Beiträge von enopol

    Da darf dann gern der verantwortliche Fahrer eingreifen und den unteren linken Lenkstockhebel dreimal nach oben drücken.

    Dann beschleunigt der Enyaq auch auf 100km/h und wird nicht kilometerlang durch das pACC mit 70km/h bewegt.

    klar, alternativ kann man pACC auch gleich ausschalten und "unassistiert" fahren, weil die nächste Gelegengheit, wo wieder aufgrund falscher Geschwindigkeitsinformationen manuell eingriffen werden sollte/muss, auf Landstraßen/Stadtbereich nicht allzu fern ist....oder man nimmt die Geschwindigkeitsinfos und den Straßenverlauf raus...

    Dann bleibt aber vom pACC nur noch ein simpler ACC übrig, der gerade mal per Radar den Abstand und eine feste Maximalgeschwindigkeit halten kann.


    Hier ging es doch darum, ob es besser ist Assistenzsysteme aus zu schalten, wenn man den Verbrauch minimieren will.

    Kommt natürlich auf den menschlichen Fahrer an.....

    Da zumindest die Geschwindigkeitserkennung recht stumpf, teilweise fehlerhaft und ohne ernsthafte Voraussicht funktioniert, kann man diese Frage m.E. meistens bejahen.

    Man kann natürlich auch jedes Mal zusätzlich manuell eingreifen, wenn mal wieder etwas schief gelaufen ist, was dann aber kein Verdienst des Assistenten und, zumindest für meinen Geschmack, keine ernsthafte Hilfe ist.

    Dauerhaft war die Heizung m.E. nicht aktiv, sondern, soweit ich mich erinnere, anfangs offiziell bis ca 8Grad plus Batterietemperatur.

    Danach wurde das, zwecks Verbrauchsminderung, auf eine geringere Temperatur (offiziell meine ich: 0Grad) abgesenkt. Der Verbrauch bei Kaltstart plus Kurzstrecke war durch das Heizen schlichtweg zu heftig.....


    Ja, was willst du machen?

    Der PTC-Heater, der ausschließlich für die Batterieerwärmung zuständig ist, hat eine Maximalleistung von 5,5kW.

    Mit 5,5kW bekommt den 500kg Batteriebrocken sicher nicht in 2 Minuten von 15 auf 25Grad, falls das z.b. für das Vorkonditionieren vorgesehen sein sollte.

    Es braucht also seine Zeit und wenn die Ladeplanung im Navi klar ist, hat man die während der Fahrt ja auch.


    5,5kW maximal für zusätzliches längeres Heizen mit dem einzigen Zweck, den folgenden Ladevorgang ein paar Minuten schneller absolvieren zu können, ist halt energiefressender Unsinn, aber besser sind die Batterien, die bisher in unsere MEB eingebaut wurden halt noch (lange) nicht.

    Es kostet die gleiche Energie diesen Batteriebrocken von Temperatur A auf Temperatur B zu erwärmen, egal ob ich "nur" einen 5,5kW-Heater habe oder ein doppelt so leistungsfähiges Teil.


    In jedem Fall ist die Hardware für eine Vorkonditionierung komplett vorhanden. Man könnte die Vorkonditionierungszeit verringern, aber dann muss man die Leistung des Heater halt deutlich erhöhen.

    Ansonsten hat das Auto alles, um den Akku zu erwärmen.

    Was mir bei dem Thema fehlt ist das Einbeziehen der Peripherie in die Betrachtung. Es wird ja nicht nur der Akku belastet, sondern auch alle Steuergeräte mit ihren Computerchips, die bei den jeweiligen Ladezyklen entsprechend belastet werden. :/

    Ich sehe schon kommen, dass der Akku hält und hält und hält, und das Auto drumherum auseinander fällt :S

    Das sehe ich eher nicht, zumal noch die Frage zu klären wäre, was man unter "Akku hält" verstehen möchte.

    Klar, die Steuergeräte halten, wie bei jedem anderen Auto auch, nicht ewig und irgendwann ist es unwirtschaftlich diese zu tauschen.

    In der Batterie selbst befindet sich ebenfalls Elektronik.

    Interessant, dass JETZT langsam ernste Zweifel an Plug&Charge aufkommen. Genau diese Probleme habe ich schon vor Ewigkeiten aufgezählt und mich gegen Plug&Charge ausgesprochen. Das ist doch exakt das gleiche Problem, dass die Tesla-Besitzer haben, wenn sie außerhalb "ihres Systems" unterwegs sind und komischerweise habe ich noch keinen von denen darüber klagen gehört.

    Ich bleibe dabei: Plug&Charge ist für die derzeitige Situation unbrauchbar und deswegen völlig überbewertet.

    Das Problem ist die Bevorzugung von Elli durch Skoda.

    Das fängt ja damit an, dass man im Navi nur nach "bevorzugt PowerPass" einfach filtern kann.

    Grundsätzlich funktionierte Plug&Charge auf meiner gesamten Urlaubstour, bei der ich größtenteils bei Ionity (sehr günstig) geladen habe, ohne Fehler.

    Wenn ich die Karte benötigt hätte, wäre das allerdings nicht dramatisch schwieriger und langsamer.

    Auch sonst sehr oft nicht, denn er versucht ja IMMER die erlaubte Geschwindigkeit zu erreichen,

    nicht immer.....denn dazu müsste die Verkehrszeichenerkennung besser sein.


    Ich fahre oft Landstraße und es gibt auf meinen Strecken häufiger Ampeln in diesem Bereich, die ca 200m vorher mit einem Kombischild (Warnschild"Ampel" oben, darunter Schild 70km/h) angekündigt werden.

    Diese Schilderkombi kann die Zeichenerkennung nicht interpretieren und "wartet" nach Passieren der Ampel auf eine gesonderte Aufhebung der 70er-Begrenzung, denn gem. Here-Navidaten gilt, völlig korrekt, nach der Ampel 100km/h.


    Leider wird das Auto bei eingeschaltetem pACC dann, teilweise kilomterlang, mit 70km/h bewegt.

    Von daher:

    nein, die erlaubte Geschwindigkeit versucht pACC nicht immer zu fahren (umgekehrt, fährt es aber auch manchmal schneller als erlaubt...).

    Allerdings wäre das im o.a. Fall tatsächlich eine Verbrauchsminderung durch pACC.

    Ich bilde mir auch ein mit dem pACC mehr zu verbrauchen. Meiner Meinung liegt es am Bremsen/Rekuperationsverbrauch. Auf meiner Stammstrecke fällt mir auf, dass der pACC weniger stark rekuperiert (falls die Anzeige des Momentverbrauchs stimmt) und mehr oder stärker die Reibbremse nutzt.

    das letztere glaube ich eher nicht....

    Solange die gewünschte/benötigte Bremsung per Rekuperation zu schaffen ist, wird das m.E. auch gemacht.

    Warum sollte man die Brems-Energie teilweise in Wärme umwandeln, wenn die Rekuperations-Bremsleistung ausreicht?