Beiträge von enopol

    finde es auch traurig bei einem Auto für über 55000€ das so etwas nicht repariert werden kann und als "Stand der Technik" abgewunken wird, unser Billig Dacia Sandero steht teils wochenlang mit angezogener Hanbremse und wenn man wegfährt ist ruhe kein lauter Knall nichts, sollten sich die Skoda Ingeneure mal anschauen wie die das gelöst haben. Ich schäme mich jedesmal wenns knallt beim wegfahren für Skoda.

    Bei meinem Vorgänger, Skoda Yeti, war es auch nicht besser, nur musste man die Feststellbremse bei dem nicht zwangsläufig betätigen.

    In der Ebene oder bei ganz leichten Gefälle konnte man bei hoher Luftfeuchtigkeit und längerem Stillstand den 1. Gang einlegen und so Knallen oder angebackte Bremsen verhindern.

    die neue Antriebseinheit ist hardwaremässig effizienter.

    Das kann man mit Updates daher nicht erreichen.

    Der Akku wird beim abschalten doch immer per Schütze entkoppelt? Nur halt beim Laden oder wenn Vorgewärmte wird, wird der Akku wieder angekoppelt. Deshalb hat man auch große Probleme wenn die 12V Batterie leer ist. Diese wird ja nur während der Fahrt/beim Laden, auch bei Bedarf nachgeladen.

    da magst du recht haben.

    Die 24h/Tag Überwachung des Akkus und der Betrieb der anderen noch aktiven Steuergeräte wird ja durch die 12V-Batterie ermöglicht.

    Vielleicht wird die 12V-Batterie im Extremfall ja doch automatisch nach geladen.....testen mag ich es lieber nicht

    Ich akzeptiere es einfach, dass mein Enyaq momentan mehr Energie/100km benötigt, als über den gesammten Sommer. Solange ich meine täglichen Ziele immer noch erreichen kann, ohne woanders als zuhause laden zu müssen, werde ich keine Einsparmaßnahmen bei der Klimatisierung einleiten.


    20Grad Solltemperatur ist für mich schon ein leichter Kompromiss. Beim Verbrenner waren immer 21Grad eingestellt.

    AC bleibt auch ständig eingeschaltet.

    Einmal, weil ich auf zielgerichtete Entfeuchtung im Bedarfsfall wert lege und weil ich sonst eventuell das energiesparende Wärmepumpen-Heizen verhindere.

    Irgendwie hat man den ganzen Klimaanlagen-Quatsch ja bezahlt und gewollt.....


    Vor ein paar Wochen hatte mein Bordcomputer gut 400 (bis zu 440km) Reichweite bei 80% SOC geschätzt und jetzt (bei meist etwas unter 10Grad Außentemperatur, sind es eher ernüchternde 350km (und die erreicht das Auto real nicht mal, weil der BC halt meist zu optimistisch ist)

    Auf unter 18kWh/100km komme ich momentan selbst rund 50km Landstraßentour nicht.


    Ist halt so beim E-Auto, wenn man in ähnlicher Weise, wie mit dem Verbrenner fährt. Wunder gibt es eher nicht, wenn man fürs Heizen zusätzlich Energie aufwänden muss.


    Bin mal gespannt, welche Reichweite der BC bei 80% SOC und durchschnittlich 0 Grad Außentemperatur so schätzen wird.

    Die Selbstentladung des Akkus bei niedrigen Akkuständen ist wirklich vernachlässigbar.

    Das was wir als Selbstentladung wahrnehmen, sind die Idle Verbraucher.

    Wenn der Akku rechtzeitig abgekoppelt wird, kann das Ding auch mit 5% sehr lange rumstehen. Muss der Nutzer dann halt damit leben, dass er ne tiefentladene 12V Batterie hat und Probleme hat, das Auto überhaupt noch zu öffnen.

    wird der Akku denn ab irgendeinem Ladezustand/Mindestspannung vollständig von allen Verbrauchern/Überwachungselektronik abgekoppelt?

    Das ist ja letztendlich die Behauptung, die VW trifft, denn nur dadurch könnte der Akku mit größerer Wahrscheinlichkeit vor der Tiefentladung gerettet werden.

    Jede Stelle, die stabil genug ist, das Gewicht zu tragen ist dafür geeignet.

    Das könnte z.B. der Rahmen des Batteriekasten sein oder irgendwas an der Radaufhängung.

    Einen für genau diesen Anwendungsfall vorgesehenen Aufnahmepunkt gibt es ja nicht.

    Genau, den gibt es meines Wissens nicht und wer kann schon ernsthaft beurteilen, welche Ersatzaufnahmepunkt im schlimmsten Fall ausreichend tragfähig und selbst "abrutschsicher" ist?

    Deswegen finde ich den üblichen, immer wieder gerne bemühten Warnhinweis, zur Sicherheit einen Abstützbock zu verwenden, etwas halbherzig.


    Den ALU-Rahmen des Batteriekastens würde ich ganz bestimmt nicht dafür in Erwägung ziehen. Da wäre mir ein Punkt der Radaufhängung, allein wegen möglicher Folgekosten, schon lieber.

    Wo angehoben werden soll, steht in der BA und ist m.E. eindeutig erkennbar.

    Wo zur Sicherheit zusätzlich abgestützt werden sollte, ist mir beim Enyaq dagegen nicht so unbedingt klar....

    Das ist richtig. Ich sprach von einem elektronischem Schutz vor Tiefentladung im Betrieb. Da die Selbstentladung bei LiION Akkus aber unter 5% des SOC pro Monat liegt dauert es bei einem zu 80% geladenen Akkus ewig + 3 Tage(Achtung Ironie), bis der leer ist.

    ja, und wenn du es mit 10% oder weniger % SOC abgestellt hast ist es halt durchaus nicht ausgeschlossen, dass der Akku in deutlich kürzerer Zeit als "ewig + 3 tage" tief entladen wird.

    Kunden können alles mögliche machen. Da sind der Fantasie nur wenig Grenzen gesetzt. Z.B. könnte jemand im Fahrzustand mit roter Kröte das Fz noch irgenwo abstellen und dann über lange Zeit "vergessen".


    Tief entladen bedeutet bei Li-Ion-Zellen: unterhalb von 2,5V/Zelle

    Das ist nur eine Frage der Zeit und es ist, ohne Nachladung, nicht zu verhindern.

    Tiefentladung funktioniert grundsätzlich auch per Selbstentladung, wie bei allen Batterien.


    Ein Tiefentladeschutz, Batteriewächter oder ähnliches kann lediglich Verbraucher abschalten, aber nicht die Selbstentladung.

    Oftmals braucht die Schutzelektronik zudem bis zum bitteren Ende selbst Strom aus der Batterie, so dass die Entladung noch etwas beschleunigt wird.


    Natürlich ist es unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen zeitlich eher unwahrscheinlich, so eine Batterie tief zu entladen.

    Dass VW dies mit Hinweis auf Schutzelektronik ausschließt, ist trotzdem falsch.


    Ein paar andere, nicht ganz so optimistische BEV-Hersteller halten Tiefentladung anscheinend für möglich, denn sonst würde sie diesen Punkt in ihrer Batterie-Garantie nicht erwähnen.

    ich habe gestern etwas mit dem Carscanner gespielt (mein OBDeleven bekomme ich irgendwie nicht mehr zum Laufen).

    Die Bedingungen waren:

    Fz durch eine vorher durchgeführte Fahrt innentemperaturmässig gut auf die Solltemperatur (20Grad) abgestimmt.


    Es ging also im Stand nur noch darum, die Temperatur zu halten und nicht darum, dass Fz hoch zu heizen, also eine recht simple, möglichst statische Situation, ohne Besonderheiten, wie Entfeuchten o.ä.

    Die Außentemperatur betrug rund 10Grad uind das Fz stand mit eingeschalteter Zündung.


    betrachtet habe ich hauptsächlich

    01. zusätzliche Hochvoltverbraucher Leistung


    die o.a. Leistung betrug im Mittel bei 20Grad-Solltemperatur (dieser Wert hatte grundsätzlich deutliche Schwankungen) um die 1kW. Wenn die Klimaanlage abgeschaltet wurde, waren es noch ca 0,2kW.


    dann habe ich die Solltemperatur auf 26Grad erhöht, die o.a. Leistung stieg und der Kompressor war zu hören.

    Danach habe ich die Solltemperatur auf 16Grad gestellt.

    Es dauerte eine Weile und der Kompressor war wieder zu hören.


    Wenn ich AC abgeschaltet habe, ging der Kompressor nach ein paar Gedensekunden aus, egal ob im Heiz- oder im Kühlbetrieb.

    (Ob das in allen Betriebss´zuständen immer so ist, weiß ich dadurch natürlich nicht, aber prinzipiell kann mit dem Abschalten von ACC den Kompressor sowohl im Kühl, als auch im Heizbetrieb deaktivieren)


    Der Kompressoreinsatz hatte im Heizbetrieb für das Halten der Temperatur eindeutig weniger Leistungsbedarf zur Folge. Bei Solltemperatur 26Grad war das ca 1kW weniger, als ohne Kompressor.