Bitte nicht eine mechnisch betätigte Feststellbremse mit einer elektrisch betätigten Feststellbremse vergleichen. Ich habe mal selbst die Bremstrommel abgenommen und festgestellt, das es Knacken/Knallen muss. Ein wenig Graphitpaste verwendet und schon war Ruhe bis heute. Bremswirkung auf einem Bremsenprüfstand super. Die Ursache ist nicht der Abrieb oder ungeeigneter Reibbelag, sondern die beweglichen Teile der Rückstellung auf das Lüftspiel und der automatischen Nachstellvorrichtung.
Die elektrische Feststellbremse (um die geht es bei eventuell "echtem" Knacken) wird im Prinzip innerhalb der Trommel genau so betätigt, wie es bei der Handbremse des Käfers bereits der Fall war.....:
In die Trommel führt ein Seilzug....high tec eben...
Unterschied:
Von draußen zieht ein kleiner E-Antrieb (der sogenannte Feststellmotor) an dem Seilzug....und der Seilzug ist deutlich kürzer, als beim Käfer...
Ob man das jetzt mechanisch betätigt oder elektrisch betätigt nennt, ist m.E. fast schon Geschmacksache. Innerhalb der Trommel wird die Feststellbremse ausschließlich mechanisch betätigt.
Wenn, das was hier u.a. von mir geschildert wurde, nur an den beweglichen Teilen der Rückstellung innerhalb der Trommel usw. liegen sollte, wäre schon sehr verwunderlich, dass dies nahezu grundsätzlich nur bei hoher Luftfeuchtigkeit und langer Standzeit auftritt und -so wurde es auch hier im Forum schon mal geschildert- so weit führen kann, dass ein Hinterrad beim Anfahren blockiert.
Es geht hier bei ein paar Enyaqs meistens um eine leichte Blockade der Bremstrommel, bei deren Lösen es deutlich knackt. Das es leicht blockiert war, hört man meist nicht nur sondern spürt es auch.
Deswegen werden bei einer entsprechenden Mängelmeldung von der Werkstatt i.d.R. die Bremsbeläge gertauscht
Es geht nicht um leichte Geräusche der restlichen Mechanik in der Trommel, die man nahezu bei jedem Lösen der Feststellbremse hören kann. Deswegen würde keine Vertragswerkstatt etwas auf Garantie wechseln...