Beiträge von enopol

    Genau das! Aber kann/will es nicht verstehen…

    Wenn es dir zu lang ist, dann schreib das doch. Ich werden versuchen mich mehr daran zu halten. Persönlich werden, brauchst du deswegen nicht.....

    Das Ergebnis ist, davon unbeeindruckt, dass die Technik noch nicht besonders weit ist.

    Das betrifft zudem ganz sicher nicht nur Skoda und andere Fz-Hersteller, sondern, wie es bereits Thema war, zusätzlich die realen Verhältnisse auf den Straßen, für die kein Fz-Hersteller etwas kann.


    Klar, irgendwann hat man sich als Nutzer an jede Technik gewöhnt und sich ihr angepasst.

    Wahrscheinlich muss man darüber nicht so viel schreiben, wie ich es getan habe, aber schön reden muss man sich die Geschichte m.E. auch nicht.

    Dann lass es!! Es nervt!


    Andere (inkl. mir) kommen mit dem System klar und können mit gelegentl. „Ungereimtheiten“ umgehen und es situationsgerecht einsetzen.


    Wenn Du damit nicht klar kommst… Verschone uns bitte mit Deinen andauernden Tiraden. Danke!

    Ich weiß, dass positive Beiträge zu einem Produkt immer gerne gesehen sind und negative meist nerven.


    In diesem Thread geht es aber eindeutig um Fehlfunktionen des ACC und die sollte man in so einem Thread, ohne Genöle, diskutieren können.

    Wenn dir das nicht passt, dann lese einfach keine Threads, die schon im Titel verheißen, dass es in die negative Schiene abrutschen könnte.

    Mustererkennung. So funktioniert OCR schon seit über 20 Jahren z.B. beim Scannen von Dokumenten - mein Handscanner 1999 konnte das schon rudimentär.


    Der Algorithmus sucht einfach nach roten Kreisen und versucht anhand von Mustern die Zahl darin zu erkennen. Dasselbe mit Auflösungszeichen oder Ortstafeln.

    Die Verkehrszeichenerkennung ist i.d.R. in der Lage, einige Verkehrszeichen, vor allem direkte oder indirekte Geschwindigkeitsbegrenzungen, zu erkennen.

    Alle direkten Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder kennt sie aber nicht, wie ich in Dänemark beobachten konnte.

    (dort gibt es nämlich auch rechteckige Geschwindigkeits-Zonen-Schilder, die zudem nicht rot umrandet sind).


    Erkannt werden solche Schilder nach meiner Beobachtung zudem immer erst, nachdem das Schild passiert wurde.

    Eine aktive Reaktion darauf erfolgt dann ca 1 sec später.

    Kombinationen aus Geschwindigkeitsschildern mit Gefahrzeichen werden häufig nicht richtig (gar nicht) interpretiert, so dass es durchaus vorkommen kann, dass man auf 100er-Strecken kilometerlang mit der letzten Begrenzung (z.b. 70) weiterfahren würde.


    Die Erkennung von Verkehrzeichen erfolgt aber nicht mal im Voraus und das ist häufig störend.

    Voraus werden nur Zeichen "erkannt", die den Navi-Daten entnommen werden können und die stimmen definitiv nicht immer.


    Die Erkennung von Verkehrsschildern (Mustererkennung) mag bereits mit künstlicher Intelligenz zu tun haben. Das weiß ich nicht. Besonders gut/sinnvoll klappt sie aber nicht.


    In Kombination von korrekter Verkehrszeichenerkennung mit korrekten Navidaten ergibt sich z.b. folgender Fall, den ich schon recht häufig angetroffen habe:

    ca 50-100m hinter dem Ortsendeschild steht ein 60er Geschwindigkeitsbegrenzungsschild.

    Reaktion von pACC nach Passieren des Ortsendeschildes mit 50km/h:

    Beschleunigungsanfang für eine 100km/h-Landstraße (mit Anzeige 100km/h), ca 2 sec nach Passage des 60er-Schildes, eine relativ heftige Abbremsung auf 60km/h.

    Mag sein, dass das momentan das Ende der Intelligenz-Fahnenstange bei VW_Technik ist; intelligent ist das in meinen Augen eindeutig nicht....

    Da werden lediglich beide Gewindigkeitsinformationen stumpf nach einander durchgeführt, obwohl beide für einen normal begabten Fahrer rechtzeitig gut zu erkennen sind.


    In der alten PDF-Anleitung (von 11/2020) des Enyaq gibt es übrigens noch ein Stichwortverzeichnis und man findet dort sogar ACC...

    Dort gibt es extra einen Absatz zu den Funktionseinschränkungen beim ACC.

    4 Punkte, wo man auf ACC verzichten sollte und 4 bebilderte Beispiele, wo man bei Benutzung von ACC besonders aufmerksam sein soll.

    Von den vielen anderen Gegebenheiten, bei denen man besonders aufmerksam sein sollte, die sich durch falsche Navi-Daten (Geschwindigkeiten und Verkehrsverlauf), sowie falscher Verkehrszeichenerkennung zusätzlich ergeben können, ist da noch nicht einmal die Rede.....

    2. Falsche Daten in Here. Das tritt auf Autobahnen, Bundesstraßen, viel benutzten Kreisstraßen und den viel genutzten Straßen in Städten kaum auf. Bei Kreisstraßen weitab vom üblichen Durchgangsverkehr und in Dörfern sind die Daten dagegen durchaus öfters falsch.

    ich empfehle, öfters mit aktivem pACC zu fahren, denn dann bemerkt man die Fehler besser.....


    Es ist nicht mal extrem selten, dass ein Ortseingang voraus nicht erkannt wird (den es vermutlich seit Jahrzehnten gibt) und somit keine rechtzeitige Abbremsung erfolgt. Das hat auch mit pACC direkt nichts zu tun, denn das passiert auch im D (A)-Modus.

    Genau das ist der Vorteil bei zusätzlich freigeschalteter GRA:

    • Wenn GRA ausgewählt ist, dann lässt sich immer auch nur GRA aktivieren.

    => Damit ist die 100 %-ige Vorhersehbarkeit sichergestellt.

    Ich möchte an dem Fz, genau wie ich es bei allen anderen Fz bisher gehalten habe, nichts über OBD manipulieren, auch wenn es rechtlich keine Bedenken gibt.

    Den Vorteil erkenne ich durchaus, nur ist es halt werkseitig nicht der Fall, dass man 3-fach umschalten kann, obwohl in meiner Online-Bedienungsanleitung davon die Rede ist.....in meiner Papier-Bedienungsanleitung finde ich irgendwie gar nichts zu dem Thema..


    Ebenso gibt es keinen Hnweis darauf, dass GRA werkseitig weg fällt, wenn man sich das ACC Online bestellt. Ist m.E. irgendwie nicht so ganz toll....


    Den einzigen sinnvollen Anwendungsfall den ich für ACC sehe, wo verhältnismäßig wenige Fehler auftreten, ist die AB-Fahrt (das gleiche gilt letztendlich auch für den Spurhalteassistenten...).

    In der alten (11/2020) PDF-BA des Enyaq steht dazu:

    Zitat

    ACC ist vor allem für den Gebrauch auf Autobahnen vorgese-

    hen


    Bei uns sind AB-Fahrten aber eine seltene Ausnahme. Ich konnte das jetzt nur intensiver testen, weil wir im Urlaub waren.


    Da die Standardeinstellung wegen meiner Frau unbedingt GRA sein muss (da traut sie sich selten heran), bringt mir ACC allein wenig und ohne GRA geht es auch für mich nicht, denn ich möchte überall ohne Überraschungen mit automatisch geregeltem Tempo fahren können, wo ich es für richtig halte.

    ACC kann ich auf Landstraßen und in der Stadt, aufgrund der hohen Fehlerrate, nicht wirklich gebrauchen.


    Mir persönlich ist es in Summe zu dünn, was ich für 320€ geliefert/ weggenommen bekomme.

    Weil der Tempomat immer gewillt ist, das eingestellte Tempo zu erreichen. Du musst ihn aktiv daran hindern. Genau das ist bei unvorhergesehen Situationen das Problem. Deshalb gibt's ja dort meist 30, weil es für 50 zu unübersichtlich ist.


    Und nur, weil man maximal 30 fahren darf, heißt das nicht, dass es an bestimmten Stellen auch sinnvoll ist.


    Daher kann ich davon nur abraten.

    Ich würde von Pauschalisierungen abraten....

    Wie gesagt, es gibt unterschiedliche 30er-Zonen mit unterschiedlichem Gefährlichkeitsgrad. jede Geschwindigkeitsbegrenzung stellt nur das zulässige Maximum dar. Das sollte allgemein unter Füherscheininhabern bekannt sein.

    Die üblichen 200m mit 30er-Begrenzung morgens um Acht, während der Schulzeit, würde ich definitiv nicht mit Tempomat und i.d.R. auch langsamer, als mit 30km/h fahren.

    Es gibt diverse Bereiche, wo ein aktiver Tempomat nicht sinnvoll ist. Das gilt ganz bestimmt nicht nur für 30er-zonen.


    Wenn du, wie beispielsweise bei uns, in der 30er-Zone eine ca 1km lange und sehr übersichtliche, gerade Straße vor dir hast, wo keine spielenden Kinder zu erkennen sind, ist es sicherlich nicht falsch, tatsächlich mit dem Wahnsinnstempo von 30km/h zu fahren und wenn man am Tempomat/ACC 30km/h einstellt, sind es tatsächlich nur rund 28km/h in der Realität.....also 1km/h schneller, als die maximal zulässige Unterstützung von 25km/h-E-Bikes.


    Zumindest, wenn man, so wie ich, es gewohnt ist, den Tempomaten sehr häufig zu nutzen, weiß man intuitiv, wie man den "aktiv daran hindert", weiterhin die vorgewählte Soll-Geschwindigkeit zu fahren.....

    Für diese Zwecke braucht man glücklicherweise nicht in irgend ein Menü, denn man kann (und sollte) dazu die sogenannte Betriebsbremse benutzen, die ich auch bei anderen Gelegenheiten jedem ans Herz legen würde.


    z.B. wenn pACC in einer 50er Straße, auf einmal 100km/h fahren möchte, ist die Betriebsbremse nahezu bei jedem, die Reaktion, die intuitiv bei Gefahr abläuft,

    oder,

    wir hatten neulich den Fall, dass unsere Landstraße eine andere vorfahrtsberechtigte Landstraße kreuzte, was pACC allerding leider nicht "wusste". Wenn einem dann als Fahrer nicht intuitiv bekannt ist, wie man pACC aktiv daran hindert, lebensgefährlichen Blödsinn zu machen (unbeeindruckt weiter zu fahren...), spielt man russisches Roulette.


    Die hauptsächliche Gefahr in 30er-Zonen (und in der Stadt bei 50km/h), sind Leute, die diese Grenze lässig überschreiten und das sind in der Realität (da lege mich mich gerne fest) die meisten.

    Dann ist der Bremsweg, unabhängig von der Aufmerksamkeit, ohne wenn und aber länger.


    Jemand der sich mit Tempomaten mit genau 30 durch eine 30er-Zone hindurchziehen lässt, ist generell nicht gefährlicher unterwegs, als jemand, der diese Geschwindigkeit mit dem Fuß regelt. Gefährlich wird es in beiden Fällen erst, wenn man nicht bremsbereit ist.

    Wenn es ein unübersichtlicher Streckenabschnitt ist, muss man den Tempomaten übrigens nicht eingeschaltet lassen oder gar nicht erst einschalten.

    Man kann die Entscheidung, in einer 30er-Zone mit Tempomat zu fahren, individuell treffen und auch individuell wieder zurück nehmen. Es gibt meines Wissens kein Menü, wo man Tempo 30 in 30er Zonen standardmässig fest legen könnte.