)


    (und die Zusatzfrage in diesem Zusammenhang ---an Skoda---wäre dann halt:

    Warum wird die 12V-Batterie bei längerer Standzeit des Fz und gut gefüllten HV-Akkus nicht automatisch nach geladen, wenn deren Ladezustand zu weit sinkt?)

    wenn man den Träger lange genug montiert und häufig schwerer beladen hat, wird sich automatisch etwas Dreck/Staub am Rand zwischen der Auflagefläche und Lack festsetzten.

    Die Gefahr, dass es dadurch in diesem Randbereich zu kleinen Kratzern kommt, ist zwar nicht so groß, wie bei Heckträgern, die ja ebenfalls auf lackierten Flächen geklemmt werden, da im Heckbereich erheblich mehr Dreck hoch gewirbelt wird, aber vorhanden ist sie definitiv.

    Beim Vorklimatisieren wird der Traktionsakku doch eingeschaltet. Da hat die 12-V-Batterie überhaupt kein Problem.

    dann ist das ja ok.


    Wundert mich nur, dass die 12V-Batterie, so wie ich es hier schon mal gelesen habe, dann nicht automatisch aus der HV-Batterie nach geladen wird, wenn sie, z.b. durch lange Standzeit, entladen wurde.

    Soweit ich es verstanden habe, muss man in einem solchen Fall, auch mehr als genug Energie in der HV-Batterie ist, die 12V-Batterie erst extern laden, um die Fahrt starten zu können.


    Das muss man wohl nicht verstehen.....

    Passt einwandfrei.

    Die abschliessbaren Kappen hab ich mir gespart, So wie das bei den Trägern immer ist bekommt man die mit Gewalt, auch wenn die abgeschlossen sind, runter vom Auto. Wer die Dinger haben will schafft es immer ohne Rücksicht aufs Auto.

    Ist genauso wie die abschliessbaren Dachboxen. Wer da rein will kommt rein.


    Ich lass die Träger mittlerweile an der Box dran und heb die zu zweit drauf und auch wieder runter. Ist weniger gefummel.

    ja, der Diebstahlschutz ist insgesamt nicht so ernsthaft gut.

    Dazu kommt, dass ich die Träger nur sehr kurzfristig (z.b. Baumaterial) nutzen werden. Deshalb müssen es im Zweifel auch keine "Aero Wing" oder ähnliche (teure) Konstruktionen sein, die Vorteile ab 200km/h versprechen und dabei flüsterleise sind.

    Bei 2 Leuten Urlaubsbesatzung habe ich beim Yeti bisher keine Dachbox gebraucht und das wird beim Enyaq kaum anders sein.

    Warum sollte das auch anders sein als im Verbrenner?

    Ich weiß es nicht, wie es beim Enyaq letztendlich geregelt ist.

    Deswegen frage ich....

    Beim Enyaq besteht ja, zumindest theoretisch, die Möglichkeit, dass die 12V-Batterie auch beim Vorheizen bereits durch die HV-Batterie unterstützt wird. Ansonsten dürfte die relativ kleine 12V-Starterbatterie (49Ah) des Enyaq mit, allein durch die Frontscheibe geschätzt, 40A Stromaufnahme, deutlich gefordert sein und, im fortgeschrittenen Alter, auch mal überfordert sein.

    Die anderen Kleinheizungen plus Steuergeräte plus Climatronic kommen noch dazu und werden ebenfalls nur über 12V versorgt.


    Der Verbrenner hat dagegen bei "Zündung aus" keine Energiequelle, welche die 12V-Batterie unterstützen könnte und dann halte ich ca 500W für geschätzt maximal 10 Minuten, für eine normal dimensionierte Starterbatterie, bereits für nicht so wirklich gut.

    Ich persönlich würde beim Verbrenner eher die kraftstoffbetriebene Standheizung benutzen.....

    Früher, mit den NiMH oder NiCd Akkus, da war jedes Anstecken ans Ladegerät ein Ladezyklus. Und viele kleine Ladungen haben den Akku genauso altern lassen, wie wenige große.


    Heute, bei den Li-XXX Akkus ist das nicht mehr der Fall. Da da sind 10% Ladung auch nur 10% eines Ladezyklus (Pi mal Daumen). Diesbezüglich ist das Leben einfacher geworden.

    Das sehe ich anders:

    äquivalente Vollzyklen werden immer in der gleichen Weise berechnet.

    Das hat mit der Akku-Bauart nichts zu tun.


    Bei NiCd kam der Memory-Effekt ins Spiel, weswegen man lieber vollständig entladen und laden sollte und daher Minizyklen keinen Vorteil brachten. Die "alterten" dadurch quasi schneller. Diese "Alterung" war allerdings reversibel.

    Bie NiMH war der Memory-Effekt kaum noch ausgeprägt.


    bei Bleibatterien gibt es den auch nicht und bei Bleibatterien ist es eindeutig so, dass vollständige Entladungen (also bis ca 11V bei 12V-Batterien) die Lebensdauer definitiv verkürzen.

    Deswegen wird die Anzahl der möglichen, äquivalenten Vollzyklen bei jeder Bleibatterie geringer, wenn die Entladetiefe größer wird.

    Blei-Starterbatterien sollte man daher fast gar nicht entladen....und übliche Bleiversorgungsbatterien oder auch z.b. AGM-Starterbatterien möglichst nur 50% entladen und möglichst umgehend danach wieder vollladen.


    Li-Akkus sind, im Gegensatz zu Blei-Akkus, quasi doppelt eingeschränkt.

    Sie sollten möglich nicht tiefer entladen werden und sie sollten möglich nicht voll geladen werden.

    Bei Blei-Akkus gilt die Einschränkung lediglich bei der Entladung.


    Trotzdem sind Li-Akkus für Antriebszwecke besser geeignet, weil sie durchaus bis auf 10% entladen werden können, ohne dass die Schädigung besonders groß ist. Dadurch ist deren dauerhafte Nutzungsbandbreite recht hoch und sie "fühlen" sich im mittleren Ladezustandsbereich (also um die 50% SOC) besonders wohl.


    Das ist bei Bleibatterien nicht der Fall....