Beiträge von enopol

    60-65kW hat man bei vollständigen Ladekurven mit 125kW-Lademöglichkeit der MEBs und 35% SOC normal, sofern die Temperatur stimmt usw., eher gar nicht.

    Meine Meinung:

    Wenn bei einem Ladeanfang mit 35% SOC nur maximal 65kW möglich sind, obwohl die (übliche) Ladekurve ab z.B. 10% bei 35% noch locker über 100kW anzeigt, ist das definitiv schwach und technisch sehe zumindest ich auch keinen Grund, warum das so sein müsste.

    Wenn die SW 3.0 diesen (weiteren) Mangel nicht beheben sollte, muss man wohl mindestens auf 3.1 warten.....

    Verstehe ich das richtig? Die Akkuheizung lädt , wenn der Enyaq nicht angestöpselt ist? Aber woher weiß er, wann ich abfahren will, wenn ich keine Abfahrtzeit angegeben habe? Sollte man also immer eine Abfahrtzeit angeben, auch wenn ich nur mal kurz um die Ecken ziehen will, um den Akku zu schonen?

    Wenn du los fährst, weiß er wann du ab fährst.....


    Dass man die Akkuvorheizung bei angestöpselter Wallbox vor der Fahrt nicht schlichtweg manuell einschalten kann, ist schon schwach. Vielleicht wird das ja mit SW 3.1 behoben....

    Mindestens alle 2 Tage wirst du auch mit dem 80er laden müssen. Zumindest im Winter und dann nur mit jeweiliger Vollladung.

    Mit 10-80% Laden (also relativ schonend. Stichwort: viele Jahre fahren...) werden 340km auch beim 80er eher sehr selten funktionieren.

    wenn du also ohnehin, aus Sicherheitsgründen und um die Batterie zu schonen, grundsätzlich täglich laden müsstest, könnte es auch der 60er sein.

    Unter 0 Grad wird auch mit der 3.0 SW die Batterie geheizt und welche Nachteile das letztendlich bringt, weiß man noch nicht.


    Völlig ohne Sinn und Verstand wird man die vorherige Batterieheizung bereits unterhalb von 8 Grad m.E. vermutlich nicht gewählt haben.

    Vielleicht geht der Betrieb bei eben über 0 Grad und einer etwas größeren Leistungsanforderung beim Fahren auf die Lebensdauer der Batterie, was man zumindest nicht merkt und real nicht nachweisen könnte.


    Man weiß es nicht....aber zumindest stellt sich der für jeden sichtbare, höhere Verbrauch aufgrund der Batterieheizung zukünftig deutlich weniger häufig ein, so dass es vermutlich zu weniger Klagen über erhöhten Winterverbrauch kommt.


    Ich würde, zumindest teilweise, durchaus auch zukünftig davon Gebrauch machen, die Batterie im Temperaturbereich von eben über 0 Grad manuell vorheizen zu können, wenn das denn ginge.

    Wenn das sogar direkt über die Wallbox funktionieren würde, ohne den Akku zu belasten: umso besser

    Bei meinem A2 hielt die 110Ah Batterie 14 Jahre. Nach 250.000km wechselte ich sie präventiv. So ganz notwendig scheint es nicht zu sein, ein Bleiakku mit Temperaturregelung zu laden.

    Das stimmt.

    Man kann die Bleibatterie auch grundsätzlich mit etwas reduzierter Spannung laden, so dass es im Sommer noch stimmt (noch nicht schädlich ist) und im Winter dann halt länger dauert, bis sie voll geladen ist.

    Mit der Methode wurden die Batterien in Pkw schon seit Jahrzehnten geladen....


    Wenn man allerdings immer so schnell wie möglich ohne Schädigung aufladen will, ist eine Temperaturkompensation der Ladespannung durchaus sinnvoll......


    Bei moderneren Fz wird die Temperaturmessung an der Batterie zusätzlich benötigt, um die real noch zu entnehmende Kapazität genauer bestimmen zu können. Diese Fz haben dann z.B. einen Kombisensor am Minuspol, der sowohl Spannung, Strom und die Temperatur misst und bereits aufbereitete Leistungsdaten der Batterie an das Fz-Batteriemanagement liefert.

    Der Enyaq hat m.E. ebenfalls, so wie alle aktuelleren Verbrenner des VW-Konzerns mit Start&Stop, so einen Sensor (J367) am Minuspol der 12V-Batterie.

    Ist es nicht mehr als unwahrscheinlich, dass die letzten 2kWh entscheidend darüber sind ob man seinen nächsten Wunsch- HPC oder das gesamte Tagessoll erreichen wird? Das würde eventuell auch bedeuten darüber nachzudenken auf der Landstraße nur 70km/h und auf der BAB mit den LKW's zu gleiten. So könnte man ähnliche Reichweitenzuwächse erzeugen, wenn nicht sogar mehr.

    Wenn man einen IV60 an einer WB bis 80% SOC auflädt, hat man real (bis zur einer entladung von 10% SOC) gut 40kWh-tatsächlich nutzbare Energie in der Batterie.

    Davon gehen, wenn eine Batterieheizung notwendig ist, immer auch noch ein paar Kwh für die Innenraumheizung während der Fahrt zusätzlich drauf.


    Das, was an Energie für den Antrieb dann übrig bleibt ist objektiv nicht viel. Unter diesem Gesichtspunkt wäre es ganz sicher kein Fehler, wenn man zumindest die Energie, die für die Batterieheizung notwendig ist, nicht zusätzlich noch aus der Batterie nehmen muss.


    Die Wahrscheinlichkeit , dass der CW-Wert des enyaq von ca 0,27 des Enyaq immer nötig ist, um das Tagesziel oder den nächsten Schnelllader erreichen zu können, wäre auch nur gering.


    Trotzdem hat man darauf Wert gelegt (wie bei den meisten E-Autos) und sich eben nicht z.B. mit dem schlechteren CW-Wert des ähnlich großen Kodiaq zufrieden gegeben und zukünftig wird diese Entwicklung noch weitergehen, wie man an den neuesten E-Autos erkennt.


    Vermutlich die meisten fahren mit E-Auto zudem etwas "schonender", weil sie eben die Restreichweite ständig vor Augen haben.


    Warum baut man WP in E-Autos ein (für die man bei Skoda immerhin fast 1000€ extra hinblätternb muss)? Deren Energie- und damit Reichweiteneinsparung wäre ebenfalls nicht von entscheidender Größe.


    Was also wäre prinzipiell schlecht daran, wenn man die Batterieheizung manuell vor der Abfahrt einschalten könnte und somit die gespeicherte Energie der Batterie etwas effektiver nutzen könnte?

    So eine Möglichkeit kostet eigentlich nichts....


    Man muss es ja nicht machen.....es ist aber ein weiterer kleiner Baustein, die Reichweite minimal zu erhöhen und die Zyklenzahl der Batterie, wenn auch ebenfalls nur minimal, zu verringern.