Beiträge von enopol

    Wenn ein 100kWh-Akku mit 100kW geladen wird, wird er grundsätzlich weniger "leiden", als wenn er mit 200kW geladen wird.....

    Das gilt unabhängig von der Spannung der Batterie.


    Jede einzelne Zelle im Modul/Batterie wird dann ca mit doppelt so großem Strom geladen, also in diesem Fall ca 2C anstatt 1C.


    Wie stark die Batterie leidet, hängt natürlich noch von anderen Faktoren, als dem relativ kurzzeitigen Ladepeak ab, wie z.b. der Zell-Temperatur (also der Kühlung), dem Verlauf der Ladekurve und natürlich der Qualität der Zellen bezüglich Schnellladefähigkeit.

    Funktioniert diese Gerät auch ohne Erdung/PE- Schutzleiter? Für länder in denen es diesen nicht gibt? Ich habe leider keine Anleitung zu diesem Gerät im Internet gefunden.

    Ich habe mir das Lidl-Gerät jetzt gerade (leider für einen deutlich höheren Preis als vor 3 Monaten....) geholt, obwohl ich den Enyaq noch nicht habe.


    Auch ohne PE startet es zumindest ganz normal ohne Fehlermeldung.

    Eigentlich dürfte Ladevorgang aber nicht starten, denn das Gerät soll IC-CPD Schutz bezüglich eines nicht angeschlossenen Schutzleiters haben.

    Das gilt m.E. für alle Mode 2 Lader.


    Ansonsten finde ich das Gerät für den Zweck "Notfalllader" ganz gut, denn Schuko- oder blaue CEE-Steckdosen findet man recht häufig und es geht ja nicht unbedingt darum, die Batterie voll zu laden, sondern eventuell nur darum irgendwie 20km bis zum nächsten "richtigen" Lader zu kommen.

    Spannung und geladene kWh werden zusätzlich angezeigt.


    Es hat einen 30mA-FI (AC-Fehlerstromerkennung) und eine 6mA DC-Fehlerstromerkennung.

    Es hat einen Temperatursensor im Schukostecker, der ab ca 80Grad dafür sorgt. dass die Ladung durch das Gerät beendet wird.

    Ab unter 70Grad kann dann weiter geladen werden.


    Wenn es bei einer Problemsteckverbindung dazu kommt, dass der Stecker (und damit auch die Dose) zu heiß werden, wählt man halt eine geringere Ladestufe. Gerade für unbekannte Installationen finde ich die Wahlmöglichkeit der Ladestromstärke sehr gut.


    Zuhause werde ich normal mit der üblichen 11kW-Wallbox laden.


    Wenn das Auto ohnehin den ganzen Tag nur im Carport stehen sollte und die Sonne scheint, werde ich den 1,4kW-Modus des Gerätes mal über Tag nutzen, so dass mein Balkonkraftwerk den gesamten Tag keinen Strom ins öffentliche Netz einspeist.....

    Hast du letztendlich über eine Schukosteckdose oder blaue CEE-Dose (also 1-phasig mit 230V) oder über eine 3-phasige-400V-CEE-Dose (roter Stecker und Dose) wo beim Laden 3 x 230V genutzt werden?


    30km/h Ladegeschwindigkeit entspricht ungefähr den 2,3kW (also 10a), die ein üblicher VW-230V-Schuko-Lader schafft.


    Wenn du den Lader an eine passende 3-phasige CEE-Dose anschließt, sollte das Auto, sofern das der iV50 überhaupt kann, mit 11kW laden können.

    Das kann ich bestätigen, war bei meinem 60er bis letzte Woche genau so. Fast alle 2 Tage die 12V Anzeige nur wenn ich nicht Vorgeheizt hatte. Allerdings habe ich beim vorheizen immer den Stecker drin, wegen "Reichweitenangst" :) , da erhält er den Ladezustand.

    der letzte Punkt ist dann eventuell ein ganz Entscheidender....

    Ich betrachte für meine Garantieverlängerungen 2 Jahre 90.000km als Nachweis die Bestellung und die Anschließende Berechnung der Leasingrate dieser Option. Bei mir ist sie Bestandteil des Leasingvertrags wie die anderen Optionen, die ich bestellt habe.


    Ich mache mir da derzeit keine Gedanken drüber. :)

    Prinzipiell sehe ich es genau so.

    Wenn ich aber im Ausland einen Garantiefall haben sollte, der zudem umgehend erledigt werden muss, möchte ich mit der dortigen Vertragswerkstatt keine Diskussionen darüber führen, ob das, was in meiner Fz-Bestellung oder meinem Leasingvertrag bezüglich verlängerter Garantie steht, für die verbindlich ist oder nicht.


    Da wäre es halt sehr hilfreich, wenn die Skoda-Vertragswerkstatt sich schlichtweg meinen Skoda-Komplettnachweis ausdrucken und in Landessprache nachlesen kann.


    Alternativ, wenn es keine "echte" verlängerte Herstellergarantie sein sollte, wäre ein Skoda-Versicherungsschein/nachweis ganz gut.


    Ich denke, dass man das für eine Bestellposition in Höhe von rund 1000€ erwarten kann.

    Die haben nen.. Knall.....

    meine urprüngliche, verlängerte Herstellergarantie für insgesamt 5 Jahren und 100000km hat beim Enyaq einmalig knapp 1000€ gekostet.

    (Der selbe Umfang hatte 2017 beim Yeti ( wegen EU-Import) noch einmalig 83€ gekostet.....)


    Wahrscheinlich macht Skoda keine Verlängerung der "echten" Werksgarantie mehr und es gibt daher nur noch Garantieangebote des Skoda-Versicherungsdienstes.


    Da bei meinem Enyaq in der PR-Nummern-Liste keine Garantieverlängerung auf geführt ist, habe ich um eine Bestätigung meiner bestellten und bezahlten Garantieverlängerung bei der Übergabe gebeten.


    Wenn es eine echte Herstellergarantie-Verlängerung ist, gibt es im "Komplettnachweis" von Skoda (so ist es jedenfalls beim Yeti der Fall), den die Werkstatt ausdrucken kann und in dem z.b. ab der Übergabeinspektion, sämtliche Wartungen eingetragen sind, einen Punkt "Anschlussgarantie" bei dem das Vertragsende mit Datum und Kilometerleistung aufgeführt ist.


    Das ist m.E. quasi der einzige offizielle Nachweis, dass es sich um eine "echte" Herstellergarantie handelt.


    Wenn es eine Versicherungsleistung ist, wird es für diese leistung einen gesonderten Versicherungsvertrag geben müssen und das, so vermute ich, ist ab Herbst 2022 der Fall.

    Wo liegt denn jetzt die Schwierigkeit, zum Auto zu gehen, die Motorhaube zu öffnen, eine Messgerät an die Batterie zu klemmen und dann die Vorklimatisierung einfach mal zu starten und zu schauen, ob da geladen wird oder nicht?

    Eventuell daran, dass ich das Auto noch nicht habe....

    Sobald die Traktionsbatterie eingeschaltet wird, ist auch der Converter aktiv und lädt die 12-V-Batterie. Das HV-System ist ja nicht in verschiedene Bereiche unterteilt, die je nach Betriebszustand separat hin- und hergeschaltet werden. Ist der Traktionsakku zugeschaltet, sind alle am HV-System beteiligten Kreise unter Spannung.

    Die Frage wäre dann im Falle einer längeren Standzeit immer noch:

    Wird die HV-Batterie für diesen einen Zweck (verhindern, dass sich die 12V-Batterie bei längerer Standzeit stärker entlädt) denn automatisch eingeschaltet?


    Ansonsten ist der A19 Batterielader-12V ja nicht einfach "aktiv", wenn lediglich dessen Betriebsspannung (also HV) anliegt.


    Dieses Gerät ist am Datenbus angeschlossen und wird bedarfsgerecht angesteuert.

    Die große PTC-Heizung heizt ja auch nicht einfach munter drauf los, wenn HV-Betriebsspannung anliegt, sondern wird vom Heizungssteuergerät bedarfsgerecht angesteuert.

    Die zugeschaltete HV-Batterie ist lediglich die Voraussetzung dafür, dass die Geräte, die von ihr versorgt werden, aktiv werden können.


    Wenn es einfach nur ein stumpfes Ladegerät wäre, könnte man sich zudem dessen exakte Überwachung mit dem Steuergerät für Batterieerkennung J367 (das gleiche, wie bei den Verbrennern) sparen.

    enopol dann hab ich deine erste Frage etwas falsch verstanden.

    Wenn die 12V- Verbraucher auch an die Vorklimatisierung über die Lüftung (und damit das HV-System) geknüpft ist, dann sollte die Starterbatterie immer entlastet sein, egal wie die genannten Komforterbraucher genutzt werden.

    Als Warnmeldung gibt es laut BA z.b.:

    Zitat

    Ladezustand der 12-Volt-Fahrzeugbatterie nicht ausreichend

    Wie sollte das möglich sein, sofern die 12V-Batterie intakt (für eine defekt 12V-Batterie gibt es eine spezielle Warnmeldung) und die HV-Batterie ausreichend geladen ist?

    Wenn die Starterbatterie immer durch die HV-Batterie entlastet sein würde, bräuchte man selbst bei längerer Standzeit keine Befürchtungen haben, eventuell Starthilfe in Anspruch nehmen müssen.

    (die ebenfalls in der BA beschrieben wird....)


    -------


    Die andere Sache ist halt die, wenn wirklich relativ leistungsstarke 12V-Verbraucher (vor allem bei Zündung aus) aktiv sind, wie die 12V-Batterie dann konkret gestützt wird.


    Wenn beides nicht so "richtig" klappt, wird die 12V-Batterie nicht so wirklich alt....oder gibt es da auch 8 Jahre Garantie?