Beiträge von enopol

    Einen Mehrverbrauch im Winter von 25% beim Verbrenner kann bei einigen Dieseln auf der absoluten Kurzstrecke wegen des Zuheizers vorkommen. Aber auf 20 oder mehr km? Eher nicht.

    bei meinem konkreten Beispiel ging es um 50km am Stück....

    Im Sommer, ohne Kühlung, bei zurück haltender Fahrweise (max. 90km/h) bestenfalls mit knapp 15kWh/100km möglich (habe ich schon einige Male überprüft) und jetzt bei herbstlichen Temperaturen kann ich es mit knapp 19kWh/100km schaffen.

    Wenn ich länger fahren würde, würde der Verbrauch im Herbst auch noch etwas weiter zurückgehen, aber den Sommerverbrauch kann ich halt nicht erreichen, da ständig (auch nach 200km..) zusätzlich Energie fürs Heizen benötigt wird.


    Im Schnitt fahre ich auf dieser Landstraße inkl. Ortsdurchfahrten mit meist 2 Ampelstops rund 50km/h.

    D.h.:

    Im Sommer brauche ich für diese Strecke ca 7,5kWh

    Im Herbst halt ca 9,5kWh.

    Die Differenz von 2 kWh entspricht bei dem Zeitrahmen von ca 1h einer Durchschnittleistung von 2kW und diese 2kW kommen dem, was meine Heizung durchschnittlich auf dieser Strecke an Leistung benötigt m.E. zumindest nahe.


    Wenn es jetzt kälter wird und noch eine Zeitspanne innerhalb dieser Stunde dazu kommt, in der die Batterie extra beheizt wird, geht der Mehrverbrauch auf dieser Strecke zwangsläufig auf über 25%.

    Geht nicht anders...


    Das alles hat der Verbrenner in diesen Ausmaß nicht. Ab ca 15km verbrauchte mein 1,4TSI im Yeti kaum mehr, als im Sommer.


    bei gleicher Fahrweise (zurückhaltend, max 90km/h) waren im Sommer immer weniger als 6L/100km drin.

    D.h. es wurde für diese Strecke ca 3L gebraucht.

    Im Winter ging das jederzeit mit max. 6,5L/100km.


    Selbst wenn ich im Herbst mit der werkseitigen, kraftstoffbetriebenen Standheizung 5 Minuten vorheize (dann ist es im Innenraum beim Einsteigen im Herbst schon wärmer) und noch 5 Minuten zuheize, um die normale Heizung für den Anfang gut zu unterstützen, was insgesamt einem Zusatzverbrauch von 0,1L entspricht, würde das allein den Verbrauch von 6L/100km auf gerade mal 6,2L/100km erhöhen.


    Wohlgemerkt: dann ist der Innenraum beim Einsteigen bereits vor gewärmt.

    enopol Ich beziehe mich bei meinem auf 23km Fahrstrecke.....das sollte eigentlich angemessen sein um es vergleichen zu können :) Also Sommer 6,8-7,3l/100km, im Winter 8,5-9.2L/100km....E-Auto...ca. 12-14kWh/100km (ok, das nur Septemberwerte). Kalte Tage dazwischen...da waren es so 19-20kWh im Extremfall....aber meist pendelt es sich so bei 17kWh ein. Ganz entscheidend ist, ob die Akkuheizung anspringt oder nicht und/oder man auch die Heizung braucht, weil die scheiben beschlagen

    Ich bin vorher mit dem Benziner immer mit 21Grad Solltemperatur ohne irgendwelche zusätzlichen "Spareinstellungen" gefahren (die gibt es da gar nicht...) und daher setze ich für einen Vergleich selbstverständlich die ca identische Einstellung beim Enyaq voraus.

    Ansonsten kann man sich Vergleiche schenken.

    Scheiben werden in einer solchen Aufheizphase i.d.R. nicht beschlagen. Diese Probleme haben meist nur Fahrer, die halt nicht heizen und nicht entfeuchten.

    Der Enyaq hat bei mir sogar den Vorteil, dass er nur mit 20Grad Solltemperatur antritt.....ein kleines Zugeständnis an sein wenig ausgeprägtes Energietransportvermögen....


    Ich bin heute, ohne Mitfahrer, bei 6,5Grad Außentemperatur und anfangs ca ebenso kaltem Enyaq ca 20km Landstraße sehr verhalten mit maximal um die 80km/h gefahren.

    Laut Carscanner wurde die Soll-Innentemperatur (20 Grad) bis zum Fahrtende nicht erreicht (bei 18,5Grad war die Fahrt zu Ende...) und das bedeutet, dass die gesamte Fahrstrecke praktisch Aufheizphase mit entsprechend erhöhtem Energiebedarf vorhanden war.

    Da kann es zu keinem Verbrauch im Bereich der wärmeren Jahreszeit kommen und auf zumindest 20 Grad (Soll-)Temperatur möchte ich nicht verzichten.

    Also ich kann dir versichern. Bei einem Benziner den man im Sommer teilweise mit 6,8-7,3 Liter bewegt hat man im Winter oft 8,5-9,5 Liter gebraucht. Klar, der Verbrauchsanstieg beim Elektroauto ist höher. Aber der ist nur viel höher, weil er im Sommer einfach scheiß viel effizienter ist als alles andere

    Ich denke, man sollte etwas differenzieren....


    auch beim Benziner kommt es drauf an, wie lang die Strecke ist, die man jeweils betrachtet.

    Bei dem muss lediglich dafür gesorgt sein, dass alles leichtgängig funktioniert und die Motorbetriebstemperatur erreicht wird.

    Ab dann gibt es vom Antrieb her (mit anderen Reifen, feuchter Fahrbahn usw. usw. haben BEV und Verbrenner gleichermaßen zu kämpfen) eigentlich keinen Grund, dass er bei Kälte mehr verbrauchen sollte.

    Die normale Heizung ist ja beim Verbrenner "umsonst"....


    Der BEV hat im kalten Zustand damit zu kämpfen, dass er zusätzliche Energie zum Heizen braucht. Je größer die Temperaturdifferenz zwischen Außen und Solltemperatur-Innen, desto mehr. Bei unter 0 Grad sogar noch weitergehend und die Energie die zum anfänglichen Beheizen der Batterie benötigt wird, ist eindeutig den Verlusten zu zu ordnen.


    Bei meinem letzten Verbrenner (Yeti-Benziner mit Allrad) war es daher so, dass er bei ca 0 Grad ab ca 6km kaum noch mehr Benzin brauchte, als sonst.

    Beim Enyaq ist das anders, denn den kann man bei 0 Grad auch auf langen Strecken, vor allem im Stadt- und Landstraßenbereich, mit eingeschalter Heizung (z.b. 20 Grad-Solltemperatur) nicht auf "normale" Verbräuche bekommen.


    Wenn ich die 50km Landstraßenstrecke mit einigen Ortsdurchfahrten zu meiner Tochter fahre, kann ich im Sommerhalbjahr auf rund 15kWh/100km kommen. Bei gleicher, ebenfalls zurück haltender Fahrweise und 5-10Grad Außentemperatur bin ich schon froh, wenn es 19kWh/100km werden, wobei 5-10Grad noch nicht viel mit "Winter" zu tun haben.

    Das ist ein Mehrverbrauch von immerhin rund 25% in der "Übergangszeit" und auf einen derartigen Unterschied bin ich beim Verbrenner nie gekommen.

    Diese Verbrauchswerte sind keine Einzelfälle, sondern lassen sich reproduzieren. Diese Strecke fahre ich häufig und das immer in ca gleicher Weise.


    Eine Fehlerquote von 75% außerhalb der AB habe ich ja nicht mal.....


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    Falls der iV50 in deiner Signatur noch aktuell sein sollte, wundert mich das gefühlte "Turboloch" gar nicht.


    Selbst die IV60 und iV80, die eine bis zu 40% größere Zugkraft aufweisen (aber auch noch schwerer sind...), sind ja, in Bezug auf ähnliche BEV, eher als "lahm" zu bezeichnen.


    Der IV80 kann bis gut 45km/h recht schnell beschleunigen und danach wird die Zugkraft kontinuierlich geringer.

    Ab rund 80km/h geht es noch etwas schneller mit der Zugkraft bergab, weil er ab 80km/h auch zusätzlich kontinuierlich an max. Leistung verliert.

    "mit den Assistenz-System zurecht kommen" ist aber etwas anderes als das, was ich gesagt habe. Ich komme nämlich durchaus mit diesen zurecht. Meine Aussage war, dass der Entlastungseffekt (für das menschliche Gehirn) gering oder nicht vorhanden ist, wenn ich statt nur den Strassenverkehr nun den Assistenten und den Strassenverkehr überwachen muss.

    eben, ich komme mit dem pACC und dem Spurhalteassistenten auch "zurecht"....auf der Autobahn (Baustellen meist ausgenommen) kann ich mich mit diesem Assistenten sogar anfreunden, denn dort ist die Fehlerquote recht klein und der Nutzen groß.

    Von der Beschilderung her ist dort i.d.R. alles tatsächlich genormt, die Schilderabstände sind großzügig bemessen, die Fahrbahnen breit und die Auswahl relevanter Schilder ist klein.


    Ansonsten sieht es teilweise deutlich anders aus und ich habe dann keine Lust, mich an die Eigenarten (und Fehler...) des pACC durch händisches Eingreifen an zu passen, damit ich damit "zurecht" komme.

    Dann fahre ich lieber gleich, so wie ich es für richtig halte und muss mich an keine, noch nicht ausgereifte, automatische Funktion anpassen.

    also im Stadt-Landstraßenbereich macht meine Geschwindigkeitserkennung, wenn ich konsequent alles beachte, mehr als 2% Fehler...ich kann von meinem Dorf gar nicht in die Stadt fahren (10km), ohne dass Fehler gemacht werden.

    Dass die Geschwindigkeitserkennung offenbar nicht mal alle Bedeutungen von Schilderkombinationen kennt, ist schon traurig und so habe ich an bestimmten Stellen zwangsläufig ständig Fehler.


    Ok, der Enyaq kann keine (oder zumindest nicht alle) Schilderkombinationen interpretieren. Eine 70km/h-Schild mit darüber befindlichen, dreieckigen Ampel-Warnschild kennt er schlichtweg nicht und lässt einen nach Passieren der Ampel gerne noch kilometerweit mit 70km/h, anstatt zul 100km/h, weiterfahren.

    Gefährlich ist das sicher nicht, aber blöd.

    Von solchen "blöden" Situationen, hatte mein Enyaq durchaus mehrere auf der Pfanne.

    Da ich meist nicht so blöd weiterfahren möchte, geht es halt nicht anders, als manuell ein zu greifen.


    30er-Schilder mit Zusatzbedingungen sind ebenfalls nicht immer so sein Fall. Auch da ist häufig ein manueller Eingriff nötig. Während fast jeder Ortsdurchfahrt sind 30er-Zonen vorhanden.


    Zudem arbeitet er Geschwindigkeitsschilder nur stumpf hintereinander, mit ca 1 sec Verzögerung nach dem Passieren ab, auch wenn diese nur 100m auseinander stehen, was auf Landstraßen/nach Ortsausfahrten häufiger vorkommt.

    Er kann halt nichts zusammenfassen.

    Auch das kann zu "blöden" Situationen führen und wohl kaum ein unassistierter Fahrer würde in solchen Situationen so fahren, wie pACC


    Gefährlich wird es dann tatsächlich, wenn er, aus welchem Grund auch immer, z.b. im Stadtgebiet auf einmal deutlich über 50km/h fahren möchte und man den Grund zudem nicht erahnen konnte. Ob er sich von der Heckbeschriftung eines Sattel-Aufliegers der am Straßenrand parkt, hat täuschen lassen, weiß man in dem Moment nicht unbedingt.

    So etwas darf m.E. nicht sein.


    Zumindest die Geschwindigkeitserkennung sollte der Enyaq, wenn er denn schon aktive Systeme hat, die darauf zurückgreifen, deutlich besser hin bekommen.

    Dass mal ein schmutziges Schild nicht erkannt wird, wäre für mich noch ok (dann sollte er das dem Fahrer allerdings melden, wie es ein guter Assistent machen würde), aber dass er die Regeln der STVO nur teilweise beherrscht geht m.E. gar nicht.


    Ich muss im Stadtgebiet und auf Landstraßen mit pACC oftmals per hand fahren, um Fehler zu kompensieren.

    Das ist dann definitiv auch nur halbautomatisch.

    Allein, weil der Enyaq keinen "Offset" beherrscht (z.b. plus 3km/h bei jeder Geschwindigkeit) muss man, wenn man darauf Wert legt, auf Landstraßen mit ACC häufiger eingreifen, als mit Tempomat.


    Wenn der Tempomat zusätzlich in der werkseitigen Auswahl geblieben wäre, hätte ich die On Demand-Funktion "ACC" für 320€ nach der 1-monatigen Probezeit genommen, denn für Autobahnen, Stop&Go usw. fand ich ACC durchaus hilfreich.

    Auf den normalen Tempomaten möchte ich bei den o.a. bisher bescheidenen Fähigkeiten von pACC bei meinem hauptsächlich gefahrenen Strecken eindeutig nicht verzichten.

    Autobahnfahrten kommen bei mir nur recht selten vor.

    Der GRA ist halt manchmal sinnvoller als pACC und bei dem ist es von vorn herein klar, dass und wann genau man manuell eingreifen muss.

    Noch dazu, wo es eindeutig ein ASSISTENT ist, der den Fahrer UNTERSTÜTZEN und nicht ersetzen soll. (TA funktioniert dem Hörensagen nach um Längen besser als vergleichbare Produkte eines gewissen amerikanischen Herstellers.)

    Ich würde einen Assistenten der selbstständig unsinnige und z.Teil unzulässige Änderungen macht, rausschmeißen..... :)

    Auf diese Art von "Unterstützung" verzichte ich gerne.


    Niemand hat hier davon geredet, dass der Assistent, den Fahrer ersetzen soll. Was soll dieses immer wieder gerne benutzte Argument in diesem Zusammenhang?

    Der Assistent (ACC) übernimmt in diesem Fall Teilaufgaben selbstständig, wie z.b. die Geschwindigkeitswahl.

    Mehr nicht.

    Wenn er diese aktiv und selbstständig wählt, sollte er diese Teilaufgabe "gut" erledigen, ansonsten ist er nicht mal dafür geeignet.

    Davon dass éin Assistent den Fahrer ersetzen soll, sind wir meilenweit entfernt. Wenn z.b. die Verkehrszeichenerkennung als Teilaufgabe eines autonomen System eine derartige Qualität aufweisen würde, wie derzeit beim Enyaq noch der Fall, wird das in absehbarer Zeit nichts...

    Wenn ich als Fahrer nahezu ständig darauf achten muss, ob der Assistent diese eine Teilaufgabe richtig macht oder nicht und im Zweifel korrigierend eingreifen muss , ist der Assistent, zumindest für mich, ungeeignet.