Beiträge von enopol

    Warum sollte man die Akkuheizung an der WB einschalten wollen?

    Z.B., wenn das Auto in kürzer Zeit benutzt werden soll, es kalt ist und die Batterie an der WB bereits den gewünschten Ladezustand erreicht hat. bzw. die Ladeleistung an der WB aufgrund des Ladezustandes bereits geringer wird.


    Warum sollte es in dem Fall nicht möglich sein, die Akkuheizung manuell einschalten zu können?


    Wäre unsinnig, die Reichweite dadurch zu verkürzen, dass die zur Akkuheizung erforderliche Energie der HV-Batterie entnommen wird.

    Auch Verbrenner haben häufig Momentanverbrauchsanzeigen....ob das jemandem auffällt, wenn diese auf einmal, trotz konstanter Geschwindigkeit, ordentlich steigt, weil z.B. ein Gegenwindeinfluss oder eine minimale Steigung vorhanden ist, dürfte individuell recht unterschiedlich ausgeprägt sein.


    Verbrenner haben i.d.R. bisher (eben, weil es auf die Reichweite bei denen meist nicht so sehr ankommt) schlechtere CW-Werte als E-Autos und dann kann eine Gegenwindtour auf der Autobahn auch die Reichweite merklich schmälern.

    Wenn ich mir reale, zumindest auf Rollenprüfständen ermittelte Rollwiderstände ansehe, die bei einigen Reifentests mit angegeben werden, sind die Rollwiderstands-Annahmen aufgrund von Energielabels oftmal der Knackpunkt bei Kalkulationen.


    1. Gibt es durchaus Fälle, wo im selben Test ein Reifen mit besserem Energielabel beim Rollwiderstand schlechter abgeschnitten hat, als ein schlechter belabelter Reifen und

    2. sind die realen Rollwiderstände beim Test einer Reifengattung (also z.B. nur Winterreifen) z.Teil sehr unterschiedlich.


    Dazu kommt, dass die 21-Zoll-Räder, die eher im Sommer gefahren werden, einen größeren Fahrwiderstand aufweisen sollen, als die 19-Zoll-Räder, die gerne mit Winterreifen gefahren werden.


    Vom Unterschied beim Rollwiderstand sind die o.a. Diagramme zum großen Teil abhängig und so könnten die Diagramme in der Realität durchaus anders aussehen.


    Beim Enyaq macht allein der Unterschied in der Luftdichte bei 100km/h ca 0,7kW aus.

    Die (definitiv i.d.R. notwendige) Heizung kann man bei längerer Konstantfahrt und 0 Grad ca mit 1kW Leistungsbedarf annehmen, so wie ich es anhand von veröffentlichten OBD-Messwerten mal abschätzen würde.


    (Es gibt bei 0 Grad keinen Zwang, die Heizung ein zu schalten. Es gibt bei 0 Grad aber auch keinen unbedingten Zwang, Winterreifen zu verwenden...)


    Ich vermute, dass der sich unter zusätzlicher Beachtung der hier genannten Rollwiderstandsunterschiede ergebende Gesamtenergiebedarfsunterschied, im o.a. Rechnungsansatz größer wird, als es in der Realität zwischen 0 und 25Grad, wenn jemand z.B. reale Messungen bei Konstantfahrt mit 100km/h macht, der Fall ist.

    Mal eine Frage. Beim AC Laden ist die Ladung auf 11 kW begrenzt. Ist die Hardware (Gleichrichter) nur dafür ausgelegt, oder könnte man durch ein Software Ubdate die Ladung auf 22 kW erhöhen? Habe eine Wallbox mit 22kw und würde sie gerne ausnutzen.

    Im Auto ist ein (3x230V) Ladegerät vorhanden, dass maximal 11kW Leistungsaufnahme hat. Das ist beim AC-Laden dann halt die Grenze. Mit Updates wird man da nichts.....

    Der Verbrenner und seine Infrastruktur hatten auch über 130 Jahre Zeit, sich zu entwick

    Ja und daher muss man es als Besitzer eines aktuellen E-Autos halt akzeptieren, dass die aktuelle Akkutechnik, inkl. aller damit verbundener Problematiken, noch eher tendenziell in den Kinderschuhen steckt.

    Warum zum Teu... soll das den nicht gehen, ich hab schon Starthilfe mit der 6V Batterie in der Pappe gegeben.

    Die Elektronik muss seit Jahren EMV gesichert sein und die Battrie ist eine mehr oder weniger Standard Starter Batterie, ein extra popel wäre bloß unnötig teuer.

    Hat doch keiner gesagt, dass es nicht geht.

    Ist schließlich eine 50Ah-Starterbatterie und mit der kann man grundsätzlich auch Starthilfe geben.

    Ich hätte mich jetzt auch wirklich gewundert, wenn Dein Yeti einmal nicht als Maß der Dinge in Deinem Post vorgekommen wäre.

    Warum behältst Du den eigentlich nicht einfach?

    Ich habe den Yeti nun mal noch, was letztendlich an Skoda liegt.....

    Der Yeti hat eben 08/15-Verbrenner-Technik, wie sie im gesamten VW-Konzern teilweise auch aktuell verbaut ist und wird daher sicherlich noch für weitere Vergleiche herhalten.


    Viele Besitzer von E-Autos hatten schon einige Jahre einen Verbrenner und von daher eignet der sich für Vergleiche mit dem E-Auto in einigen Fällen recht gut.


    Welche Probleme hast du z.B. damit, wenn man diese Geschichte mit der Batterie und der Lichtmaschinenleistung zwischen E-Auto und Verbrenner (in dem Fall mein Yeti mit absoluter Durchschnittstechnik) vergleicht?


    Was ist daran aus deiner Sicht so schlimm, dass du unsachlich wirst?


    Zitat

    Warum behältst Du den eigentlich nicht einfach?

    Was soll so etwas?

    Naja, die fahrzeugspezifischen Informationen sagen das hier...


    Screenshot_20220201-094919_Camera.jpg


    Da steht jetzt keine Norm dazu. Aber daher kommt die Annahme. Was steht denn im Datenblatt von Varta?

    Das ist die veralte Angabe des Kaktstartprüfstroms gem. DIN.

    Schau mal selbst auf die Batterie in deinem Enyaq, was dort drauf steht. I.d.R. handelt es sich um die Angabe gem. der Norm EN und die 680A, die vorher für die Batterie des TDI genannte wurden, beziehen sich definitiv auch auf die Norm EN.


    Allein an den sehr unterschiedlichen Angaben allein aufgrund unterschiedlicher Normen kann man schon erkennen, dass der maximale Strom, den eine Batterie (und nicht gerade bei minus 18Grad...) abgeben kann, deutlich größer ist.