Beiträge von enopol

    Doch! 😉

    Das hier:

    Zitat

    Ich kann nur das verbrauchen, was ich geladen habe und nachladen, was ich verbraucht habe.

    Oder anders gesagt, was ich nicht rekuperiere, muss ich anderweitig nachladen.

    Es ist also ein Nullsummenspiel.

    hört sich absolut nicht danach an, dass du verstanden hättest, dass der Energieumsatz des Akkus (und damit die Zyklenzahl) durch Rekuperieren größer wird und dass das nicht direkt damit zu tun hat, was du nach einer Fahrt von außen nachladen musst, um wieder auf den Ausgangs-Ladezustand zu kommen.

    dann hast du das einfache Beispiel mit "berghoch-bergrunter" zur Rekuperation nicht verstanden......

    Zu den Alterungsbedingungen zählen zusätzlich noch z.b. Schnellladen und viel "Gas" geben (also starkes entladen).....


    -------


    Rekuperieren trägt zu zusätzlichen Zyklen bei:

    Wenn du z.b. für einen Pass nach dessen Überquerung auf die gleiche Ausgangshöhe 20kWh/100km laut BC-Anzeige verbraucht hast, sind diese 20kWh/100km die Summe aus sämtlichen Entlade und Ladevorgängen während dieser Fahrt.

    Bergauf ist der Verbrauch wesentlich größer und bergab ist er dagegen negativ.


    Wenn die Gesamtstrecke 10km lang ist, müssten dafür "danach" 2kWh plus Ladeverluste von außen nachgeladen werden, um den Ausgangszustand wieder her zu stellen.


    Für die zyklische Belastung der Batterie zählen aber sämliche Lade- und Entladevorgänge während dieser Fahrt und nicht nur das wenige an Energie, welches zum Schluss nachgeladen wird.

    Das gilt auch beim Rekuperieren auf ebener Strecke.


    Die Batterie wird am oberen Scheitelpunkt des Passes bereits deutlicher entladen sein (um mehr als 2kWh...) und wird auf der gesamten Abfahrt entsprechend wieder deutlich geladen. Dieses zwischenzeitliche Entladen und Laden darf für die reale Zyklenzahl der Batterie nicht unterschlagen werden.


    Rekuperieren selbst ist zudem öfters ein Schnellladevorgang, denn die Ladeleistung beim Bremsen kann eine vielfaches einer 11kW-AC-Ladung betragen.

    Ja. Da wo es geht, sollte man lieber segeln, als unnötig zusätzlich zur bauartbedingten Rekuperation im Leerlauf, den B-Modus zu wählen. Wer aber lieber in B fährt, macht trotzdem keinen großen Fehler. Der Unterschied in der Degradation wird mE. gering sein.


    Aber ich denke, das Aufladen schon ab 60 Prozent wieder auf 80 ist für den SoH deutlich brisanter, weil man sich eben nicht um die empfohlenen 50 Prozent bewegt, sondern immer um 70.

    Woher nimmst du die Gewissheit, dass die zusätzlichen Zyklen der Batterie, die durch häufigeres und kräftigeres Rekuperieren entstehen, weniger schädlich sind, als den Akkustand im Mittel auf ca 70% anstatt auf ca 50% zu halten?


    Es gibt Berichte über den Zusammenhang zwischen Zyklenanzahl und Lebensdauer und es gibt so etwas auch im Zusammenhang mit den Ladezuständen.

    Eine Gegenüberstellung/Vergleich beider Dinge habe zumindest ich noch nicht entdeckt.

    ich meine, dass die Feststellbremse bei einachsigen Anhängern diese bis zu 18% Steigung sichern können muss.

    Das ist bei einem 700kg-Anhänger tatsächlich nicht sehr viel (ganz grob: 1000N)


    Wenn die Bremsen real die Blockiergrenze erreichen, wäre das aber ein mehrfaches (bis ca 7000N) und das sollte deutlich zu merken sein.


    iV60 und iV80 schaffen maximal (Voll"gas" im Bereich von 0 bis rund 45km/h) so ca 11000N Zugkraft.

    Es geht ja um das unnötig häufige erreichen eines hohen Ladestands (80%), was @EHS4 zitiert hat.

    Das hat mit der Rekuperation mE. wenig bis nichts zu tun. 🤔

    Es ging konkret m.E. dabei um das tägliche Nachladen von 60-80%, also auch um das häufige Nachladen von relativ wenig Energie und nicht allein um die bekannte 80% Grenze.


    Wer häufig rekuperiert, lädt halt auch häufig relativ wenig Energie nach, braucht aber fürs Beschleunigen im optimalen Fall die gleiche Energie zusätzlich.

    Das sorgt bei gleicher Strecke mit gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit für mehr Vergleichszyklen (mehr Energieumsatz der Batterie), was nicht optimal ist.