Da wird wahrscheinlich bei Mercedes oder auch BMW für Dich in den nächsten 15 Jahren schon ein Modell interessant werden. Da haben einige BEV Modelle Stand heute die 1.800 kg Zuglast und die Entwicklung bei Reichweite bzw, Ladegeschwindigkeit geht auch immer weiter. 🫠
Einige Tesla S können bis zu 2,2T ziehen....
Das mit der Reichweite und der Fahrzeit, ohne das Fz sehr schwer und voluminös zu machen, ist dagegen ernsthaft nur mit Akkus zu lösen, die deutlich besser sind, als das, was es bisher gibt.
Es nützt bei einem Wohnwagengespann kaum etwas, wenn das Zug-Fz einen sehr geringen Luftwiderstand hat. Für das Gespann ist zum allergrößten Teil der WoWa maßgebend und da ändert sich bei WoWa mit Standardaufbau nicht mehr viel. Ein Wohnwagen mit 1800kg zul GG hat i.d.R. einen Standardquerschnitt und der verschwindet definitiv nicht mal ansatzweise hinter einem ID.Buzz.
Mit einem Standard-Wohnwagengespann kommt man selbst bei 100kWh nutzbarer Energie und sehr häufig die maximal erlaubten 100km/h, kaum 300km weit und wenn man dann zusätzlich noch, wegen der relativ langen Zusatzladezeit, auf die Ladung bis 100% verzichtet, auf Langstrecke noch weniger pro Teilstrecke plus zusätzliche Zeit.
Also:
mehr Energie sollte der Akku für solche Geschichten schon haben.
Spez. größer und schwerer sollte er aber auf keinen Fall werden....
Die durchschnittliche Ladezeit sollte deutlich ansteigen und der Ladeleistungsabfall von 80-100% geringer ausfallen.
Die Temperaturabhängigkeit der Ladegeschwindigkeit sollte unbedingt geringer werden, ohne dafür Energie des Akkus zu verschwenden.
Bis das der Fall ist, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen....und bis dahin ist, sofern Fahrten mit Campingfahrzeugen unbedingt noch gewünsch werden (aus meiner Sicht ein Anachronismus, den man sich im Zeichen von Energiesparen nicht mehr leisten sollte) ein Diesel die erste Wahl.