Beiträge von enopol

    Dann scheint das 30er-Schild tatsächlich so blöd zu stsehen, dass der Enyaq es für die Straße gültig hält.

    Vor allem zeigt es, dass, zumindest in dem Fall, Daten der Verkehrszeichenerkennung wichtiger sind, als Kartendaten.


    Das macht natürlich grundsätzlich Sinn, nur wenn die Verkehrszeichenerkennung schon bei minimal schwierigeren Bedingungen (in dem Fall völlig) falsche Geschwindigkeiten liefert, ist das, sofern mit der Info weitergehende Assistenzsysteme gefüttert werden, kontraproduktiv und eventuell manchmal sogar gefährlich.


    Das ist definitiv ein Grund, weswegen ich mir die mögliche Aufrüstung meines Einfach-Tempomaten (den das, was die Verkehrszeichenerkennung liefert nicht interessiert...) auf ACC für 320€ bis jetzt gespart habe.

    Bei meinem Tempomaten bin ich bisher noch nie durch falsche Reaktionen überrascht worden.....Daher: einer der besten/zuverlässigsten Assistenten....


    Falsche Bremsmanöver aufgrund falscher Kartendaten gab es aber schon. Das hat mit dem Tempomaten allerdings nichts zu tun.

    Das liegt mit Sicherheit an den Daten im Navi. Wenn ich hier aus dem Wohngebiet (30-Zone) links auf die Hauptstraße abbiege, ist dazu parallel noch eine kleine Straße, auf der 30 gelten. Der zeigt mir hier generell 30 an, weil er offenbar nicht gemerkt hat, dass ich 6 Meter weiter links auf der Hauptstraße bin.

    in dem Fall liegt es m.E. eindeutig nicht an den Kartendaten, denn ich fahre ja die ganze Zeit auf ein und derselben Landstraße.

    Sobald das 70er Schild (inkl. Ampelschild) vor der beampelten Kreuzung kommt, zeigt mir das Navi, völlig korrekt, 70 an.

    Am Eingang zu einer Nebenstraße genau an der beampelten Kreuzung existiert ein 30er Schild für eine Nebenstraße, welches nichts mit der Landstraße, auf der ich die ganze Zeit fahre, zu tun hat.

    (Die menschliche Verkehrszeichenerkennung hat damit kein Problem...)


    Danach zeigt das Navi trotz Fahrt auf der Landstraße 30 an und da diese 30 ohne Zusatzschild vorhanden waren, zeigt das Navi die 30 solange an, bis nach ein paar Kilometern ein 80er Schild für die Landstraße auftaucht und damit die 30 des Navis aufhebt.


    Die 30er Anzeige stamm daher eindeutig von dem falsch zugeordneten 30er Schild für die Nebenstraße an der Kreuzung.

    Für die Landstraße, auf der ich fahre, gibt und gab es nirgendwo eine 30er-Begrenzung.


    In umgekehrter Richtung ist es prinzpiell (70er-Schild mit Ampelschild) das gleiche, nur existiert dort kein 30er Schild für eine Nebenstraße.

    Am 70er Schild wird 70 erkannt, aber leider das Zusatzschild für die 70, die Ampel, nicht richtig zugeordnet, so dass das Navi bis zur nächsten beschilderten Geschwindigkeitsbegrenzung weiterhin lustig 70 anzeigt, obwohl nach der Ampel 100km/h gilt.

    In dieser Fahrtrichtung wäre beides möglich: Kartendaten oder Verkehrszeichenerkennung.


    In der anderen Fahrtrichtung aber eindeutig die Verkehrszeichenerkennung, für die gesamt-Strecke, wo 30 angezeigt wird.

    Von was träumst du Nachts? 😅 Diese Vorstellungen sind ganz weit zurzeit von der Realität entfernt.

    ich hatte wohl ein entsprechendes Emoji vergessen.....

    Klar, ist das noch sehr weit hin.

    Ich wollte damit zeigen, dass selbst die Anforderungen, die ich dort aufgezählt habe und die m.E. zudem von "Super" immer noch weit entfernt sind, in näherer Zukunft noch nicht in Sicht sind.

    "Super" wären eher entsprechende Eigenschaften der Tanks heutiger Verbrenner, was Gewicht, Energieinhalt, Größe und Empfindlichkeit angeht, aber nicht das, was ich aufgezählt hatte.


    Von daher finde ich es halt eher nervig, wenn seit Jahren immerwieder irgendwelche Unternehmen o.ä. von "Super"-Akkus reden.

    Wir werden bei E-Pkw halt noch längere Zeit mit relativ empfindlichen 500kg-Klöpsen leben müssen.....

    Es arbeiten alle möglichen Leute am Superakku. Mindestens schon seit 10 Jahren, als ungefähr Tesla aufkam.


    10 Jahre später hat mein 2023er-Enyaq aber immer noch einen 500kg-Klops unter den Sitzen, der keine sehr große Reichweite ermöglicht und zudem weitere Verluste generiert, weil er immer noch gekühlt oder beheizt werden muss, um in seiner beengten Komfortzone arbeiten zu können.

    Ganz voll laden soll man den immer noch nicht und das würde auch immer noch relativ viel Zeit kosten.

    Die Hersteller trauen ihren Akkus zudem noch immer nicht viel zu, was man an den Garantiebedingungen ablesen kann.


    Bin mal gespannt, wann das erste E-Auto mit "Super"-Akku kommt:

    Sagen wir mal:

    Maximum 150kg schwer, Maximum 1/3 des Raumbedarfs bei gut 500km-WLTP-Reichweite

    Keine Kühlung, keine Erwärmung mehr notwendig.

    Nicht brennbar

    und weil er so super ist:

    bessere Garantiebedingungen: z.b. 10 Jahre, 160tkm. Garantiefall ab Unterschreiten eines SOH von 90%.

    Die Verkehrszeichenerkennung ist teilweise grottenschlecht:


    Landesstraße ohne besonderes Tempolimit.

    Dann, ca 200m vor einer Kreuzung: 70er-Schild mit einem Ampelschild.

    In direkter Kreuzungnähe dann ein 30er Schild für eine kleinere Nebenstraße.

    Folge:

    Für die nächsten Kilometer der Landesstraße, ohne jegliche Beschilderung, zeigt mir mein Wunder der Technik konsequent 30 an....jedes Mal, wenn ich diese Strecke fahre....


    mein TomTom-Navi, welches nur auf Kartendaten zurück greift, zeigt nach der Kreuzung wieder, m.E. völlig korrekt, 100 an.

    Ich wäre daher froh, wenn der Enyaq Kartendaten bevorzugt verwenden würde.

    Die stimmen definitiv auch nicht immer, aber so ein Komplett-Unsinn, dass es mit 30 anstatt 100 auf der Landesstraße kilometerlang weiter geht, kommt i.d.R. nicht zustande.


    Solche Daten als eine Grundlage weiter führender Assitenten, wie z.b. dem TA, zu benutzen, ist in meinen Augen daher zu unzuverlässig. Dann sollte man es lieber bleiben lassen.

    Doch!

    Egal ob Verbrenner, PHEV oder seit 2 Jahren der Enyaq. Mit allen diesen Antriebsarten habe ich von Heilbad Heiligenstadt nach Wolmirstedt (Strecke ~180km, Höhenunterschied 230m) weiniger verbraucht, als auf dem Rückweg. Die Strecke fahre ich seit über 25 Jahren regelmäßig, im Sommer wie im Winter bei quasi jeder Wetterlage. Über diese Zeit habe ich Tage, wo ich zügiger oder gemütlicher fahre, aber die Gesamtstatistik ist eindeutig --> die Höhendifferenz ist für die Verbrauchsergebnisse die statistische Auswertung (einer) der entscheidende(n) statischen Wert(e).

    Hatte Stella doch vorher mithilfe der potentiellen Energie berechnet:

    Viel ändert das am Verbrauch über 160km nicht, denn knapp 12kWh/100km ohne Höhenunterschied wäre ja immer noch ein sehr guter Wert.