Ähm, nein.
und wo bleibt die Wärme letztendlich, die der Motor ohnehin produziert und die nicht in den Innenraum gelangen kann?
Ähm, nein.
und wo bleibt die Wärme letztendlich, die der Motor ohnehin produziert und die nicht in den Innenraum gelangen kann?
Als noch Verbrennerfahrer: Ich hatte vor auch mit dem Enyaq so zu verfahren. Wenn noch 15-20% Strom im Akku sind wird halt der nächste Schnelllader angesteuert und je nach Reststrecke mehr oder weniger nachgeladen. Mache ich da einen Denkfehler ?
Ich fahre so ähnlich (spätestens bei 10%) wird geladen), außer wenn sich der nächste geplante Ladepunkt wirklich sehr nah ist.
Ein Denkfehler ist das m.E. nicht.
Jeder kann das individuell anders sehen, wie beim Verbrenner auch.
10% sind bei mir (im Sommer....) bestenfalls 50km.
Wenn ich dann die nächste Ladesäule nehme, ist das für mich ok. Bis zum gelben oder gar dem roten Schildkrötensymbol zu fahren, muss m.E. nicht unbedingt sein.
Das mag zwar kleine Zeitvorteile bringen, wenn es denn klappt..., ich fahre aber lieber auf der sicheren Seite und deshalb bin ich beim Verbrenner auch nahezu nie bis in den Reservebereich gefahren.
Ich muss keine Zeitrekorde aufstellen.
ich rechne nach dem ersten Zwischenladen bei längeren Strecken daher mit 70% der Batteriemaximalkapazität, also einem real nutzbaren Ladezustandsbereich von 80-10%.
mehr als 350km nutzbare Reichweite werden es im Sommer nach einer Zwischenladung daher nicht.
Im Winter wäre dann eher schon bei 250km Schluss.
Jetzt wird es automatisch geplant, ich kann auf 0% SoC runterfahren, ohne dass ich mir Sorgen mache und einmal war ich sogar auf 0% und musste noch 4,5 km fahren, bergauf.
Klar, du kannst bis auf 0% und noch ein paar Kilometer mehr, zum Schluss ganz langsam....,runterfahren. Die Frage stellt sich nur, ob exakt dann (oder z.b. 4,5km im Schleichgang später ) eine funktionierende Ladesäule steht.
Auf die weit vorher (z.b. bei 80% SOC) vom Fz geschätzte Reichweite kannst/solltest du dich bei solchen, auf Kante genähten Aktionen, ganz sicher nicht verlassen....Bei Planungen mit Reichweitenangaben bei Ladezustand 80%, würde ich mindestens eine Sicherheit von 40-50km vorsehen und das sind rund 10% SOC.
ich kann nicht verstehen, wieso hier soooo viel zu der Reichweitenanzeige
diskutiert wird. Bei einem Verbrenner ist das doch nie anders gewesen.
Beim Verbrenner kommt es aufgrund der deutlich größeren an Bord befindlichen Energie nicht so sehr drauf an und deswegen kommen Verbrennerfahrer eher selten auf die Idee, den Tank nahezu leer fahren zu müssen....
Zudem gibt es bei Verbrennern keinen Anlass, darauf achten zu müssen, dass der Tank, z.b. aus zeitlichen Gründen oder Gründen der Batterieschonung, nicht vollgetankt (z.b. bis 80%) werden sollte.
Es ist beim Verbrenner auch zwischendurch überhaupt kein Problem, mal kurz nach zu tanken. Man hat dann ja überhaupt keine Eile, wenn z.B. noch rund 10L im Tank sind.
Man nimmt dann schlicht die nächste Tankstelle, die sich am Weg befindet, sofern dort nicht gerade Schlangen von Fz warten.
(um das einem BEV-Fahrer klar zu machen:
das bedeutet mit einem Diesel, dass ab dem Zeitpunkt, wo man mit dem gedanken spielt tanken zu wollen, noch bis zu 200km möglich sind....)
Ich bin beim Verbrenner nie auf die Idee gekommen, so lange zu fahren, bis ca weniger als 10L im Tank sind.
Reichweitenprobleme gab es aufgrund der Tatsache, dass bis dahin 50L (also bis zu 1000km) verfahren werden konnten, ebenfalls nie.
Die Reichweite (und auch eine Art Tankplanung) war für mich beim Verbrenner daher nie ein Thema und daher war das Beim Verbrenner für mich deutlich anders, als beim Enyaq.
Ein Vergleich mit einer Anhängerbremse die rein mechanisch funktioniert lassen wir mal weg, weil das nur zur Verwirrung beiträgt. Unsere Enyaqas haben eine hydraulisch mechanische Bremse an der Hinterachse. Das hat auch nicht das geringte mit einer Scheibenbremse an der Hinterachse zu tun.
die Feststellbremse des Enyaqs funktioniert innerhalb der Trommel rein mechanisch, wie bei bei älteren Autos und daher auch wie bei einem gebremsten Anhänger.
Der Unterschied ist nur der, dass der Seilzug beim Enyaq mit einem E-Antrieb außerhalb der Trommel betätigt wird., während ansonsten der Seilzug direkt vom Fahrer betätigt wird.
Das andere ist die hydraulische Betriebsbremse, die auch für Auto Stop usw. benutzt wird.
Diese funktioniert bei selbst bei den meisten älteren Autos schon seit Jahrzehnten hydraulisch.
Wenn man sich in den Enyaq setzt und mit dem Fuß die Bremse betätigt, wird die Zündung eingeschaltet. Dabei wird die Feststellbremse (die mit dem Seilzug) gelöst und die Betriebsbremse (die mit der Hydraulik) hält das Fz per Autostop fest, so dass es nicht wegrollt.
Wenn die Fahrstufe während des Fußbremsdrucks gewählt wurde und man dann Gas gibt, löst sich die hydraulische Betriebsbremse.
Wenn Bremsbeläge an der Trommel backen, führt es dazu, dass trotz gelöster Festellbremse, sowie gelöster Betriebsbremse es beim Gasgeben zum Knall kommt.
Das lange stehen mit der nahezu mechanischen Feststellbremse des Enyaq oder der "Handbremse" beim älteren Auto bewirkt den langen, intensiven Kontakt der Bremsbeläge mit der Trommel.
Wenn dann noch ständig Feuchtigkeit in der Trommel ist (z.b. durch Kondensation) führt das zum Anbacken der Bremsbeläge.
Wie hast du das überprüft?
Für mich macht dein Fall 1 keinen Sinn
dann beschreibe doch einfach, was für dich keinen Sinn macht.
Was ich gemacht habe, steht doch da....
Der Stellmotor der sich auf der Rückseite der Bremsankerplatte befindet löst. Aber eben nicht die Bremsbacken weil die Zugkräfte der Federn gehindert werden den Wiederstand der Kanten von den Reibbelägen zur Bremsankerplatte zu überwinden. Dazu kommt noch der automatische Nachstellmechanissmuss. Der ist gnis trocken und hängt schon mal. Das Lüftspiel wird immer geringer, die Reibbeläge leiden, abnormaler Abrieb. Daher werden die Bremsbacken auf dem die Reibbeläge aufgeklebt sind getauscht. Alles schön sauber gemacht und fertig. Wird unterlassen die beweglichen Teile mit Paste ( das sind nicht mal 5 Gramm) zu versehen, wird die Ursache nicht behoben.
Die Bremsanlage hinten wird fix und fertig von einem Zulieferer an das Band geliefert. Je nachdem wie die Zuliefer arbeiten gibt es Unterschiede. Der eine macht es sorgfältig der andere spart. Und jetzt gibt es noch ein kleines Problem. Die Abdichtung von dem Stellmotor, der außen , also an der Bremsankerplatte die Kraft nach innen überträgt. Beim festzeihen sehe ich da kein Problem. Aber beim lösen.
Da dieses Problem sogar schon bei relativ neuen Fz auffällt, bei meinem war das erste Knallen ca nach 6 Monaten zu hören und es zudem immer nur in abhängig von Luftfeuchtigkeit und Standdauer steht, halte ich deine Erklärung für die hier genannten Fälle, für nicht korrekt.
Wenn es draußen trocken ist, habe ich das Problem nicht, auch dann nicht, wenn das Fz länger steht.
Wie erklärst du denn, dass bei meinem Anhänger , wo beide Räder nur mit heftiger Gewalt gelöst werden konnten, dass hinterher alle Bremsbeläge zerbrochen waren und sich in Teilen von den Bremsbacken gelöst haben?
Nach deiner Ursachenbeschreibung, dass letztendlich nur die Mechanik etwas hängt, hätte es zu keiner Zerstörung der Bremsbeläge kommen können,
Dass die an bestimmten Stellen der Trommel festgebackt waren, konnte man an der Trommel zudem deutlich erkennen....
bei meinem letzten Fz, Skoda Yeti, der hinten Scheibenbremsen hat, konnte man nach längerem Stand den Rostrand, den die Beläge (übrigens sogar bei gelöster Bremse) auf der Scheibe sehr deutlich erkennen.
Bei langem Stand ohne angezogene Bremse, ist es sogar vorgekommen, dass die Rostschicht unter den Belägen so groß war, dass es beim Anfahren trotz gelöster Bremse einen kleinen Knall gegeben hat.
Danach musste ich rund einen Kilometer lang mehrmals heftig bremsen, um die Geräusche durch die Rostränder auf den Scheiben zu verringern.
Das alles hat nichts mit einer hängenden Mechanik zu tun.
Die gibt es sicherlich auch, aber eher selten bei fast neuen Fz und hier geht es m.E. nicht darum.
Habe jetzt noch mal getestet....
Bedingungen ähnlich wie vorher:
ca 8Grad Außentemperatur. Das Fz einige Minuten bei eingeschalteter Zündung mit Solltemperatur 20Grad vorgewärmt.
Einstellung der Klimaanlage: klassisch, Auto
Mit Carscanner 2 Werte überwacht:
1. Klimakompressor Drehzahl und
2. A/C-compressor power consumption
wie schon vorher geschrieben:
Es ist eindeutig, dass man mit der AC-Taste auch im Wärmepumpenbetrieb eine Wirkung erzielen kann.
Wie sich diese Wirkung konkret gezeigt hat, hat mich allerdings sehr überrascht....:
1. Fall, Heizbedarf
AC ON (grün). Solltemperatur deutlich erhöht um mehr Heizlast zu bekommen.
Auswirkung auf die beiden o.a. Live-daten des Kompressors:
Null, also wird die Heizleistung in dem Zustand ausschließlich vom PTC-Luftheizer bestritten.
danach umgehend AC Off geschaltet (weiße Buchstaben).
Auswirkung:
nach einigen Sekunden steigen die Kompressor-Drehzahl und die Kompressor-Leistung langsam an. Das hört man zudem.
2. Fall Kühlungsbedarf
Danach, die Innenraumtemperatur war laut Carcanner bei ca 22 Grad, die Solltemperatur auf Lo verringert, um Kühlen zu provozieren.
Auswirkung:
bei AC Off, wenig überraschend, kein Kompressoreinsatz und bei AC On wurde gekühlt und Drehzahl plus Leistung des Kompressors angezeigt.
Fazit:
Unter den von mir genannten Bedingungen (sonst kann es ja eventuell anders sein), funktioniert der AC Taster quasi als Umschalter:
Wenn Kühlungsbedarf ist (bei Entfeuchtung kann das durchaus anders laufen) muss AC On geschaltet sein, damit auch tatsächlich mithilfe des Kompressors gekühlt werden kann.
Wenn Heizbedarf ist muss, zumindest unter den o.a. Bedingungen, AC Off geschaltet sein, denn sonst, mit AC On, gab es keine Wärmepumpenfunktion.
Der letzte Punkt war mir nicht bekannt und der hat mich auch etwas überrascht. Vielleicht hatte man bei Tests des Energiebedarfs für MEB mit Wärmepumpe, diese Besonderheit nicht bedacht....
Ob das während der Fahrt anders ist, als im Stand mit eingeschalteter Zündung, kann ich nicht sagen. Das werde ich vermutlich noch mal extra testen.
In der BA des Enyaq steht, dass man mit AC die "Kühlanlage" ein und ausschalten kann.
Das Wort "Wärmepumpe" existiert unter Klimaanlage/heizung ohnehin nicht.
Dass man bei AC On, zumindest in einigen Fällen, den Betrieb der Wärmepumpe bei Heizbedarf verhindert, steht da jedenfalls nicht....
Von daher sollte man u.U. empfehlen, im Winter auf AC Off zu schalten.
Nicht unbedingt wegen des trockenen Verdampfers, sondern um die Wärmepumpe grundsätzlich fürs Heizen verwenden zu können.
Vielleicht testet ja zur Sicherheit noch mal jemand anders....
Bitte nicht eine mechnisch betätigte Feststellbremse mit einer elektrisch betätigten Feststellbremse vergleichen. Ich habe mal selbst die Bremstrommel abgenommen und festgestellt, das es Knacken/Knallen muss. Ein wenig Graphitpaste verwendet und schon war Ruhe bis heute. Bremswirkung auf einem Bremsenprüfstand super. Die Ursache ist nicht der Abrieb oder ungeeigneter Reibbelag, sondern die beweglichen Teile der Rückstellung auf das Lüftspiel und der automatischen Nachstellvorrichtung.
Die elektrische Feststellbremse (um die geht es bei eventuell "echtem" Knacken) wird im Prinzip innerhalb der Trommel genau so betätigt, wie es bei der Handbremse des Käfers bereits der Fall war.....:
In die Trommel führt ein Seilzug....high tec eben...
Unterschied:
Von draußen zieht ein kleiner E-Antrieb (der sogenannte Feststellmotor) an dem Seilzug....und der Seilzug ist deutlich kürzer, als beim Käfer...
Ob man das jetzt mechanisch betätigt oder elektrisch betätigt nennt, ist m.E. fast schon Geschmacksache. Innerhalb der Trommel wird die Feststellbremse ausschließlich mechanisch betätigt.
Wenn, das was hier u.a. von mir geschildert wurde, nur an den beweglichen Teilen der Rückstellung innerhalb der Trommel usw. liegen sollte, wäre schon sehr verwunderlich, dass dies nahezu grundsätzlich nur bei hoher Luftfeuchtigkeit und langer Standzeit auftritt und -so wurde es auch hier im Forum schon mal geschildert- so weit führen kann, dass ein Hinterrad beim Anfahren blockiert.
Es geht hier bei ein paar Enyaqs meistens um eine leichte Blockade der Bremstrommel, bei deren Lösen es deutlich knackt. Das es leicht blockiert war, hört man meist nicht nur sondern spürt es auch.
Deswegen werden bei einer entsprechenden Mängelmeldung von der Werkstatt i.d.R. die Bremsbeläge gertauscht
Es geht nicht um leichte Geräusche der restlichen Mechanik in der Trommel, die man nahezu bei jedem Lösen der Feststellbremse hören kann. Deswegen würde keine Vertragswerkstatt etwas auf Garantie wechseln...
Na ja, wenn sich ein Leiter und der Schutzleiter (inkl. der damit verbundenen Metallteile) im in D üblichen TN-C-S-Netz außerplanmäßig berühren, ist es definitiv ein Kurzschluss und dann wird der 3-fach-FI umgehend alle Leiter trennen.
Das sogar bereits, wenn durch leichte Berührung noch nicht mal annähernd mehr als 16A fließen (der Regelfall) und der LS daher noch nicht mal dran denkt aus zu lösen.
Lediglich bei einem Kurzschluss zwischen N und einem Leiter ist der LS zwingend notwendig.
Klar, man fühlt sich wahrscheinlich besser, wenn beim Kurzschluss eines Leiters automatisch alle 3 Leiter die in das Gerät führen getrennt werden. Bei Verbrauchern mit 3 getrennten 230V-Strängen die jeweils mit einem Leiter und mit dem Neutralleiter verbunden sind (wie bei der Wallbox), ist das m.E. aber wirklich nur dem Sicherheitsgefühl geschuldet....