Beiträge von enopol

    Dass die 12V-Batterie bei derart neuen Fz einen Fabrikationsfehler hat, der zu ihrem schnellen Ableben führt, ist m.E. eher selten.

    Die meisten Batterien werden durch eine ungeeignete Nutzung (z.b. dauerhaft geringer Ladeztustand) frühzeitig schwächer.


    Ich hatte über einen Monat einen Spannungs-Datenlogger an die Batterie angeschlossen, der im 2 Minuten-Intervall 24h/Tag aufzeichnet, nahezu ohne von der Fz-Elektronik wahr genommen zu werden.


    Dabei habe ich bei meinem (wahrscheinlich intaktem) iV80 (Bj 2023) festgestellt, dass die Batterie ständig in einem guten Ladezustand gehalten wurde und dass nahezu bei jeder "Kleinigkeit" nachgeladen wurde.

    Bei längerem Stillstand im abgeschlossenen Zustand, wo nicht geladen wurde, ist die Spannung relativ langsam gesunken, so dass von keinem außergewöhnlichen Ruhestrom ausgegangen werden kann.

    auf dem Weg nach Zürich hatte ich das getestet und +5 eingestellt. Wurde die aktuelle Geschwindigkeitbeschränkung wiederholt, hat der TA keine Korrektur der gesetzten Geschwindigkeit vorgenommen. Nur wenn die erlaubte Geschwindigkeit geändert hat.

    was ja nicht ganz selten vorkommt...z.b. bei jeder Autobahnbaustelle.


    Selbst wenn du z.b. vorher 100km/h automatisch erkannte Geschwindigkeit hattest, diese mit +5km/h korrigiert hast, zwischendurch dann 70km/h erkannt wurde (z.b. im Bereich einer Kreuzung) und danach wieder 100km/h, musst du jedes Mal eine erneute Korrektur für 100km/h (5x tippen...) vornehmen, sofern du dann noch Lust dazu hast....


    Diese häufigen Fälle sind mit einfacheren Tempomatfunktionen weniger aufwändig.

    Man muss aber halt auch mal sagen: Das ist ein Assistenzsystem, kein Autopilot. Etwas mitdenken sollte der Fahrer daher schon. Sonst endet man wie manche Senioren im Fluss, weil das Navi gesagt hat, sie sollen links abbiegen und dann haben sie sich dran gehalten. ;)

    Na ja, ein Assistenzsystem, welches unter leicht schwierigen Bedingungen völlig falsche Geschwindigkeiten liefern kann und zudem z.b. die o.a. Aufhebungsregel eventuell nicht kennt und die so ermittelten Geschwindigkeitswerte nicht nur anzeigt, sondern mit diesem "Datenmüll", zwar glücklicherweise kein Autopilot ist, aber immerhin den weiteren Geschwindigkeitsverlauf vorgibt (also aktiv eingreift), ist m.E. schlichtweg nicht ausreichend betriebssicher.

    Der Fahrer kann sich daher im Zweifel nie darauf verlassen.

    So einen "Assistenten", analog zum Spurhalteassistenten, der ebenfalls aktiv und leider auch falsch eingreifen kann, brauche ich jedenfalls nicht....


    Ein Navi agiert ja bis jetzt i.d.R. nur passiv und lenkt glücklicherweise nicht selbstständig in die falsche Richtung....


    Dass man beim Enyaq keinen festen Offsetwert für Geschwindigkeiten eingeben kann und beim BMW angeblich schon, ist m.E. auch nicht damit zu begründen, dass es lediglich ein Assistenzsystem ist. Man hat diese einfache Funktion, schlichtweg nicht realisiert. Vielleicht nicht dran gedacht oder schlichtweg eingespart.


    Wobei es mich durchaus etwas wundert, dass es so ein festes Offset, welches die Geschwindigkeit dann ja ständig entsprechend höher regelt, als es gem. Tacho zulässig wäre, bei BMW existiert.

    Man denke nur mal daran, wie ansonsten, z.b. der leidige Spurhalteassistent, gesetzlich reglementiert ist. (Stichworte: standardmässig eingeschaltet, abschalten nur in 2 Schritten zulässig)

    Man kann zum Beispiel bei BMW (so habe ich es gehört) ein Tempoanpassung (Offset) von z. B. 3 km/h einstellen. Wenn das Auto dann automatisch (z. B. aufgrund der Schildererkennung) eine neue Geschwindigkeit einstellt, werden diese 3 km/h immer zusätzlich automatisch eingetragen.

    Das fände ich sehr praktisch.


    Bereits jetzt kann man die Geschwindigkeit beim pACC manuell anpassen. Dh. wenn 70 erkannt und übernommen wird, kann ich diese mit dem Hebel einfach im einer oder 10 Schritt erhöhen oder senken. Geht auch gut.

    ...und wenn 70 wieder aufgehoben ist (und das System es hoffentlich erkannt hat...), kannst du das vermutlich für 100km/h wiederholen usw. usw. oder gilt ein einmal bei einer Geschwindigkeit eingestelltes Offset automatisch für alle neu erkannten Geschwindigkeiten?

    Mein Einwand bezog sich darauf, dass das so „richtig“ sei.


    HERE macht das übrigens anders und lässt ein streckenbezogenes Tempolimit in den Kartendaten auch nach einer Kreuzung usw. weiterlaufen. Das ist für jemanden, der abgebogen ist, nicht zutreffend, so gesehen ist es auch nicht richtig, sondern nur anders falsch. Aber im Zweifel zu langsam zu fahren ist m.E. besser als zu schnell zu fahren und ein Knöllchen zu erhalten.

    Wie ich schon mehrfach schrieb:

    in meinem geschilderten Fall geht es um ein Geschwindigkeits-Begrenzungszeichen in Kombination mit einem Gefahrenzeichen....


    Zitat aus stvo2go.de:

    Zitat

    Eine Geschwindigkeits­beschränkung unter einem Gefahrzeichen hebt sich automatisch nach der Gefahrstelle auf. Damit sich Zeichen 274 auf das Gefahrzeichen bezieht, muss das Gefahrzeichen über der Geschwindigkeits­beschränkung angebracht sein.

    oder Zitat aus bussgeldkatalog.org:

    Zitat

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist auch aufgehoben, wenn diese in Verbindung mit einem Gefahrenzeichen angezeigt wird und die Gefahr nicht mehr besteht

    oder zitat ADAC:

    Zitat

    Bei einer Kombination des Streckenverbotes mit einem Gefahrenzeichen gilt folgendes: Hier endet das Tempolimit ohne Aufhebungsschild nach Ende der angezeigten Gefahrenstelle, wenn sich das Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung zweifelsfrei aus den Örtlichkeiten ergibt und in erkennbarer Nähe kein Aufhebungszeichen steht.


    leider kennt mein Enyaq diese Regelung nicht.....


    Praktisch interessant wäre es zudem, kilometerlang auf einer sehr guten Landstraße, nahezu ohne Kurven, andere Gefahren und Bebauung mit 70 weiter zu fahren, wenn es nicht gerade hinter einem Lkw her geht....

    So isses. Bei jedem neu übernommenen Tempolimit tippe ich die Geschwindigkeit um 10 km/h außerorts bzw. 3 km/h innerorts (=ermittelte Voreilung des Tachos) höher.

    dann ist das wirklich sehr unpraktisch......

    Beim einfachen Tempomaten kann ich z.b. auf der Landstraße ständig 105km/h gespeichert lassen und schalte den Tempomaten z.b. bei kurzen 70er-Streckenabschnitten lediglich aus (oder bremse minimal) und danach, mit einem Handgriff, wieder ein.


    Das ist auch nicht ganz so schön, aber lange nicht so aufwändig, wie nach jedem kurzen 70er Abschnitt, wieder von automatisch ermittelten 100km/h (wenn es denn klappt...) auf 105km/h zu erhöhen.

    Da hat das TomTom leider unrecht, denn eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbeschränkung wird nur über das entsprechende Schild – oder eben durch Wechsel der Strecke aufgehoben.


    https://www.stvo2go.de/geschwi…kreuzung-oder-einmuendung

    Das ist ganz sicher richtig, nur kann (und wird) TomTom (oder andere) ja durchaus Geschwindigkeitswerte für genau festgelegte Streckenabschnitte speichern. Das TomTon-Navi hat keine Verkehszeichenerkennung und kann daher auch nicht auf reale Verkehrszeichen reagieren.....

    Das TomTom funktioniert, aufgrund der Kartendaten, ganz bestimmt nicht immer richtig, aber in dem speziellen Fall hebt es die 70er Beschränkung kurz nach der beampelten Kreuzung wieder auf und zeigt die 100km/h-Begrenzung an.

    Nicht weil es irgend etwas "erkannt" hätte, sondern weil es so abgespeichert ist....


    Korrekt ist das m.E. zudem, denn das 70er Zeichen steht in direkter Kombination (untereinander) mit dem Gefahr-Zeichen "Achtung Lichtzeichenanlage"

    Nein, auch da kannst Du kein generelles Offset einstellen und musst immer wieder eine gewünschte Überhöhung selbst einstellen.

    Sorry, dass es um ein generelles Offset ging, hatte ich dem Beitrag nicht entnommen. Der TA oder pACC reagiert aber vermutlich auf jede Geschwindigkeitsänderung, die durch die Verkehrszeichenerkennung oder die Kartendaten aktuell erhalten wird.


    Ob es stimmt, weiß ich nicht, aber dann wird vermutlich, selbst wenn man eine gewünschte Überhöhung für eine Geschwindigkeit eingestellt hatte, diese bei Erscheinen eines neuen Geschwindigkeitszeichens nicht übernommen und man muss für die neue, automatisch festgestellte Geschwindigkeit bei Bedarf wieder eine Erhöhung eingeben.


    Wenn das so ist, wäre das m.E. unpraktischer, als beim einfachen Tempomaten oder ACC.