Also basierend auf einem! Versuch in nicht kontrollierter Umgebung auf Schnee/Eisiger Fahrbahn würde ich so ein Fazit nicht ziehen. Die Bedingungen auf Schnee können sich komplett ändern wenn man nur halb in einer anderen Spur fährt. Auch kann sein, dass die Reifen nicht die selbe Gummimischung / Charge sind. Will sagen, hier sind so viele Möglichkeiten für Abweichungen, unabhängig vom Auto, möglich, dass ich schon eine Größere Probe erwarte um solche Schlüsse zu ziehen. Meiner persönlichen Erfahrungen nach Bremsen mittlerweile alle Autos genauso gut wie es die Reifen zulassen, ich würde als erstes da nachschauen und nicht beim Auto. Wer sagt, dass nicht der Michelin Reifen auf dem Skoda einen Produktionsfehler hatte?
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein MEB einen Produktions- oder eher Serienfehler hat, ist, nachdem was man so alles an "Ungereimtheiten" mit bekommt, m.E. größer, als dass sich die vorher vom Sponsor Michelin aufgezogenen neuen Reifen vom Reibwert so stark unterscheiden, dass dadurch derartig große Unterschiede beim Anhalteweg auftreten können.
Klar, der Straßenbelag könnte bei dem Versuch unterschiedlich gewesen sein. Mit dem Tesla sind die "Jungs" nur über Schnee gefahren, während sie mit dem Enyaq in einer vereisten Spur gefahren sind.
Wahrscheinlich war das der gleiche Grund, weswegen, der Enyaq beim Beschleunigen ebenso deutlich in den Schatten gestellt wurde.....die lustigen Jungs haben es schlichtweg beide Male nicht geschafft, jeweils auf vergleichbarem Untergrund zu fahren.....
Das alles klingt für mich etwas nach Verschwörungstheorie:
Michelin hat nur beim Enyaq schlechte Winterreifen aufgezogen und der Enyaq wurde (vielleicht bewusst....), sowohl bei der Beschleunigung, als auch beim Bremsen, im Gegensatz zum Tesla, in einer vereisten Spur gefahren.