Beiträge von enopol

    außerhalb der Mobilitätsgarantie hat man m.E. bei Garantiemängeln grundsätzlich keinen Anspruch auf einen Ersatzwagen.

    Lediglich, wenn eine Reparaur "zu lange" dauert und das Fz zwischendurch dementsprechend lange ausfällt, ist das der Fall.

    "Zu lange" ist dabei keine feste Größe. Das kann ab 1 Woche so sein und diese Regelung gilt eigentlich nur aufgrund der Gewährleistung. (Stichwort: Nutzungsausfall)

    Habe das vor kurzem erst mit meinem Enyaq durch, der mir insgesamt 3,5 Wochen nicht zur Verfügung stand.

    Anfangs war man noch guter Dinge, dass die Reparatur in 3 Tagen über die Bühne geht.

    Dann war klar, dass das Ersatzteil nicht an den Laden kommt und ab dann hatte ich für die restliche Zeit einen Ersatzwagen.

    Genau das sehe ich zwar auch so wie Du, aber gerade deshalb halte ich persönlich das komplette Ausschalten des LA für kontraproduktiv, denn Aufmerksamkeit lässt sich doch nicht zeitlich berechnen, festlegen und definieren. Ablenkung und Unaufmerksamkeit findet immer und Überall statt.

    dann wollen wir mal hoffen, dass Ablenkung und Unaufmerksamkeit nicht gerade dann vorhanden sind, wenn der eingeschaltete LA in den Gegenverkehr lenkt...

    Auf engen Landstraßen braucht es nicht viel, um einen Entgegenkommer zu touchieren....

    Eine Frage, schreibt ihr überhaupt vom gleichen Thema, den LA?


    Tabo Laut Signatur hast du das Fahrassistenz Plus Paket und damit den TA, der deutlich besser ist als der LA


    enopol Laut Datenbank fehlt Dir, glaube ich, genau dieser. Ich vermute Du hast nicht mal Fahrassistenz Basic, oder? Dann hast Du wirklich nur den gesetzlich vorgeschriebenen LA.

    Wie mein Auto diesbezüglich ausgestattet ist, hatte ich ein paar Beiträge vorher extra beschrieben...


    Ich meine den gesetzlich vorgeschriebenen "Spurhalteassistenten Lane Assist" (so wird der in der BA beschrieben...) und nur für diesen Assistenten ist, zumindest bei meinem Fz, eine 2 Punkte-Bedienung vorgeschrieben und dieser Assistent schaltet sich, ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben, bei jedem Fahrtbeginn ein.

    Dass ich ihn vor jedem Fahrtantritt abschalte hatte ich auch bereits beschrieben.....


    Dieser Assistent ist halt, im Gegensatz zu pACC und TA, nicht dafür da, in Teilen selbstständig zu fahren, sondern der ist nur für einen "Notfall" gedacht.

    Somit überwacht er quasi die Aufmerksamkeit des Fahrers und so ein Assistent nervt halt, wenn er sich in bestimmten Situationen kontraproduktiv verhält.

    Das Auto auf engen Landstraßen aktiv in den Gegenverkehr zu lenken, ist nach meiner Meinung nicht mehr ok und als Aufmerksamkeitstest vielleicht etwas zu gefährlich.

    Dass dieser Assistent auf engeren Landstraßen nicht automatisch abgeschaltet wird, nervt mich tatsächlich.


    Nur für die Stadt hatte man ein Einsehen und daher wird der unterhalb von 60km/h deaktiviert.

    Ich habe da eine ganz andere Vermutung, verschiedene Zulieferer. Da braucht nur in der Belagmischung etwas anders zu sein und schon gibts Theater. Selbst oft genug erlebt mit Textar, ATE, Brembo..........

    Ja, und dass wäre m.E. auch der (einzige) richtige Ansatz für ein verbessertes Verhalten/eine nachhaltige Abhilfe.

    Eine geeignetere Paarung aus Trommelinnenfläche und Bremsbelag. Das kostet natürlich deutlich mehr, als ein wenig die Nabe ab zu dichten.....

    Die zweite Möglichkeit, eine mechanische Parksperre, mit der die ständig gebremsten Hinterräder beim Parken nicht immer notwendig wären, hat sich VW ja leider von Anfang an gespart.

    Das wird bei MEB vermutlich niemals kommen....

    Das ist genau der Punkt, wo wir beiden uns beim Fahren explizit unterscheiden:


    Wenn ich die volle Aufmerksamkeit und die volle Kontrolle im Straßenverkehr habe, dann ignoriere ich entweder die schwachen Lenkeingriffe, weil sie wirklich nur sehr dezent sind, oder ich lenke leicht dagegen.

    Wenn ich die volle Aufmerksamkeit und die volle Kontrolle im Straßenverkehr habe, brauche ich keinen Spurhalteassistenten....der ist ja nur für den Fall gedacht, dass man unaufmerksam ist.


    Der nervt dann bestenfalls, weil er eben nicht beurteilen kann, ob der Eingriff, den er gerade tätigt, tatsächlich sinnvoll ist oder nicht.

    Auf einen erweiterten Aufmerksamkeitsbedarf, um zusätzlich noch rechtzeitig auf unsinnige Eingriffe eines Assistenten zu reagieren, verzichte ich gerne.

    Deswegen ist dieser Assistent bei meinen üblichen, eher kurzweiligen Strecken aus.


    Auf längeren, langweiligen AB-Strecken, wo es schon mal vorkommen kann, dass die Konzentration nachlässt, finde ich den Assistenten völlig ok und hauptsächlich dafür ist er laut Skoda-Bedienungsanleitung gedacht.

    103T


    2500kg / 4 Räder = 625kg

    160km/h

    Für das , was man unbedingt an Lastindex minimal braucht, gilt beim Enyaq die maximal zulässige Achslast der Hinterachse (inkl.AHK-Zuschlag) geteilt durch 2.

    Bei vermutlich keinem Enyaq wären daher mehr als ein LI von 101 notwendig, denn ich gehe davon aus, dass kein Enyaq mehr als 1650kg zul hinter Achslast hat.


    Bei den geringeren Lastindexen (101) und Speedindex T sollte man bei Conti-GJR halt nur noch mal auf die Luftdrücke schauen.

    also ich mache das mit dem stärkeren Bremsen auf dem letzten Kilometer die letzte Zeit ständig (die Bremstrommeln sind nach dem Abstellen recht warm....), aber es hat bei der extremen Witterung bei meinem Fz leider keine Wirkung.

    Im Sommer konnte es dagegen gerne mal regnen; da hatte ich das Problem höchstens andeutungsweise.


    Ich habe 2 Carports mit dazwischen befindlichen, abgeschlossenen Abstellraum.

    Alles, was sich in dem Raum befindet, ist in einer "isolierten" Position, da es gegen den Nachthimmel abgedeckt ist.

    Nahezu alles in diesem Raum ist bei dieser Witterung nass....und ja, das Dach ist dicht....


    Der Enyaq steht ebenfalls so, dass zumindest der größte Teil hinten komplett (auch von der Seite) gegen den Nachthimmel abgedeckt ist. Dort wo die Steckdose ist.

    Auch diese Seite des Enyaqs ist spätestens morgens nass.....


    Früher hatte ich einen kleinen Wohnwagen im zweiten Carport, also abgedeckt:

    Selbst am Unterboden des WoWa (Eriba Touring), trotz quasi "Doppelabdeckung", war bei bestimmer Witterung alles nass und deswegen rostete der WoWa an seinen üblichen Problemstellen am Unterboden auch im Carport weiter.


    Wie es in deinem Fall ist, kann ich nicht sagen, aber bei meinem Enyaq, der immer durchs Carport abgedeckt steht, sind alle Außenflächen (auch von unten...) bei bestimmter Witterung morgend nass und daher ist das selbstverständlich auch im Innern der Trommel möglich, die, genau wie alle Außenflächen des Fz, direkt mit der Umgebungsluft in Kontakt ist.

    Das funktioniert bei meine 2021er ENYAQ anscheinend besser:

    - LA (Lane-Assist) funktioniert bis auf sehr sehr sehr wenige ausnahmen zuverlässig und bedarf daher keines Ausschaltens.

    - TA funktionierte unter ME2.x deutlich sanfter (hätte ich gerne wieder so), lässt sich der per Tastendruck am Lenkrad jederzeit ein- und ausschalten.

    mein Spurhaltassistent funktioniert auch meist sehr zuverlässig.

    Leider auch auf engen Landstraßen.

    Wenn man dort, zwecks Ausweichen bei Gegenverkehr, etwas zum äußeren Rand lenkt, will einen der Assistent zuverlässig in den Gegenverkehr lenken.....das ist, wenn man solche Strecken oft fährt, sehr nervig und das passierte beim Skoda Scala in gleicher Weise.

    LA ausschalten gehört daher zu meinen Standard-Handgriffen beim Start.

    Das Ausschalten dieses Assistenten ist nicht sehr komfortabel und daher während der Fahrt nicht in jeder Situation zu empfehlen.


    Das hat Skoda beim Skoda Scala eindeutig besser gelöst:

    Man muss lediglich 2 "richtige" Tasten am Lenkrad drücken, um den LA aus- oder ein zu schalten. Die Hände müssen das Lenkrad also nicht verlassen, um auf dem mittigen Touchscreen die notwenigen Bereiche zu berühren.

    Was ich dort mit den Tasten mache, sehe ich zudem auf dem Bildschirm vor meinen Augen in Fahrtrichtung und mus dazu nicht erst deutlich nach rechts schauen.

    Das bietet m.E. kein Enyaq, egal welcher SW-Stand.


    TA hatte ich nie und pACC hatte ich nur für einen Monat.

    Wieviele zum Beispiel meckern immer wieder über den Fahrspurassistenten und schalten ihn sofort ab, weil er angeblich durch Eingreifen „entmündigt“?


    Mir hat er bereits zweimal den Arsch gerettet aufgrund von Unkonzentration. Daher ist er für mich eine sehr sehr sinnvolle Einrichtung und wirklich lebensrettend, wenn es drauf ankommt.


    Lieber zweimal aktiv korrigieren als einmal unkorrigiert in den Gegenverkehr.

    mein Spurhalteassistent "korrigiert" mich auf engeren Landstraßen grundsätzlich in den Gegenverkehr.

    U.a. deswegen ist der, bis auf AB-Fahrten, nahezu ständig ausgeschaltet und um den möglichst schnell ausschalten zu können, habe ich eine Favouritenkachel geopfert.

    Eines der meist benutzten Bereiche des Touchscreens....


    Beim Skoda Scala von Ende 2023, meinem Werkstattersatzwagen für einige Tage, war das deutlich besser und sicherer gelöst.

    Funktionierte mit 2 Tastendrucken am Lenkrad.

    Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es sich um eine Alibi-Reparatur handelt, da man letztendlich nicht viel machen kann und die normale Garantiezeit kostengünstig überstehen muss.

    Die Bremstrommel abnehmen, etwas Dichtmittel im Nabenbereich verteilen und das Ganze wieder zusammenbauen wäre relativ kostengünstig....


    manchmal darf man seinem eigenen Urteil auch trauen, vor allem dann, wenn es für die TPI (so sehe ich es) keine grundsätzlich passende Begründung für das Phänomen gibt, um das es hier geht.


    mein Kenntnisstand ist, dass der Bereich an der Nabe nach außen mit einem Dichtmittel abgedichtet wird.

    Dort gibt es anscheinend "Öffnungen" zum Trommelinneren.


    Gegen was dichtet so eine Maßnahme ab?

    Gegen flüssiges Wasser, welches von außen kommt und eventuell schon auf der Trommelaußenfläche war.


    In welchen Zustand verhindert diese Abdichtung den Wassereintritt?

    Nahezu nur im Stand, denn während der Fahrt würde sämtliche Flüssigkeit auf der Trommel nach außen gedrängt werden und könnte gar nicht bis zur Nabe vordringen.


    Wenn das Fz komplett abgedeckt ist und daher auch kein flüssiges Wasser an die Räder kommt, dürfte es auch ohne Abdichtung niemals zum Knallen kommen.

    Kommt es aber....


    Selbst wenn ein paar Tropfen im Stand im Bereich der Nabe ins Innere der Trommel kommen :


    Die kommen nicht an die Bremsbeläge, weil sich die Tropfen im Stand senkrecht nach unten bewegen.

    Im unteren Bereich der Trommel liegen die Bremsbeläge nicht an.....


    Verhindert diese Abdichtung Kondensation im Innern der Trommel?

    Eindeutig: Nein.

    Die größte Öffnung der Trommel nach außen ist nach wie vor der äußere Ringspalt und der ist nicht von der TPI betroffen und er ist mit "etwas Dichtmittel" auch nicht ab zu dichten.

    Über den Ringspalt kann die Außenluft jederzeit ins Innere der Trommel gelangen und wenn die physikalischen Voraussetzungen vorhanden sind, kann die Feuchtigkeit der Luft an allen Bauteilen der Bremse kondensieren.


    Dann befindet sich überall Wasser (Tropfen) in der Trommel und nicht nur an derem unteren Rand....