enopol : Schön dass wir uns einig sind, dass E-Auto fahren aus energetischer Sicht Sinn macht und ich halte es daher keineswegs für unsinnig einen energetischen Vergleich zwischen e_auto und Verbrenner aufzustellen. Meiner Meinung nach ist es eher unsinnig die relative Verbrauchssteigerung eines E-Autos im Winter der relativen Verbrauchssteigerung eines Verbrenners im Winter gegenüberzustellen. Aber das sind halt unterschiedliche Meinungen.
Die Verbrauchssteigerung im Winter ist bei vielen BEV-Fahrern definitiv ein Thema, weil sie halt stärker als bei Verbrennern ausfällt.
Das hätte man vorher wissen können, wenn man sich vor dem Kauf internsiver damit beschäftigt hätte, aber die meisten beschäftigen sich mit derartigen Themen nicht und die WLTP-Geschichte oder Angaben des Herstellers sind dabei absolut keine Hilfe.
Es freut sich wohl kaum einer darüber und gepaart mit den mittlerweile nicht unbedingt günstigen E-Energiepreisen an öffentlichen Säulen, ist das auch objektiv nicht so angenehm.
Ich kann im Sommer 100km mit meinem Enyaq durchaus für 6-7€ fahren, wenn alles stimmt. Ich kann den im Winter aber bei identischen Strecken auch für knapp 20€/100km fahren, wenn es, auch bezüglich der Ladesäule, schlecht läuft...
So eine erhebliche Bandbreite gibt es bei Verbrennern nun mal nicht.
Wenn man nicht bei Adam und Eva anfangen will (E-Energie aus Kohle...usw. usw.), betrachtet der praktisch eingestellte Autofahrer den Fz-Verbrauch, den er auch bezahlen muss und nicht den Verbrauch, der theoretisch beim Verheizen relevant wäre.