Beiträge von enopol

    Den Ladeziegel nutze ich nächste Woche bei Schwiegermutter und dann zur Neujahrsfeier bei Freunden. Oben im Norden auf dem Land gibt es viele rote CEE Steckdosen und selbst der nächste AC-Lader ist locker 20 km weit weg. Ohne Ladeziegel müsste ich noch auf der Anfahrt laden. Das spare ich mir und lade am Ziel.

    also letztendlich machst du das, in seltenen Fällen, um es etwas bequemer zu haben (bzw. die Verwandten an deiner Ladung zu beteiligen...) und nicht zwischendurch für eine halbe Stunde an eine DC-Ladesäule gehen zu müssen.

    Deswegen muss der Lader und was sonst noch notwendig ist aber doch nicht ständig im Auto sein und daher würde, zumindest ich mir keinen teuren Frunk für die gesamte Notfall-Installation beschaffen.


    Ich habe bei Urlaubstouren, allerdings nur für Notfälle, ebenfalls meinen 230V-Lader mit. Den Rest des Jahres wo ich hauptsächlich auf Zusatzladungen verzichten kann, habe ich den aber nicht dabei und der ist zudem so klein, dass er zusätzlich, zu meinem anderen Gerempel, noch ins hintere Unterbodenfach passt.

    Was willst du denn alles mitschleppen?


    Wenn du z.b. Urlaub in Nordskandinavien machst, ist die Wahrscheinlichkeit perfekte Ladesäulen in immer ausreichender Entfernung vor zu finden, sicherlich kleiner als in D.

    Dann würden 2 Adapter eventuell Sinn machen, um "irgendwo" Hilfe bekommen zhu können.

    Ein Reserverad mit Werkzeug würde dann aber auch Sinn machen.


    In D, wo man meist nur noch mit Notfall-Sets und Kompressor für die Reifen herum fährt, würde ich so eine massive E-Notfallausrüstung nicht mit nehmen.


    Beim Reifen kann man überall mal Pech haben. Das kann man kaum beeinflussen. Von Pech kann man in D m.E. aber nicht reden, wenn es darum geht wegen Energiemangel nicht mehr weiter zu kommen.

    Da gibt es einen einfachen Tip:

    rechtzeitig laden...auch wenn man teilweise noch 130 mit Schildkrötenalarm fahren kann.


    Ich habe im Enyaq normalweise nur das Kabel dabei, welches ich werkseitig dazu bekommen habe und das wurde bei jetzt 10tkm noch nie gebraucht. Für das Ding brauche ich allerdings keine nicht zugelassene Kunststoffschale unter der Fronthaube.

    Man merkt allerdings, dass hier (also beim Tesla generell, nicht hier im Forum) sehr selektiv wahr genommen wird. Früher wurden die Verbräuche beim NEFZ als selbstverständlich total unrealistisch angesehen. Die waren gerade im winterlichen Realbetrieb unmöglich einzuhalten. Im Gegenteil: Mit etwas lockerem Gasfuß war es leicht möglich, die Verbrauch um 50 % nach oben zu treiben. Gab es einen großen öffentlichen Aufschrei? Nein. Auch jetzt gibt es Autos, da sind Verbräuche absolut unrealistisch. Siehe insbesondere schwergewichtige, stark motorisierte Hybridfahrzeuge etablierter Hersteller. Steht Tesla auf der Schüssel (für manche Verbennerfans reicht auch jedes beliebige Elektroauto), wird direkt Bösartigkeit und Betrug gewittert, sollte es auch nur leichte Abweichungen geben.

    Ich habe das mit den Normverbräuchen noch nie anders gesehen, als jetzt.....

    Das sind halt Normverbräuche und wenn man die Norm unter der getestet wurde, genau einhält, sollte man auf genau diese Werte kommen.

    Ähnlich wie bei der "genormten" 0-100km/h Beschleunigung....


    Da es kaum jemanden gibt der in der in seiner Fahrpraxis nur Normrunden unter exakt den vorgegebenen Bedingungen dreht, wird der praktische Verbrauch nahezu aller Fahrer davon abweichen müssen.

    Im Winter, sogar mit eingeschalteter Heizung!, allemal.


    Deswegen wären, gerade bei BEV, zusätzlich Normen angesagt, die Innenstadt-Zyklen unter schlechteren Bedingungen, z.b. bei -5 Grad mit auf -5 Grad ausgekühltem Auto mit eingeschalteter 20Grad-Normalheizung beinhalten.

    dann hätten die Verbraucher

    1. eine Vorstellung davon, wie weit man sich von den Sommer-Zyklen, unter besten Bedingungen, entfernt und

    2. wären die Hersteller dann gefordert, sich verstärkt um diesen Bereich zu kümmern und weniger darum, ob ein Fz jetzt einen CW-Wert von 0,20 oder 0,22 hat, was eigentlich nur für AB-Fahrten wichtig ist.


    Natürlich sind die dann erreichbaren Verbräuche, gepaart mit heutigen Ladesäulenstrompreisen, definitiv keine Werbung für E-Mobilität.


    Wenn man nicht "schwindeln" will, gehören diese Nahezu-"Extrem-"Verbräuche genau so zur E-Mobilität, wie die uns offiziell ausschließlich genannten guten Nahezu-"Extrem"-Verbräuche, von denen wir aktuell lesen.

    In den USA ist die Angabe 0-60 mph üblich - das sind dann 0-98 kmh. Auch wie oben erwähnt ist es üblich, dass die 0-60 nicht aus dem Stand ermittelt werden.


    Wenn man diesen Wert dann bei uns als 0-100 angibt, ist das halt nicht ganz korrekt. Aber da sind wir wieder bei a) machen alle so und b) weiß man das.


    Kein Mensch auf diesem Planeten kauf ein Auto, wo der Hersteller 5.9 liter/100km angibt und erwartet dann 5.9l zu sehen :P

    na ja, egal wie:

    Wenn eine 0 zu Anfang steht und trotzdem vorher leicht angerollt wird, ist letztendlich geschwindelt....

    AMS hat selbst 4,1sec für das Mod Y ermittelt und wer sich schon öfter mal mit 0-100km/h Werten sehr leistungsfähiger Fz beschäftigt hat, weiß, dass so eine Abweichung noch völlig im Rahmen ist. Das "passiert" auch bei anderen Marken und das Gegenteil gibt es auch (selten).


    Zum Verbrauch:

    keiner erwartet den WLTP-Verbrauch und doch gibt es leute, die den sogar übers Jahr gesehen unterbieten (wie hier im Forum). Es geht also prinzipiell und ja, wenn dort 0-100km/h in X sec steht, erwarte ich, dass das auch bei sonst bei guten Bedingungen möglich ist.

    Bedeutet also, dass man auf die Elektronik des Wechselrichters vertrauen muss und man keine Ersatzsicherung dabei haben muss. 12V x 30A sind ja 360W, also deutlich mehr als der Wechselrichter verträgt

    ja, so sehe ich das auch.

    Falls die 30A Sicherung mal durchgehen sollte, wird vermutlich der WR bereits einen Defekt haben.


    Ist so ähnlich, wie beim Anhängersteuergerät:

    Sicherungen in den einzelnen Leitungen zum Anhänger gibt es nicht. Im Zweifel schaltet das Steuergerät die Leitungen ab.

    Abgesichert ist letztendlich nur das Steuergerät selbst.

    Haben ist besser als brauchen. Oder? ;)

    ich schrieb von E-Autogegnern....

    Denen kannst du gerne erzählen, dass so eine Anhäufung von Notladeausrüstung praktisch sein kann. Die lachen sich darüber nur schlapp und sehen die scheinbare Notwendigkeit selbstverständlich als Nachteil von E-Autos.

    Deswegen:

    du kannst die besten Argumente für dich selbst haben, dir einen (zudem unzugelassenen) Frunk zu besorgen und diesen mit kiloweise Elektrik zu befüllen.

    Mit so einem Bild erntest du in eingefleischten Verbrenner-Kreisen nur Spott.

    Du hast übersehen, wie er bei mir eingebaut ist. Der Frunk wird nicht nass wenn man daneben gießt.


    GiMichael


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    Dieses Bild sollte man bei "Diskussionen mit E-Autogegnern" am besten in der Tasche lassen...