Beiträge von enopol

    Die entscheidende Frage für mich wäre, ob man eine verbindliche Förderungszusage vor dem Kauf erhält (so wie bei der ehemaligen Wallbox-Förderung der Fall) oder ob das so "unverbindlich" läuft, wie bei der E-Auto-Förderung.


    Um die neue Förderung zu erhalten, müsste ich meine geförderte Wall-Box entfernen und eine eine neue Wallbox installieren......das macht natürlich Sinn.....

    Wird Zeit für LFP-Akkus mit größeren Kapazitäten. Dann wär das 80%-Thema vom Tisch.

    Kann sein, dass die Empfindlichkeit an der oberen Spannungsgrenze bei LFP-Zellen etwas weniger ausgeprägt ist.

    "Vom Tisch" ist das aber (außer bei Tesla...) nicht und für MEBs bis jetzt ohnehin kein Thema.

    Ich hab noch nicht bestellt, tue mich aber irgendwie schwer, das Richtige auszusuchen. Ich wechsle schon immer selbst meine Reifen, hab aber tatsächlich noch nie ne Felge gekauft. Immer nur Gebrauchtwagen erworben und dann waren da schon zwei Sätze Felgen dabei. rsu.de scheint ein ganz guter Shop zu sein. Ich werd's hier mal posten, wenn ich was ausgesucht habe, vielleicht kann dann jemand kurz draufschauen. Ich will auf alle Fälle keine Felgen, die noch extra eingetragen werden müssen.

    Auch wenn die Felgen von Drittherstellern nicht in deine Papiere eingetragen werden müssen und nichts am Fz geändert werden muss, benötigen die minimal ein ECE-Gutachten/Genehmigung, welches du mitführen musst.

    Das ist sogar bei meiner Felge so, obwohl alle Eckdaten (inkl. Breite und ET) mit den Original-Felgen übereinstimmen.


    Diese ECE-Genehmigung solltest du dir für deine Wunschfelge vorab ausdrucken. Dort steht drin, für welchen genaue Ausführung deines Autos (Fahrzeugtyp/ABE-EWG-Nr) die zugelassen ist und dort steht auch drin, wie die befestigt wird.

    Bei mir steht z.B. bei der Befestigung u.a.: "Serienschraube M14x1,5"

    Das haben wir ja nun alle verstanden und gehen davon aus, dass dein nächstes Fahrzeug keine Assistenten

    mehr haben wird. Ausser vielleicht die gesetzlich vorgegebenen.

    Gegen meinen standardmässigen LA kann ich mich, außer durch ständiges, relativ kompliziertes Abschalten, nicht wehren und der andere Assi, um den es mir ging, ist meines Wissens nicht gesetzlich vorgeschrieben.

    Den kann ich zurückgeben....

    Wenn pACC nicht so viele Fehler im Landstraßenbereich machen würde, hätte ich ihn für 320€ behalten. Gut, dass ich vorher die Gelegenheit hatte, den recht intensiv testen zu können, sonst würde ich mir den jetzt vermutlich schön reden....


    Mal sehen, wie die Qualität von optionalen Assistenten in ein paar Jahren sein wird, wenn eventuell wieder ein neues Auto ansteht.

    enopol


    Deshalb stört es mich, wenn Du aus Deiner persönlichen Ansicht öfter pauschale Aussagen ableitest.

    Zuletzt meine ich mich eigentlich bemüht zu haben, keine pauschalen Aussagen über die Assistenten zu machen und auch vorher immer wieder klar gestellt, dass ich beide Assistenten für den AB-Einsatz ok finde, was zudem letztendlich mit den Aussagen der Bedienungsanleitung konform geht.


    Für den Einsatz auf Landstraßen bleibe ich allerdings pauschal bei meiner persönlichen Ansicht, dass ich die Fehlerquote beider Assistenten für (zu) hoch halte.

    Mir wurde gesagt dass dieses ständige tägliche Nachladen von z.B 60 auf 80% auch nicht gut für den Akku wäre und zur Degradation beiträgt.

    Um 50% zu pendeln ist für LI-Akkus, soweit ich es weiß, das Beste.

    Praktisch ist das aber kaum machbar und es trägt in jedem Fall zur "Degradation" der Steckverbindung bei.


    Bis 80% laden ist halt ein bekannter Kompromiss, bei dem meist ausreichend Energie vorhanden ist und sich die Schädigung des Akkus in Grenzen hält.

    Letztendlich sollst du aber das Fahrzeug fahren und die Assistenten sollen dir assistieren. Du bist verantwortlich und kein anderer. Fährst du zu schnell bekommt nicht Skoda die Strafe sondern du.

    Schalte doch die Assistenten ab. Dann haste Ruhe.

    Ja, das sollte man aufgrund der teilweise hohen Fehlerrate unbedingt machen.


    Dass der Fahrer die Verantwortung hat usw. usw. ist bekannt und wurde zudem häufig wiederholt. Darum geht es hier (mir) nicht und es geht mir auch nicht darum, dass man sich mit der Zeit an dieses System gewöhnt usw. usw.


    Mir geht es um die Qualität der Unterstützung durch diese beiden Assistenten und daher um die Frage, ob sich der Einsatz dieser Assistenten, unter der Voraussetzung, dass man hauptsächlich kleinere Landstraßen fährt, lohnt.

    Habe ich dadurch, dass ich diese Qualität beurteilen möchte, die Verantwortung für die Fahrten abgelegt?


    Meine heutigen letzten 5km bis zu mir nach hause zeigen, dass das wirklich keine gute Idee wäre.....:


    Einstellung: pACC (LA ist, bis auf AB-Fahrten, grundsätzlich aus...das muss ich nicht mehr testen.....)


    1km langer, recht kurviger und Landstraßenabschnitt mit zul. 100km/h.

    Durch die Beachtung des Straßenverlaufs wird vom pACC angekündigt die nächste Links-Kurve mit 55km/h zu fahren. Es wird dann aber, für mich durchaus überraschend, auf einmal stark weiter herunter gebremst, inkl. einem Signal.

    Das Fz hinter mir kommt dabei sehr nah.....


    Grund für die Zusatzbremsung:

    ein kleiner Parkplatz am Rand in der Kurve, wo 3 Fz hintereinander mit ungefähr 2m! Abstand parallel zum Straßenrand parken....also normalerweise absolut kein Grund, die Kurve deutlich langsamer als geplant (55km/h) zu fahren, dadurch den Fahrer zu verunsichern und die Gefahr eines Auffahrunfalls zu erhöhen.


    Kurz danach, bei Ausfahrt aus einem Dorf:

    Ortsendeschild, wie üblich erst 1-2 sec nach Passage erkannt und, laut Anzeige im Cockpit kurz mit 100km/h Sollgeschwindigkeit beschleunigt.

    Das 70er Schild kommt leider erst über 200m nach dem OE-Schild.

    Um das 70er-Schild zu erkennen und darauf zu reagieren, dauert es, wie gewöhnlich, wieder ca 1,5sec ab der Passage des Schildes und danach wurde der Enyaq bei annähernd 90km/h relativ ruppig auf 70km/h eingebremst.

    Echt klasse, von außen muss das nach betrunkenem Fahrer ausgesehen haben.

    Dazu kommt:

    Die Straße ist direkt nach dem OE-Schild, laut der Here-Datenbank eindeutig mit 70km/h angegeben. Einen 100er Abschnitt gibt es nicht.... Warum wird das nicht zusätzlich beachtet, wenn Verkehrsschilder lediglich erst ca 1,5 sec nach deren Passage erkannt werden können?


    Am Ende dieser Kreisstraße:

    Eine Kreuzung über eine Landesstraße mit Ampel. An der Ampel musste ich halten. In der Verlängerung dieser Straße über die Landesstraße beginnt die Ortschaft.

    Das Ortsanfangschild ist von der Ampel her deutlich zu sehen.

    Ich hab mir hinterher mal die Mühe gemacht und mit einem Laserentfernungsmesser gemessen.


    Entfernung OA-Schild-Auto 48m.

    12m hinter dem Ortsanfangsschild befindet sich ein 30er-Zone-Schild.

    Die Here-Datenbank weist diese Straße von Anfang an mit 30km/h aus.


    Sollte daher eigentlich klar sein, was ein Unterstützungssystem, welches den Straßenverlauf kennt und Verkehrszeichen lesen können soll unter diesen Bedingungen macht....mit Zielgeschwindigkeit 70km/h (=letzte Verkehrszeicheninfo der Straße, die gerade verlassen wird), los"stürmen" ganz sicher nicht....


    Es beschleunigt aber leider doch mit Sollgeschwindigkeit 70km/h laut Anzeige auf das OA-Schild zu.....

    Die Erkennung des Schildes würde, wie gewöhnlich, ca 1,5 sec dauern. So weit kommt es aber gar nicht erst, denn bereits 12m danach kommt das 30er-Schild und 72m danach, die nächste Kreuzung mit einer vorfahrtberechtigten Straße.

    Was auch immer da zeitlich im Einzelnen abgelaufen ist, das Resultat war, dass ich mit Tacho 47km/h (es war alles gut einsehbar, also ohne Gefährdung....) in der 30er Zone an die nächste Kreuzung gefahren bin.


    Tut mit leid, wenn meine Schilderung wieder mal etwas ausufernd wurde, aber hier ging es um lediglich 5km Landstraße/Ortschaft und dafür waren halt einige Fehler bzw. Unzulänglichkeiten enthalten.

    Natürlich ist es nicht ständig so, aber es zeigt eben durch eine Häufung von Schwierigkeiten auf diesem Abschnitt, dass die Qualität der Unterstützung, wenn es drauf an kommt, recht bescheiden ist und manchmal sogar gefährliche Tendenzen herauf beschwört, die ohne diesen Assistenten nicht vorgekommen wären.


    Mein Enyaq, der aktuell mit pACC ausgerüstet ist, reagiert m.E. genau so, wie es andere Enyaqs mit pACC auch machen würden. Fehler werden unter solchen Bedingungen daher nicht ganz selten gemacht.

    Klar, man kann sich daran gewöhnen und vorab reagieren, wenn man diesen Assistenten genauer kennt, nur ist das m.E. nicht Sinn eines Assistenten.


    Man kann ihn auch abstellen, aber dann braucht man ihn bei hauptsächlicher Landstraßenfahrt nicht, denn ich möchte nicht ständig einen Assistenten eingeschaltet haben und auf dessen meist vorhersehbare Fehler zu reagieren.

    Ich hätte schon gerne eine relativ verlässliche und rechtzeitige Geschwindigkeitserkennung und wenn das System schon "weiß", dass es eine relativ scharfe Kurve fahren wird (und daher bereits ankündigt, die Geschwindigkeit zu senken), dürfte es zu keiner Abbremsung wegen Fz die sich (zudem in ca 2m Abstand) am Straßenrand befinden, mehr kommen.


    So etwas gibt es auf ABs oder großen Landstraßen nicht oder nur selten und daher ist es selbstverständlich, dass man die Qualität dieses Assistenten dann anders beurteilt.


    Das ist, zumindest für mich, in Summe keine Unterstützung und von daher sehe ich es genau so, wie Oberleinsiedler.

    Ich hatte pACC ebenfalls bewusst nicht bestellt, aber ich habe durch "functions on demand" die Chance, nach ca 4 Monaten Fahrt mit dem Enyaq ohne pACC, dieses System für einen Monat am eigenen Fz zu testen.


    Das Ergebnis ist in meinem Fall, dass ich pACC nicht weiterhin haben möchte, aber dafür gerne meinen simplen und völlig überraschungsfreien Tempomaten wieder zurück hätte.

    Oh je, ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee ist, an den Enyaq einen Caravan zu hängen. Ich hatte jetzt schon öfters Probleme an der Ladesäule. Mich stört es weniger, den Anhänger mehrfach ab- und anzuhängen. Aber wenn ich dann keinen Parkplatz für den Caravan finde, ist das schon doof. Heute musste ich bei Shell in Ramstein-Miesenbach laden. Dort ist an der Shell-Tankstelle die Hölle los gewesen. Um ab- und anzuhängen musste ich dabei die Fahrspur nach der Tankstelle zeitweise blockieren und andere Autofahrer somit aufhalten. In der Hektik habe ich dann beim Anhängen zwar korrekt angekuppelt, den E-Satz angeschlossen, das Fangseil angebracht und auch das Stützrad komplett hochgedreht, aber vergessen, die Handbremse vom Anhänger zu lösen. Nach 4 oder 5 km Autobahn und qualmenden Bremsen habe ich es dann bemerkt. Ich ärgere mich noch immer über mich, bin aber heilfroh, dass mein aus Holz gebauter Bruno nicht abgebrannt ist.


    Eine Frage an die erfahrenen Camper:

    Was meint Ihr wohl, was alles kaputt ist? Die Bremsbeläge sind wohl hin, aber muss ich auch mit Schäden an der Trommel, den Reifen oder weiteren Teilen rechnen? Und welche Werkstatt suche ich auf? (Der Hersteller von meinem Bruno ist zu weit weg).

    Eine normal, beim Parken angezogene Bremse über 4-5km Fahrt ist schon eine Hausnummer.


    Im Eriba-Touring-Forum wurde erst vor kurzem über so einen Fall berichtet. Die Trommel ist laut Werkstatt "ausgeglüht", kann sich also verzogen haben und Bremsbeläge waren in dem Fall nicht nur verglast (die Reibung ist dann eingeschränkt), sondern sogar zerstört.

    Ebenfalls kann sich der Fettvorrat in den Radlagern verflüchtigt haben.


    Die Reifen würde ich zudem vom Fachbetrieb untersuchen lassen. Zu hohe Temperaturen der Lauffläche kann man wohl manchmal am Profil erkennen.